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Bereit für den chirurgischen Eingriff!

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Medizin - Praktikum in Argentinien von Valentina Seitelberger aus Wien (Österreich)

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Vor meiner Ankunft hatte ich mir keine großen Sorgen gemacht, ich war einfach aufgeregt und voller Vorfreude auf neue Erfahrungen und Eindrücke. Sehr angenehm war, dass mich ein Projects Abroad Mitarbeiter vom Flughafen abholte und mich zu meiner Gastfamilie brachte, wo mich meine Gastmutter Cecilia und ihre zwei bellenden Hunde freudig in Empfang nahmen. Ich fühlte mich sofort äußerst wohl!

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Um mich in meinem Medizin - Praktikum im Krankenhaus besser verständigen zu können, absolvierte ich noch einen Intensiv-Spanischkurs, und dann stand meinem Krankenhausaufenthalt nichts mehr im Weg. Als eine weitere Freiwillige von Projects Abroad und ich unseren ersten Arbeitstag auf der Neonatologie in unseren „Arztkitteln“ antraten, hieß es sogleich, wir dürften uns in der Chirurgie einen Kaiserschnitt ansehen! Sehr begeistert gingen wir in den Operationssaal, der mit europäischen Standards gut mithalten konnte, und verbrachten einen ganzen Tag auf der Chirurgie. Das war definitiv ein sehr aufregender erster Tag!

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In den ersten Tagen lernten wir erstmal das Krankenhaus kennen. Nach etwa einer Woche bekamen wir von den Schwestern und Ärzten viele Aufgaben. Wir durften bei der Pflege der Frühgeborenen mithelfen und die Babies füttern und waschen, Medikamente verabreichen, Daten eintragen, etc.. Dadurch machte ich im Umgang mit Kleinkindern einen immensen Fortschritt. Ich hatte vorher kaum mit Kleinkindern zu tun gehabt und lernte dort durch die tägliche Arbeit die essentiellen Maßnahmen kennen, die bei Frühgeborenen anzuwenden sind. Der Umgang vor allem mit den Frühgeburten war eine Herausforderung, da sie an Maschinen angehängt waren und man sie mit größter Vorsicht behandeln muss.

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Bezüglich meiner Unterkunft hätte ich es nicht besser treffen können. Ich wohnte zusammen mit zwei weiteren Freiwilligen bei meiner Gastmutter. Sie war eine lustige und zuvorkommende Frau, die mit uns über alles redete und sich sehr bemühte, uns die argentinische Lebensweise näher zu bringen. Zu Mittag und zu Abend tischte sie das beste Essen auf, von „Milanesa“ und „Empanadas“ bis zu „Dulce de leche“… es war immer köstlich! Außerdem hatte sie stets ein offenes Ohr für mich und ich konnte ihr alles erzählen, was mir am Herzen lag.

Neben dem Medizin - Praktikum blieb auch genügend Zeit, zu reisen und die wunderschöne Natur Argentiniens, wie die Iguzau-Wasserfälle, zu besichtigen. Das ist ein wirklich faszinierender Ort, und es störte niemanden, einfach für ein verlängertes Wochenende die lange Busfahrt auf sich zu nehmen. Auch Salta „la linda“ („die Schöne“) war ein großartiges Städtchen, das sich für ein Wochenende leicht bereisen ließ.

Rückblickend habe ich von meinem Aufenthalt in Córdoba nur Gutes mitgenommen und bin über jede Erfahrung, die ich dort gesammelt habe, sehr glücklich. Ich habe sehr viel von meiner Zeit in Argentinien profitiert, sei es im Umgang mit fremden Menschen und anderen Kulturen, oder sei es in der Medizin. Ich bin dankbar für die vielen Freundschaften, die ich in der kurzen Zeit aufgebaut habe, und werde versuchen, Kontakt zu halten.

Valentina Seitelberger

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