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Medizin – Praktikum von Frauke Meyer

Für mich war es das zweite Mal in Ghana. 2009 bin ich das erste Mal nach Ghana gekommen und habe in Accra im Krankenhaus gearbeitet. Schon gleich auf dem Rückflug war für mich klar, dass es wie eine Sucht ist und ich unbedingt wiederkommen muss. Zu Hause angekommen bin ich auch schon einige Tage später gleich zu meiner Chefin gegangen und habe meinen Jahresurlaub in einem Stück beantragt. Nach einem Jahr warten ging es dann endlich wieder los und ich saß mit Anna, einer anderen Freiwilligen, im Flugzeug.

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Als wir endlich in Accra ankamen, wurden wir sehr, sehr herzlich von einem Projects Abroad Mitarbeiter begrüßt. Dann ging es erstmal zum Projects Abroad Büro und dort fielen wir erschöpft ins Bett. Am nächsten Tag ging dann die aufregende Fahrt nach Cape Coast los. Überall war es laut, total bunt und das ganze Leben spielte sich auf der Straße ab. Ich fühlte mich sofort wieder wohl und auch irgendwie zu Hause. In Cape Coast wurden wir dann zu unserer Gastfamilie gebracht. Auch von unserer Gastmutter wurden wir mit offenen Armen empfangen und fühlten uns willkommen. Jeden Abend haben wir zusammen mit unserer Gastfamilie zu Abend gegessen und konnten so unsere ganzen Eindrücke vom Tag austauschen.

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Ich war für einen Monat in Ghana und habe im Krankenhaus auf drei verschieden Station gearbeitet. In der ersten Woche war ich in der Notaufnahme. Dort durfte ich Aufgaben wie Blutdruck-, Puls-, Temperatur- und Atmungskontrolle eigenständig übernehmen. Ich habe beim Blut abnehmen und Infusuionen anlegen assistiert und die Patienten auf díe jeweiligen Stationen gebracht.
ghana-medizin-krankenhaus Dann ging es in der zweiten Woche auf die Kinderstation. Auch hier haben mich die Schwestern und Ärzte herzlich empfangen und haben mir sehr viel erklärt. Meine Aufgaben waren, wie auch in der Notaufnahme, die Atmung zu kontrollieren, beim Blut abnehmen zu helfen und die Ärzte bei der Visite zu begleiten. Besonders zu den Kindern baute ich sehr schnell eine Beziehung auf. Sie fanden es total interessant, dass eine Weiße sich um sie kümmert!

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Meine dritte Woche verbrachte ich auf der chirurgischen Station für Frauen. Hier lagen Frauen mit frischen Wunden und nach einer OP. Jeden Tag haben wir zusammen mit den Schwestern oder auch alleine die Wundversorgung durchgeführt. Besonders auf dieser Station fielen mir die Unterschiede zu europäischen Krankenhäusern auf. Die Wunden wurden meist alle gleich versorgt, da es einfach an Materialien fehlte. Oft waren die Wunden sehr groß und heilten nur langsam oder gar nicht ab. Auch bestand meine Aufgabe darin, Blutproben ins Labor zu bringen oder die Patienten zu verschiedenen Untersuchungen zu begleiten. Da mir die Kinderstation besonders gut gefallen hat, habe ich auch meine vierte Woche da verbracht.

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Nachmittags gingen wir meistens mit anderen Freiwilligen an den Strand oder in die Stadt, oder unternahmen Ausflüge in die nähere Umgebung. Wir sind zum Beispiel zu einem Gästehaus gefahren, in dem man Krokodile anfassen konnte, die in einem Teich gehalten wurden. An den Wochenenden ging es dann mit dem Trotro, einem meist überfüllten Kleinbus, nach Busua, einer der schönsten Strände oder in andere Dörfer mit Sehenswürdigkeiten.

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Dadurch, dass ich in einer Gastfamilie wohnte, konnte ich das Leben, den Tagesablauf und die Kultur sehr gut kennenlernen. Wir haben von unserer Gastmutter gelernt, Sachen auf dem Kopf zu tragen oder Fufu, das einheimische Essen, zu stampfen. Ich wurde in der Zeit in Ghana und auch danach sehr gut von den Mitarbeitern von Projects Abroad betreut. Bei Fragen oder Problemen hatte ich immer einen guten Ansprechpartner. Für mich war diese Zeit wieder sehr eindrucksvoll und ich konnte viele tolle Erfahrungen sammeln. Auch dieses Jahr wird es mich wieder nach Ghana ziehen, denn wer einmal da war, wird immer wieder dahin wollen!

Frauke Meyer

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