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Einmal um die Welt in zehn Tagen

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21. November 2014Travel
Von Ann-Kristina Rönchen


„Das macht doch keiner“, sagt sich Christoph Karrasch. „Einmal um die Welt reisen, in nur zehn Tagen.“ Und dann macht er es doch. Und nimmt Kameramann Thomas Niemann und seine 3.700 Facebook-Fans mit.

Den groben Rahmen gibt Christoph selbst vor: Fünf Länder auf fünf Kontinenten in zehn Tagen. Den Rest bestimmen seine Facebook-Fans. Sie stimmen ab, welche Länder der Reiseblogger bereisen und welche Aufgaben er dort erfüllen soll.

Dann geht es los, einmal um die Welt: nach Peru, in die USA, Neuseeland, Nepal und Südafrika. Jeder Schritt dokumentiert auf Fotos und Videos für seine Facebook Seite.

208 Stunden – so lange ist das zweier-Team unterwegs, als sie auf ihrem letzten Stopp in Kapstadt ankommen. Da haben der Reiseblogger und sein Kameramann bereits Meerschweinchen Sunny in Lima das Leben gerettet, in einer Zauberershow in Las Vegas die rechte Hand riskiert und das amerikanische Gesundheitssystem kennengelernt, mit Kindern in Kathmandu musiziert, und auf dem Tafelberg in Kapstadt mit asiatischen Touristen posiert. „Das ist tatsächlich das Abenteuer meines Lebens“, sagt Christoph.

Ins Abenteuer mit Handgepäck

Alles was er für dieses Abenteuer braucht, passt ins Handgepäck: Ausreichend T-Shirts und Unterhosen – können umfunktioniert werden zu Handtuch und Badehose. Der Weltadapter funktioniert überall, außer in Neuseeland. Der Impfpass und schliesslich die Ukulele als persönlicher Gegenstand in der Flugzeugkabine. Ausserdem ausreichend Aspirin, um Trombose vorzubeugen. Bei hundert Stunden Flugzeit eine gute Investition. Kamera, Laptop, los geht’s.

Sein Reisetagebuch gibt es nicht nur in Videos und Fotos auf Facebook, auch auf Christophs Smartphone wächst die Zahl an Notizen, die er über seine kleinen und grossen Abenteuer auf seiner Reise um die Welt festhält. Im Frühjahr 2015 erscheint sein Buch. „Warum die Leute das überhaupt interessiert? Ich war auch überrascht.“ Durch die virtuelle Beteiligung können seine Freunde und Fans „ihre eigenen Sehnsuchtsorte, ihre persönliche Traumroute“ bereisen, vermutet der Blogger aus Kiel.

Christoph Karrasch baut eine Mauer im Township Lavender Hill

Hinter den Kulissen von Kapstadt: Eine Oase zwischen Wellblechhütten

„Höher, schneller, weiter – diesen Vorwurf muss ich mir natürlich gefallen lassen bei so einer Reise“, gibt Christoph zu. „Aber ich habe zehn Tage Zeit und zwei gesunde Hände. Damit muss ich ja etwas machen können.“

Die Gelegenheit dazu bekommt er auch in Kapstadt. Die Aufgabe seiner Facebook-Fans: „A: Es ist dein letzter Stopp. Genieße den Tag und tue, was du möchtest!” Und was er tun möchte, ist tatsächlich „B: In den Armenvierteln der Stadt wird täglich Hilfe benötigt. Arbeite einen Tag lang in einem Township-Projekt mit!”

In Lavender Hill, einem Township südlich von Kapstadt, bauen Baustellenleiter Deen Singh und Freiwillige von Projects Abroad seit mehreren Jahren ein Gemeindezentrum für die Anwohner. Für einen Tag hilft der Blogger mit, und zwar „nicht nur, bis alles im Kasten ist, sondern richtig“, wie Christoph sich vornimmt.

Das Township gehört zum anderen Gesicht der Touristenmetropole Kapstadt, das Gegenstück zu den Souvenirläden auf der Long und den hippen Restaurants auf der Kloof Street. Das nachhaltige Bauprinzip hat er schnell verstanden: „Sandsäcke füllen, Sandsäcke zu einer Mauer stapeln, Mauer aus Sandsäcken mit Zement zuspachteln, Mauer fertig“, erklärt er es seinen Facebook-Fans später.

Baustellenleiter Deen Singh erklärt Christoph Karrasch das Sandstein Bauprinzip

Dass er tatsächlich hart gearbeitet hat, hält Kameramann Thomas fest. Ende des Jahres läuft eine Doku über Christophs Reise um die Welt im deutschen Fernsehen. Das Buch erscheint im Frühjahr 2015 im Ullstein Verlag. Die nächste Reise für Christoph und Thomas ist eine Lesereise. Dafür lassen sie sich dann ein bisschen mehr Zeit.

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