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Es war viel besser als ich dachte

Ghana-Sozialarbeit-Freiwillige

Sozialarbeit und Medizin-Praktikum in Ghana von Svenja Krüger

Als ich mein Abitur gemacht habe, war mir klar, dass ich nicht sofort studieren möchte, sondern lieber erst mal ins Ausland gehen will. So bin ich dann auf Ghana gekommen und habe mich für Projects Abroad entschieden, weil ich dadurch die Dauer meines Trips selbst bestimmen konnte. Da ich schon immer gut mit Kindern umgehen konnte, wollte ich in einem Waisenhaus arbeiten – erst mal nur für 3 Monate, als Absicherung falls es mir nicht gefallen hätte. Doch es war viel besser als ich gedacht habe, sodass schon nach wenigen Wochen feststand, dass ich noch weitere 4 Monate dran hänge.

Ghana-Sozialarbeit-Gastfamilie

In Cape Coast durfte ich in der wundervollen Familie von Paa und Philomena wohnen. Sie waren wahnsinnig gastfreundlich und vermittelten mir schon nach wenigen Tagen das Gefühl, ein Teil der Familie zu sein. So unternahm ich auch gerne was mit ihnen und meinen Gastgeschwistern, wie zum Beispiel an den Strand fahren oder in die Kirche gehen oder einfach abends mit ihnen fernsehen und quatschen, wodurch ich einiges über ihre Kultur gelernt habe.

Ghana-Sozialarbeit-Lepra

Ich arbeitete in einem kleinen Waisenhaus außerhalb von Cape Coast mit 17 Kindern von 3 bis 14 Jahren. Da die Kinder morgens in der Schule waren, bin ich in dieser Zeit mit den Freiwilligen aus dem Krankenhaus in ein Lepradorf etwas außerhalb von Cape Coast gefahren. Dort wohnten ehemalige Leprakranke mit ihren Familien. Wir haben täglich ihre Wunden neu verbunden und uns um die kleinen Wehwehchen der Kinder gekümmert, für die unser morgendliche Besuch immer ein Highlight war!

Ghana-Sozialarbeit-Wasser

Im Waisenhaus half ich den Kindern bei den Hausaufgaben. Danach spielten wir entweder zusammen (Fußball, Seilspringen, Gummitwist, Memory, malen…) oder halfen im Haushalt beim Kochen, Wäsche waschen, Geschirr abwaschen, Putzen und Wasserholen vom Brunnen. Einmal pro Woche übernachtete ich entweder mit einer Freundin oder alleine im Waisenhaus. Dadurch war die Zeit mit den Kindern noch intensiver und ich konnte sie viel besser kennenlernen.

Ghana-Sozialarbeit-Waisenhaus

In meinen letzten 4 Monaten habe ich morgens noch zusätzlich ein Medizin-Praktikum im Krankenhaus gemacht, nachmittags arbeitete ich im Waisenhaus. Die Arbeit im Krankenhaus war sehr interessant, da ich in fast allen Stationen hineinschnuppern durfte und so in vielen medizinischen Fachrichtungen schon vor dem Studium einiges lernen konnte. Ich war auf der Notfallstation, in der Inneren Medizin, Chirurgie und Pädiatrie, im Kreissaal, im Labor und auch in einer Physiotherapiepraxis, die im Krankenhaus integriert ist. Meine Aufgaben bestanden hauptsächlich darin, den Krankenschwestern und Ärzten bei den täglichen Visiten und im allgemeinen Patientenumgang zu helfen. Ich konnte jederzeit den Ärzten Fragen stellen und mir wurden die verschiedenen Krankheitsbilder auf den Stationen erklärt. Ich durfte im OP zuschauen, bei Geburten dabei sein, Babys füttern und baden, den Blutdruck und Puls von Patienten messen und sogar im Labor Blut abnehmen. Ich habe dadurch schon einiges erlebt und gesehen, wodurch mich so schnell nichts schocken wird, wenn ich als Medizinstudentin wieder in einem Krankenhaus bin. Schon allein deswegen hat es sich auf jeden Fall gelohnt, dieses Projekt zu machen!

Ghana-Sozialarbeit-Krankenhaus

In den 7 Monaten fand ich natürlich auch Zeit zum Reisen, sodass ich fast an allen lohnenswerten Orten war. Ich sah mir die großen Städte der anderen Regionen an und den Mole National Park, um Elefanten in freier Wildbahn zu sehen. Für diese Ausflüge, die oftmals nur für ein Wochenende waren, haben sich immer andere nette Freiwillige gefunden. So war ich nie allein unterwegs.

Ghana-Sozialarbeit-Kinder

Außerdem hat Projects Abroad manchmal für uns was organisiert. So haben sich alle Freiwilligen aus allen Regionen in Accra getroffen, um an einem Gesundheitsmarsch teilzunehmen, der zeigen sollte, wie wichtig es ist, auf die Gesundheit zu achten. Der Marsch führte einmal durch die ganze Stadt und endete in einem Waisenhaus mit anschließender Party.

Ghana-Sozialarbeit-Wasserbeutel

Es war eine sehr gute Entscheidung, mit Projects Abroad nach Ghana zu fahren. Ich hatte immer Ansprechpartner vor Ort, sodass für jedes noch so kleine Problem schnell eine Lösung gefunden wurde. Zudem hatten wir jeden Dienstag eine „Quiznight“, bei der wir alle neuen Infos mitbekamen und zugleich auch andere Freiwillige kennenlernen konnten.

Ghana-Sozialarbeit-Wasserfall

Meine Reise nach Ghana war für mich die schönste Zeit meines bisherigen Lebens! Ich habe nicht nur etwas Gutes für die Menschen getan, sondern selber auch noch einiges gelernt. Diese Erfahrungen kann mir niemand mehr nehmen! Und auch weltweite Freundschaften werden mich immer an diese wundervolle Zeit erinnern!

Svenja Krüger

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