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Besser müssen können

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09. Januar 2015Development, Human Rights
von Michael Harms


Toiletten

Toilette, Abort, stilles Örtchen – es gibt verschiedene Worte fürs Klo. Wir sprechen selten drüber, denn wir alle haben eins - zuhause, am Arbeitsplatz, am Bahnhof.Jeder bei uns hat eins, jeder braucht eins. Das merkt man besonders, wenn mal keins da ist. In anderen Ländern ist das ganz anders.

Am 19. November wird deshalb seit 2001 der Welttoilettentag begangen, um hinzuweisen auf fehlende sanitäre Anlagen und schlechte Wasserversorgung in vielen Ländern der Welt. Hier ein paar Fakten:

  • Letztes Jahr starben weltweit jeden Tag 1,000 Kinder unter 5 Jahren an Durchfall und Mangel an sauberem Wasser und sanitären Anlagen
  • Etwa 2,5 Milliarden Menschen haben den Vereinten Nationen zufolge keinen Zugang zu einer angemessenen Sanitärversorgung
  • Schätzungen zufolge stehen rund 80 Prozent aller Krankheiten in Entwicklungsländern im Zusammenhang mit verunreinigtem Wasser

Nahaufnahme: Kibera, ein Slum in Kenia

In Kibera, einem Slum in Kenia, teilen sich tausende Menschen eine Toilette – das haben wir bei der Deutschen Welle gelesen. Mehr und mehr Menschen strömen in Städte, in denen es keine Kanalisation und oft auch kein fließend Wasser gibt. Wer „mal muss“, hilft sich mit einer schwarzen Plastiktüte. Diese wandert oft nach Gebrauch auf ein nahe liegendes Häuserdach. Entsprechend riecht es an vielen Ecken des Slums.

Eine Initiative vor Ort hat mit Spendengeldern einen „Sanitärblock“ gebaut, mit mehr als 20 Toiletten, immerhin, ein Anfang. Die Fäkalien dort werden in eine Biogasanlage geleitet. Die Energie daraus wird für Duschwassers oder zum Kochen benutzt. Jedoch muss, wer das neue Klo benutzen will, umgerechnet 4 Cent. zahlen – Geld, das nicht jeder hat.

Ermutigende Projekte gibt es auch in anderen Ländern zu vermelden. Indien möchte bis 2019 „Toiletten für alle“ bauen (mehr dazu hier), in Nepal und Bangladesch werden große Fortschritte erzielt – damit in Zukunft niemand mehr ins Freie gehen muss.

Was tun?

Vereine wie Vivaconagua aus Hamburg oder Ponabana versuchen, Spenden zu sammeln, sowie auf die Notwendigkeit von „Klos für alle“ hinzuweisen. Die Vereinten Nationen unterstützen Kampagnen in vielen Ländern. Ein Anliegen, gegen das man nicht sein kann.

Für mehr Toiletten

Übrigens: In Prag läuft grad eine Ausstellung über die Geschichte der Toilette. Und wie Toiletten in anderen Ländern aussehen, kannst du in diesem Bucherfahren.

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