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Ausflug ins Töpfer Dorf

kambodscha-khmer-freiwillige

Khmer - Projekt in Kambodscha von Lena Krauthof

kambodscha-khmer-betreuer

Da ich vorhabe, Soziale Arbeit zu studieren, habe ich mit Projects Abroad erst ein Khmer-Projekt gemacht und anschließend ein soziales Projekt. Als ich mitten in der Nacht am Flughafen von Phnom Penh ankam, wurde ich von einem Mitarbeiter von Projects Abroad abgeholt. Ich hatte das Wochenende Zeit, um mich mit den Menschen und den vielen neuen Eindrücken anzufreunden, bis mich dann am Montagmorgen Sython, der Khmer-Projekt-Manager, im Apartment abholte, und mein Khmer-Projekt begann.

kambodscha-khmer-tempel

Das Khmer-Projekt ist ein Kultur-Projekt, welches dazu dient, die Kultur der Khmer besser kennen zu lernen und somit auch das Land besser zu verstehen. Somit verbrachten wir die ersten Tage in vielen traditionellen Tempeln und dem National-Museum, sowie dem Foltergefängnis S21 und auf den „Killing Fields“, wo die politisch motivierten Massenmorde der Roten Khmer stattfanden.

kambodscha-khmer-reisfelder

Die Geschichte Kambodschas ist ziemlich traurig, und es hat mich sehr mitgenommen, alles aus erster Hand zu erfahren. Allerdings habe ich vor meiner Ankunft in Kambodscha viel über die Geschichte und die Herrschaft der Roten Khmer gelesen, und somit war alles etwas besser zu verstehen. Eine gute Vorbereitung kann ich deswegen nur empfehlen!

Die Geschichtsstunden waren ziemlich schnell zu Ende, und wir machten viele Ausflüge auf das Land und in andere Provinzen. Das Khmer-Projekt ist ja vor allem ein Kultur-Projekt und auch dafür gedacht, dass man Sehenswürdigkeiten gemeinsam besuchen kann und durch Sython noch zusätzliche Hintergrundinformationen bekommt.

Eines meiner liebsten Ausflugsziele war das Töpfer-Dorf. Dieses Dorf ist ein Künstlerdorf, welches schon seit Ewigkeiten von der Kunst des Töpferns lebt. Unsere Reise mit dem Bus dorthin dauerte nur gute 4 Stunden, was für lokale Verhältnisse wirklich wenig ist! Eine Busfahrt gehört zum absoluten Muss für jeden, der sich in Kambodscha von einem Ort zu einem anderen bewegen möchte. Im Bus wird Karaoke gespielt, und die Klimaanlagen sind meistens so kalt eingestellt, dass man bei 35° Außentemperatur definitiv an einen Schal und Socken denken sollte!

Im Töpfer-Dorf angekommen, besuchten wir gleich die begabteste Töpfer-Künstlerin, und ich durfte nach einigen Minuten des Zugucken selbst einen Klumpen Lehm in die Hand nehmen und ein paar Vasen oder Schüsseln formen – natürlich alles mit Hilfestellungen. Töpfern ist wirklich nicht so einfach, wie es aussieht… Es machte unglaublich viel Spaß, und die Zeit dort verging viel zu schnell. Die Atmosphäre auf dem Land war wirklich wundervoll, und ich war etwas wehmütig, als es wieder zurück nach Phnom Penh ging. Den Blick über unendliche, saftig grüne Reisfelder werde ich so schnell nicht wieder vergessen. Es hatte etwas Magisches, und wenn einem dann der warme Wind durch die Haare weht, dann ist das mit nichts zu vergleichen.

Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die Tempel von Angkor – ein Muss für jeden, der einmal das Vergnügen hat, nach Kambodscha zu reisen. Es sind sehr faszinierende Tempel, wenn man sich vorstellt, dass sie schon mehrere tausend Jahre alt sind! Mit Worten kann man sie eigentlich nicht beschreiben. Die Natur hat sich zum Teil ihren Lebensraum zurückerobert, und riesige Bäume wachsen einfach auf Steinmauern. Kurz vor Sonnenuntergang hatte Sython noch die Idee, sich die kleineren Tempel und vor allem Angkor Wat mal von oben aus anzugucken, also haben wir einen kleinen Berg erklommen und wurden mit einem gigantischen Ausblick belohnt.

Es gibt so viele großartige Orte in Kambodscha, und ich blicke mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die wunderbare Zeit während meines Khmer-Projektes zurück. Die Menschen, die Freundlichkeit und vor allem das leckere Essen fehlen mir in Deutschland schon ziemlich – auch wenn ich die erste Zeit sehr froh war, mal keinen Reis zum Mittag oder Abendbrot zu essen…

Ich kann es jedem nur empfehlen an einem der zahlreichen Projekte von Projects Abroad teilzunehmen, denn es wird mit Sicherheit eine Zeit, die euch positiv in Erinnerung bleiben und euch der Kultur näher bringen wird, als alles andere.

Lena Krauthof

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