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Tanztherapie in Rumänien von Sabrina Reidinger aus Graz

Nachdem ich die Absperrung am Wiener Flughafen hinter mir gelassen hatte musste ich erst einmal kurz stehen bleiben und tief durchatmen. Jetzt ging es also los. Drei Monate Rumänien, drei Monate „allein“ in einem anderen Land – und zu meiner Vorfreude mischte sich langsam aber sicher eine gehörige Portion Nervosität. Doch sobald ich ins Flugzeug eingestiegen war, ging alles so schnell, dass für Aufregung gar keine Zeit mehr blieb und bevor ich mich versah, saß ich schon in der gemütlichen Küche meiner Gastfamilie mit einem Teller voller Kuchen vor mir. Dass das erst ein kleiner Vorgeschmack auf die Kochkünste meiner Gastmama war, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht!

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Doch zum Entspannen blieb nicht viel Zeit, denn nach kurzer Zeit ging es schon wieder weiter ins Projects Abroad Büro, wo mich meine Gastschwester (und Projektbetreuerin) Ali schon erwartete, um mir kurz die wichtigsten Dinge zu erklären. Als ich an diesem Abend zum ersten Mal völlig erschöpft in mein rumänisches Bett fiel, war ich sehr zufrieden, allerdings auch schon sehr aufgeregt vor meinem ersten Arbeitstag.

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Ich habe im Tanz – Projekt gearbeitet. Meine erste Stunde hielt ich in einem Tagesheim für geistig und körperlich beeinträchtigte Erwachsene. Eigentlich hatte ich erwartet, dass ich einen erfahrenen Tanztherapeuten bei der Arbeit unterstützen sollte. So war ich ziemlich überrascht, dass ich die Stunde ganz eigenständig und lediglich mit der Unterstützung eines Dolmetschers halten durfte! Also gestaltete ich mithilfe von Übungen, die ich kannte und ein bisschen veränderte, und einigen Aufzeichnungen einer früheren Freiwilligen meine erste eigene Tanztherapiestunde. Ich war beeindruckt, wie sehr die Erwachsenen darauf ansprachen und wie sehr sie sich öffneten und über ihre Gefühle redeten. Diese erste Stunde hat mich so motiviert, dass ich es danach kaum mehr erwarten konnte, weiterzumachen!

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Bei meinem Projekt habe ich in vielen verschiedenen Einrichtungen und mit den unterschiedlichsten Menschen gearbeitet. Da waren die „normalen“ Tanzstunden in Volksschulen und Tagesheimen und die Tanztherapiestunden mit Waisenkindern oder Menschen mit verschiedensten Beeinträchtigungen.
All diese unterschiedlichen Aspekte haben das Projekt zu einer wirklich umfangreichen Erfahrung gemacht.

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Für mich war es unglaublich schön zu sehen, wie glücklich das Tanzen die Menschen macht und wie sie von Woche zu Woche mehr Vertrauen zu mir gewonnen und sich mir mehr und mehr öffneten.

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Neben der Arbeit habe ich an den Wochenenden so viel wie möglich mit den anderen Freiwilligen unternommen und dabei sehr viel von Rumänien gesehen. Es ist wirklich ein wunderschönes Land mit viel Kultur und unzähligen Burgen und Schlössern, die es sich alle zu besichtigen lohnt. Doch auch das Nachtleben in Brasov hat einiges zu bieten, und es gab eigentlich keine Woche, in der wir nicht mindestens einmal bis spät in die Nacht unterwegs waren!

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Mit den anderen Freiwilligen habe ich mich sehr gut verstanden. Projects Abroad organisiert wöchentliche Treffen, bei denen die Freiwilligen zusammen zum Bowlen, Pizza essen oder Ähnlichem gehen. Dadurch habe ich mich wirklich schnell vor Ort integriert. Ich habe in den drei Monaten, die ich in Brasov war, viele Freiwillige kennengelernt, und auch einige wirklich gute Freunde gefunden, mit denen ich noch immer viel Kontakt habe.

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Zu meiner Gastfamilie kann ich eigentlich nur sagen, dass sie das Beste war, das mir überhaupt passieren konnte! Meine Gastmama Rodi hat mich jedem sofort stolz als ihre „neue Tochter“ vorgestellt. Meine Gastschwester Ali hat mich in meinem Projekt sehr unterstützt. Im Haus gab es auch viele Tiere, die mit uns das Haus teilten und immer zum Kuscheln zur Verfügung standen. Sie alle haben mir von Anfang an das Gefühl gegeben, herzlich willkommen und ein Teil der Familie zu sein.

Ich kann jedem nur empfehlen als Freiwilliger nach Rumänien zu gehen! Die Erfahrungen, die ich im Tanz – Projekt gemacht habe, haben mir sehr weitergeholfen, mich für das richtige Studium zu entscheiden. Außerdem habe ich viele neue Freunde gefunden und auch einiges über mich selbst gelernt!

Sabrina Reidinger

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