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“Spannende Interviews und wertvolle Geheimtips für einen Ausflug nach Durban“

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Journalismus – Praktikum in Südafrika von Franziska Nixdorf

Nach meinem allerersten Interkontinentalflug kam ich voller Pläne für meine drei Auslandsmonate in Kapstadt an. Die Müdigkeit nach solch einem langen Flug ließ mich wohl ruhiger wirken, als ich innerlich war – nicht, weil ich unbedingt ängstlich, sondern eher weil ich gespannt war, ob alles so verlaufen würde, wie erwartet.

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Zu meiner großen Freude klappte bereits der Abholservice wie erhofft: Denver holte mich vom Flughafen ab und erzählte mir während der Fahrt zu meiner Gastmutter bereits Einiges über die Townships, die wir passierten, sowie die Umgebung, in der ich leben würde. Allerdings hatte ich anfängliche Probleme, ihn mit seinem starken südafrikanischen Dialekt zu verstehen. Umso beruhigter war ich, als ich im Gespräch mit anderen Freiwilligen aus englischsprachigen Ländern wie Kanada feststellen konnte, dass selbst Muttersprachler eine gewisse Eingewöhnungsphase in den fremden Dialekt brauchten.

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Im Vorort Wynberg angelangt, wurde ich freundlich von meiner Gastmutter empfangen. Sie war alleinstehend und arbeitete als Tourguide. Das Zimmer, das ich zusammen mit einer französischen Freiwilligen und nach deren Abreise mit einer kanadischen Freiwilligen teilte, war einfach ausgestattet und sehr ansprechend. Nach der ersten Eingewöhnung wurde ich von Grant, einem Mitarbeiter von Projects Abroad, abgeholt. Er zeigte mir meinen zukünftigen Arbeitsplatz im Journalismusbüro, das Büro von Projects Abroad sowie andere wichtige Einrichtungen wie eine Bank, Apotheke und Läden. Am Abend, wieder in meiner neuen Unterkunft angelangt, lernte ich dann auch die typische, etwas fleischlastige, südafrikanische Küche kennen. Für mich als Fleischesserin eine köstliche Angelegenheit!

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Am nächsten Tag begann meine Arbeit im Journalismusbüro. Obwohl ich es gewohnt bin, Artikel zu schreiben, war ich etwas nervös, als ich an die Herausforderung dachte, Artikel in englischer Sprachen zu schreiben. Doch erstaunlicherweise bereitete mir dies von Anfang an keine Schwierigkeiten – wahrscheinlich auch wegen der lockeren Atmosphäre und guten Einführung durch die Redakteurin Kelly. Sie vertrat unsere Chefin Rebecca, die gerade im Urlaub war, und bat mich gleich am ersten Tag, mir Themen für mögliche Artikel zu überlegen. Und schließlich ging es los, wobei Selbständigkeit gefragt war – ich telefonierte, interviewte und traf Leute, um Spannendes für meine Texte ausfindig zu machen. Ich interviewte Psychologen, Ärzte und Apotheker, besuchte Schulen und Organisationen, wie die gemeinnützige Organisation SHAWCO, die sich für Hilfs- und Lernprojekte in den wirtschaftlich benachteiligten Orten der Umgebung einsetzt. Eines von vielen Highlights war der Besuch des so genannten Press Clubs, wo eine wichtige politische Persönlichkeit für Kapstadt und Umgebung einen Vortrag hielt. Danach lauschte ich unter anderem der Rede von Lindiwe Mazibuko, der Sprecherin der Demokratischen Partei.

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Eine Begegnung, an die ich mich noch sehr positiv erinnere, hatte ich mit einem älteren Bewohner Kapstadts. Dieser half mir, die Bushaltestelle, die ich als solche nicht erkannte, zu finden und erklärte mir mit größter Fürsorge, wie das Bussystem in Kapstadt funktionierte. Schließlich war ich in ein Gespräch verwickelt, in dem er sich für meine Gründe, in Kapstadt zu sein, interessierte und mir über seine Arbeit am Greenmarket Square berichtete.

Ein weiteres tolles Ereignis war das Zusammentreffen mit einigen Männern aus Durban in der Bar „Neighbourhood“, welches nicht nur sehr unterhaltsam war (sie versuchten, uns die lokale Sprache Xhosa beizubringen), sondern auch sehr hilfreich. Als ich ihnen von meinen Plänen erzählte, nach Durban zu fahren, waren alle drei Männer sofort angetan und gaben mir die besten Ratschläge, die man nur von Einheimischen bekommen kann.

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Ich könnte noch viele solche Situationen beschreiben, die ich während meiner Zeit in Kapstadt erlebt habe. Sie haben mir vor allem eines gezeigt: Wenn man Interesse am Leben und den Hintergrundgeschichten der Menschen zeigt, werden sie einen in ihrem Land herzlich willkommen heißen und einen Teil dieser Geschichten werden lassen!

Franziska Nixdorf

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