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Wie die Mongolei mein Leben veränderte, ist leicht zu erklären – ich hab mich in sie verliebt!

Vorn bin ich, hinten Ulanbator

Journalismus in der Mongolei von Stephanie Matthes

Bevor ich dank Projects Abroad Anfang Juni 2009 wagte, 10.000 km nach Osten in das dünnbesiedeltste Land der Erde zu reisen, habe ich in einer Media Agentur in Berlin gearbeitet.

Ich bin 27 Jahre alt, war unzufrieden mit meinem Job und brauchte eine Auszeit, um zu mir selber zu finden. Ich wollte aus meiner Komfort Zone ausbrechen und suchte nach einer neuen Perspektive. So ging ich für 10 Wochen nach Ulaanbaatar, arbeitete als Journalistin beim Deutschen Radio Ulaanbaatar (D.R.UB) und lebte bei Nyamka (19) und Zolo (22), die beide super deutsch sprachen und meine zweite Familie wurden.

Im Radiostudio

Der Anfang in diesem chaotischen Land war schwer – ich war müde, mein Magen kam mit dem Essen nicht klar und ich war geschockt von so viel Lärm, Dreck und Staub. Doch ich fand meinen Rhythmus, fing an das Flair der Stadt zu mögen und fühlte mich wohl.

Meine Arbeit war ein großes Glück. Ich war die erste Freiwillige beim D.R.UB und wurde von Anfang an in diesem großartigen Team gefordert und gefördert. Ich lernte Radio machen und durfte so viele spannende Menschen interviewen (den deutschen Botschafter, die Staatssekretärin, den mongolischen Dichter Galsan Tschinag und viele andere besondere Persönlichkeiten).

Wir hatten so viel Spaß. Alle waren entspannt und ich hatte immer das Gefühl, zu genügen. Radio entsteht gemeinsam und lebt von Spontaneität. Das war eine so wertvolle Erfahrung.

Yackpolo in der Mongolei

Neben der Arbeit habe ich oft die anderen Freiwilligen getroffen. Projects Abroad hat uns dabei immer unterstützt. Es gab Kontaktlisten und jede Woche gemeinsame Aktivitäten – reiten im Nationalpark, Karaoke singen, traditionelle Konzerte oder Sportwettkämpfe. Dies half sehr, die anderen Volounteers näher kennen zu lernen und sich nie alleine zu fühlen.

Die Mongolei ist ursprünglich, wild und überwältigend – die Landschaft ist so vielfältig und die Stille lässt Dich zur Ruhe kommen. Der Rhythmus ist ein Anderer auf dem Land und ich war so glücklich, diese Erfahrung oft machen zu können. Ich habe spontan mit anderen Freiwilligen eine 10-tägige Jeep Tour in den Norden unternommen und später noch einen 7-tägigen Trip in die Wüste Gobi. Ich werde diese Eindrücke nie wieder vergessen.

Die Weite des Landes, die Ruhe und die Unkompliziertheit hat mich verändert. Mir ist bewusst geworden, dass nicht immer alles durchorganisiert sein muss und man den Dingen auch einfach mal ihren Lauf lassen kann. Das Leben kann so simpel sein – man muss sich nur drauf einlassen.

Ich habe mich in Land und Leute verliebt und werde zurückkehren. Ich bin dankbar und glücklich, endlich meine Berufung gefunden zu haben. Ich werde daher ab Herbst an der Freien Journalismus Schule in Berlin studieren und hätte nie gedacht, dass diese paar Wochen mein Leben so verändern würden.

Über meinem Bett hängt das Plakat, welches ich letzten Herbst beim Projects Abroad Vorbereitungsseminar gebastelt habe – mit meinen Wünschen und Zielen.

Ich muss schmunzeln – denn ich habe wirklich das gefunden, was ich gesucht habe – mich!

Stephanie Matthes

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