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"Peru, ein Land der Extreme"

Auf den Inka-Terrassen

Naturschutz und Inka - Projekt von Lisa Markus

Beim Inka - Projekt

Ausgangspunkt meiner sechsmonatigen Reise nach Peru war der Traum, einmal einen Kolibri zu fotografieren und zwar in den Baumkronen des Regenwaldes. Im Internet bin ich auf die Organisation Projects Abroad gestoßen und war sofort begeistert von dem vielfältigen Angebot. Ich entschied mich natürlich für das Regenwaldprojekt in Peru und auch für das Inka-projekt, ebenfalls in Peru. Dann hieß es auch schon relativ schnell "los", und ich saß im Flugzeug um meinen Traum zu verwirklichen.

Mein Kolibri und ich

Als ich in Cusco, wo ich meine ersten drei Monate verbringen sollte, angelangt war, traf mich erst mal der Schlag. Ich wusste zwar, dass Peru ein armes Land ist, aber der erste Eindruck war schon sehr extrem: Viele Menschen leben dort in den Bergen, einfach nur in Lehmhütten, ohne Strom und fließend Wasser und was sonst noch so zu einem (in Europa) normalem Leben dazu gehört.

Dennoch habe ich mich erstaunlich schnell an diese Umstände gewöhnt, zumal die Menschen dort fröhlich und freundlich sind. Für meine Aufenthalt dort war ich in einer peruanischen Familie in Pisac (nahe Cusco) untergebracht, welche allerdings fließend Wasser und Strom hatten. Dennoch habe ich viel über das Leben dort gelernt, und vor allem über die Kultur der Inka.

Da es sich ja um das Inka-projekt handelte, hatte ich, zusammen mit ein Paar andere Teilnehmern das Glück, an Ausgrabungen teil zu nehmen zu können. Dazu ging es jeden Morgen mit dem Bus nach Cusco an die Ausgrabungsstätten. Dort konnten wir die verschiedenste Arbeiten machen wie z.B. Graben, alte Scherben sortieren, Keramik reinigen und nummerieren usw. Auch wurden von der Organisation immer wieder Ausflüge organisiert in naheliegende Museen und alte Ruinen. Dort habe ich sehr viele wundervolle Erfahrungen gesammelt. Besonders empfehlenswert ist es auch, den Inkatrail zu laufen und sich Machu Picchu anzuschauen.

Nach drei Monaten hieß es aber dann "adios Cusco" und willkommen Dschungel. - Welch ein Gegensatz. Wieder mal stieg ich aus dem Flugzeug und mich traf erneut der Schlag, diesmal allerdings ein Hitzeschlag! Die Landschaft, das Klima und die Menschen waren komplett anders, obwohl es noch das gleiche Land war.

Besondere Schwierigkeiten hatte ich mit der Hitze und den vielen vielen vielen Insekten und auch die Arbeit dort war anstrengend. Dennoch, die wundervolle Natur half mir die Schwierigkeiten zu überwinden. Außerdem gab es dort unendlich viele Kolibris, neben unzähligen anderen Tieren.

Im Dschungel lebte ich zusammen mit den anderen Freiwilligen und Mitarbeitern von Projects Abroad in Bambushütten mitten im Dschungel. Strom gab es ca. vier Stunden am Tag, und das Wasser kam aus dem Fluss welches man zum waschen und sogar trinken benutzte. Unter der Woche arbeiteten alle dort an verschiedenen Projekten wie: dem Schildkrötenprojekt, Wegreinigung, Tierversorgung, Farmarbeiten und vieles mehr. Alles auf zu zählen würde zu lange dauern, mit anderen Worten, es war nie langweilig. Am Wochenende ging es immer mit dem Boot in die Stadt wo es Internet, Telefon, Post und natürlich auch Discos gab, wo man ziemlich gut feiern konnte.

Alles in Allem bin super glücklich, dass ich diese Erfahrungen machen konnte und auch mein Foto von einem Kolibri habe. Allen die es machen wollen kann ich es nur empfehlen. Wenn man bereit ist, auf die Annehmlichkeiten des westlichen Lebens zu verzichten um dafür jedoch die vielleicht wertvollsten und schönsten Erfahrungen des Lebens zu sammeln.

Lisa Markus

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