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“Mir gefiel, ein Land nicht als Tourist zu besichtigen, sondern wirklich „mittendrin“ zu sein.”

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Hausbau – Projekt in Südafrika von Jelle Dijkstra

Ich hatte Ende 2010 für ca. zwei Monate die Möglichkeit zu reisen und mir gefiel die Möglichkeit, ein Land nicht als Tourist zu besichtigen, sondern wirklich „mittendrin“ zu sein. Darüber hinaus reizte mich die Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum handwerkliche Arbeit zu verrichten, da dies normalerweise nicht zu meinem Alltag gehört. Ich informierte mich übers Internet und stieß schnell auf Projects Abroad. Zufälligerweise lernte ich zu der Zeit einen Südafrikaner kennen, der mir viel Interessantes über sein Heimatland erzählte. Da ich außerdem immer wieder von den fantastischen Landschaften gehört hatte, entschied ich mich für das Hausbau-Projekt in Südafrika.

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Ich kam an einem Donnerstagabend an. Ich wurde vom Flughafen abgeholt und zu meiner Gastfamilie gebracht. Auch wenn der Zeitunterschied nur eine Stunde betrug, war die Reise anstrengend und ich war froh, endlich ein Bett zu sehen. Am nächsten Morgen sah die Welt aber schon ganz anders aus. Die Sonne schien und ich wurde von einem Mitarbeiter von Projects Abroad abgeholt, der mich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vertraut machte und mir alle Infos für einen reibungslosen Aufenthalt gab. Bei dieser Gelegenheit wurde mir auch das Office vorgestellt und ich habe Bekanntschaft mit einigen weiteren netten Mitarbeitern, z.B. dem „Country Director“ Dana Myers machen können!

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Ich hatte mir natürlich vorher ein paar Gedanken gemacht, wie mein neues Leben wohl aussehen wird. Ich habe sie alle verworfen, so anders und „unvorstellbar“ wirkte alles. Nach einem sehr informativen und lustigen Tag wurde ich zurück zur Gastfamilie gebracht. Ich lernte meine Gasteltern Desiree und Tyrin, meine Gastschwestern Taryn und Andrea sowie die anderen drei Freiwilligen kennen, die bei der gleichen Gastfamilie wohnten. Es dauerte nicht lang, bis das Eis gebrochen war und ich mich wie zu Hause fühlte.

sudafrika-hausbau-bauen

Am nächsten Tag lernte ich mein Projekt kennen. Es handelte sich um den Bau einer Kindertagesstätte in einem Township, die nach Fertigstellung zum Community Center erweitert werden soll. Das Projekt hatte eine Familie mit fünf Kindern ins Leben gerufen, die besonderes Engagement in ihrem Township zeigte. Sie hatte mit dem Bau einer Bibliothek angefangen, die sich zum Treffpunkt für die Kinder in dem Township entwickelte. Projects Abroad wurde auf die Familie und deren Initiative aufmerksam und begann das Building-Projekt einer Kindertagesstätte. Der Bau der Tagesstätte war mit Sandsäcken geplant. Das Bauen mit Sandsäcken hat einige Vorteile gegenüber dem Bauen mit Holz, wie es sonst in den Townships üblich ist, z.B. Stabilität und Feuerfestigkeit. Das Projekt war sehr interessant, insbesondere, da mir das Bauen mit Sandsäcken noch komplett unbekannt war. Die Arbeitszeiten waren von 9-16 Uhr, doch gegen Mittag kamen die Kinder aus der Schule, was meistens dazu führte, dass wir mehr mit den Kindern spielten als bauten.

sudafrika-hausbau-strand

An den Wochenenden hatte ich frei und war Tourist. Die Gegend bot eine Menge Unterhaltung wie Restaurants, Diskotheken und Aktivitäten in der Natur (z.B. Schluchtenwanderungen und Hai-Tauchen). Gerne habe ich auch etwas mit meiner Gastfamilie unternommen! Insgesamt habe ich versucht, so viel wie möglich aus meinem Aufenthalt zu machen, d.h. jede Gelegenheit zu nutzen, Neues zu entdecken.

Ich bin jetzt seit zwei Monaten zurück in Deutschland und denke oft zurück an meine dortige Zeit. In den ersten Wochen war für mich der plötzlich zurückgekehrte Wohlstand verblüffend und ich habe viel über die materiellen Dinge im Leben nachgedacht. Trotzdem muss ich ehrlicherweise zugeben, dass ich mich auch sehr schnell wieder an den Luxus hier gewöhnt habe. Dennoch habe ich das Gefühl, sehr viel von dem Projekt mitgenommen zu haben. Auf jeden Fall habe ich gelernt, viele Sachen gelassener zu sehen und mich in die Situationen anderer hineinzuversetzen. Generell habe ich viel über den Umgang mit anderen Menschen gelernt. Darüber hinaus habe ich für den Fall, dass ich noch einmal nach Südafrika fliege – und das habe ich auf jeden Fall vor -, eine tolle neue Familie!

Jelle Dijkstra

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