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Neue Ausgrabungsstätte in unserem Archäologie – Projekt in Peru

Freiwillige im Archäologie – Projekt vermessen die Ausgrabungsstätte in Sacsayhuaman, PeruMitarbeiter und Freiwillige im Archäologie – Projekt in Peru haben mit den Ausgrabungen eines neuen Gebietes in Cusco begonnen. Es ist ein Teil des archäologischen Parks in Sacsayhuaman, in dem seit drei Jahren archäologische Ausgrabungen stattfinden. Nachdem das peruanische Kultusministerium Projects Abroad einen Streifen Land für Ausgrabungen überlassen hat, sind unsere Freiwilligen ab jetzt herzlich zum mitbuddeln eingeladen! Wir arbeiten seit Mitte Juli in der Ausgrabungsstätte und werden voraussichtlich bis Oktober dort aktiv sein.

Durch den archäologischen Park in Sacsayhuaman zieht sich ein Netz aus altertümlichen Festungen, und “waka’s”, religiösen Stätten, die von einer Kultur lange vor den Inka erbaut und später von den Inka weitergenutzt wurden. Unsere Ausgrabungsstätte gehört zu diesen prähistorischen Tempeln. Der Park liegt im Norden Cuscos an einem Berghang mit guter Sicht über die Stadt. Diesen Standort nutzten die Inka während der spanischen Inquisition als militärischen Ausguck und gleichzeitig als religiöse Kultstätte. Im über 3000 Hektar großen Park finden sich zahlreiche Tempel, die verschiedenen Göttern gewidmet sind wie zum Beispiel ein Sonnentempel, ein Mondtempel und Wasser- sowie verschiedene Tiertempel.  

Freiwillige im Archäologie – Projekt in Sacsayhuaman, Peru“Früher wurden hier wahrscheinlich religiöse Prozessionen abgehalten, in denen die Menschen von einem waka zum nächsten wanderten”, erklärt Dan O’Shea, unser Projektkoordinator im Inka- & Wari – Projekt in Peru. “Das Intiraymi – Fest dauerte beispielsweise mehrere Wochen und erreichte seinen Höhepunkt während der Wintersonnenwende mit Prozessionen durch das gesamte Inkareich.”

Unsere Freiwilligen graben im Moment auf einer Fläche von 28 Quadratmetern und gehen nach der Wheeler Ausgrabungstechnik vor, bei der das Gebiet in Quadrate von zwei Quadratmetern aufgeteilt wird. In diesen Quadraten werden dann 5-10 cm Boden abgetragen. Obwohl die Ausgrabungen noch nicht lange andauern haben unsere Freiwilligen schon Keramikstücke, Knochenteile und Fragmente einer alten Mauerstruktur freigelegt, welche Teil eines Inkatempels sein könnten. Im Verlauf der Arbeiten müssen alle Freiwilligen ihre Funde dokumentieren und analysieren, was bis in den Dezember hinein dauern wird. Dabei müssen Material, Herstellungstechnik und Gestaltung der Fundstücke analysiert werden und die Mauerstrukturen in einen Grundriss der größeren Gebäudestruktur übertragen werden.

Eine Freiwillige und eine Mitarbeiterin untersuchen einen Knochen im Archäologie – Projekt in Peru“Die Artefakte aus Keramik deuten stark auf eine zeremonielle Nutzung hin”, erklärt O’Shea. “Die Gebäudestrukturen, die wir gefunden haben, ähneln denen der anderen Tempelanlagen. Sie bestehen aus behauenen Steinen, Nischen und Durchgängen in das umliegende Steinmassiv. Damit können wir uns sicher sein, dass es sich um eine altertümliche religiöse Stätte handelt.“

Die Ausgrabung und Analyse von Fundstücken sind nur einige Aufgaben unserer Freiwilligen im Inka- & Wari Archäologie – Projekt in Peru. In Zusammenarbeit mit dem peruanischen Kulturministerium arbeitet unser Archäologie-Team an drei Projekten: an den Ausgrabungsarbeiten in Inkylltambo, an Instandhaltungsarbeiten der präinkaischen Ruinen in Pikillaqta und an einem Erkundungs- und Registrierungsprojekt von neuen archäologischen Stätten im Pikillaqta Nationalpark. Die Ausgrabungsarbeiten sind nur in der Trockenzeit von April bis Oktober möglich. Während der Regenzeit konzentriert sich das Projekt auf Analysen gefundener Artefakte, Instandhaltungsarbeiten und Kartierung sowie Registrierung gefundener und noch nicht verzeichneter Formen und Baustrukturen.

Das Archäologie – Team in Peru untersucht ausgegrabene Keramik“Wir haben einige Gräber in der Region Oropeza in der nähe von Pikillaqta offiziell registriert. Von ihrer Existenz wussten wir schon lange aber diese Gräber dann offiziell als prähistorische Stätten registrieren zu lassen ist eines unserer Aufgabengebiete im Projekt”, erklärt O’Shea.

 Wir möchten das peruanische Kulturministerium mit unserer Arbeit und der Hilfe unserer Freiwilligen beim Erhalt des nationalen und religiösen Kulturerbes Perus unterstützen. Besonders die Hauptstadt des Inkareiches Cusco ist so reich an archäologischen Artefakten und Strukturen, dass das peruanische Ministerium allein nicht die Mittel und Finanzen für Studien, Ausgrabungen und deren Erhalt aufbringen kann. Mit unserem Projekt möchten wir außerdem Daten sammeln und Berichte erstellen, die bei weiteren Ausgrabungen als wissenschaftliche Anhaltspunkte dienen können.

Schulferien – Special Freiwillige dokumentiert ein FundstückFreiwillige können im Archäologie – Projekt in Peru Praxiserfahrung in verschiedenen archäologischen Arbeitsbereichen von der Erkundung neuer Ausgrabungsgebiete über die Kartierung von alten Baustrukturen bis hin zu alltäglichen Ausgrabungs- und Analysearbeiten von Fundstücken sammeln. Sie werden Teil unseres Projektteams vor Ort, das von den zwei erfahrenen Archäologen John Valencia Cordova (Projektleiter) und Delsi Espinoza Masias (wissenschaftliche Leiterin) betreut wird. Um als Freiwilliger am Projekt teilzunehmen ist keine Vorerfahrung im Bereich Archäologie erforderlich. Unsere Mitarbeiter werden alle Neuankömmlinge Schritt für Schritt in die täglichen Arbeiten wie Kartierung, das Abtragen von Erdschichten und die Artefaktanalyse einführen. Cusco besitzt eine einzigartige und reichhaltige archäologische Geschichte. Als Freiwilliger wirst du in unserem Projekt darum garantiert sehr viel über die südamerikanische Geschichte und Archäologie im Allgemeinen lernen.

Hier kannst du dich näher zu Freiwilligenarbeit im  Inka & Wari Archäologie – Projekt  in Peru informieren, unsere weiteren Archäologie – Projekte weltweit kennenlernen und die Erfahrungsberichte von deutschen Freiwilligen im Archäologie – Projekt in Peru lesen.

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