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Häuserbau und Heiratsantäge

Ghana-Hausbau

Hausbau- Projekt in den Akuapem Hills in Ghana von Nikola Ihn aus Zürich (Schweiz)

Ich habe schon lange davon geträumt, nach Afrika zu gehen, um in einem Hilfsprojekt mitzuarbeiten. Nachdem ich dann die Broschüre von Projects Abroad durchgesehen habe, war für mich schnell klar, dass ich im Hausbauprojekt in Ghana arbeiten wollte.

Ghana-Hausbau

An einem Samstagabend bin ich am Flughafen in Accra angekommen. Nach der ersten Nacht im Hotel fuhren wir am Sonntag zu meiner Gastfamilie. Meine Gastmutter Dina und sämtliche Familienmitglieder haben mich sehr freundlich aufgenommen und gut für mich gesorgt. Anders als ich erwartet hatte, haben wir allerdings in separaten Räumen geschlafen und auch nicht mit der Familie gegessen. Dies hat mich am Anfang irritiert. Ich habe danach erfahren, dass das in allen Gastfamilien in den Akuapem Hills so üblich ist, weil die Familie dem Gast auch seine Ruhe lassen möchte. In meiner Gastfamilie habe ich mich sofort wohl gefühlt und wir haben uns alle super verstanden.

Ghana-Hausbau

Schon bald ging es dann los zur Arbeit. Mit dem „Trotro“, einem kleinen Bus, fuhr ich etwa eine halbe Stunde zur Baustelle. Wir arbeiteten meistens etwa 4 Stunden, da es danach zu heiss wurde und die Arbeit anstrengend war. Während meiner Zeit beim Projekt wurde ein Schulhaus gebaut. Wir haben Ziegel aus Lehm, Zement und Wasser hergestellt und dann in der Sonne trocknen lassen. Diese Ziegel wurden dann übereinander geschichtet und mit Mörtel verputzt. So standen schnell alle vier Wände des Schulhauses. Ghana-HausbauDie zukünftigen Schüler dieses Gebäudes rannten in der Pause schon um uns herum, riefen unsere Namen und spielten mit uns. Die Arbeit war zwar anstrengend, aber es hat sehr viel Spass gemacht und man hat am Ende jeden Tages gesehen, was man an dem Tag geschafft hatte. Dies hat mich immer sehr glücklich und zufrieden gemacht.

Nachmittags hatten wir frei, es war also genug Zeit, um mit anderen Freiwilligen etwas zu unternehmen, einen der vielen Märkte zu besuchen, ins Internetcafé zu gehen oder die Wäsche zu waschen.

Ghana-Hausbau

Jeden Mittwoch fand das Meeting mit allen Freiwilligen und den Projects Abroad Mitarbeitern statt. Dort wurden neue Freiwillige vorgestellt und über aktuelle Probleme oder schöne Erlebnisse gesprochen. Dienstags hatte ich die Möglichkeit, nachmittags im Waisenhaus mitzuhelfen und mit den Kindern zu spielen.

Ghana-Hausbau

Mit den anderen Freiwilligen habe ich mich schnell angefreundet, es war toll, neben einheimischen Menschen auch Leute aus allen möglichen Ländern der Welt kennen zu lernen. Am Wochenende haben wir oft gemeinsam Reisen unternommen durch ganz Ghana, wie zum Beispiel nach Cape Coast, Mole National Park, Kumasi oder Busua. Dadurch hatte ich die Gelegenheit, neben der Arbeit auch noch weitere Teile des Landes kennen zu lernen.

Das Leben in Ghana ist ganz anders als bei uns in Europa. Besonders als Frau bekommt man viel Aufmerksamkeit von ghanaischen Männern: Ich habe diverse Liebeserklärungen und Heiratsanträge bekommen. Ich konnte damit gut umgehen, weil viele in Ghana einfach so freundlich und fröhlich sind.Ghana-Hausbau Überall wird gelacht, gesungen und getanzt. Ebenfalls üblich ist es in Ghana, um Preise zu Handeln. Am Anfang kam mir das komisch vor, ich habe mich schnell daran gewöhnt und zum Schluss hat es mir sogar richtig Spass gemacht, mit den Händlern zu feilschen. An die Unterschiede im Lebensstil, der Kultur und den Umgangsformen habe ich mich schnell gewöhnt und mich damit angefreundet. Zurück in der Schweiz habe ich deutlich länger gebraucht, mich wieder einzuleben.

Die 6 Wochen in den Hills gingen natürlich viel zu schnell vorbei und als ich mich so richtig zu Hause gefühlt habe, musste ich leider schon wieder abreisen. Viele Besonderheiten des Landes und der Kultur, wie das „gemütlichere Zeitgefühl“, die Märkte oder die Fröhlichkeit der Leute vermisse ich immer noch. Es war eine wunderbare, lehrreiche, tolle Zeit in Ghana, die ich niemals vergessen werde.
Medase papapa!

Nikola Ihn

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