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Weg von zu Hause, ab ins Ausland!

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Medizin – Praktikum in Sri Lanka von Hanna Knoch

Nach meinem Abitur stand bei mir fest: weg von zu Hause, ab ins Ausland! Andere Kulturen, andere Sprachen, andere Menschen kennenlernen – mir stand der Sinn nach Veränderung. Nach einigem Hin und Her habe ich mich dann dafür entschieden, vier Monate nach Sri Lanka zu gehen, was ich keinen Moment lang bereut habe. Schon als ich ankam, hat es sich angefühlt, als würde ich nach Hause kommen.

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Ich lebte mich sehr schnell ein. Mit meinen Zimmergenossen verstand ich mich sofort sehr gut. Wir haben die ersten zwei Monate zusammen in einem Waisenhaus in Karapitiya (bei Galle) gearbeitet. Die Kinder waren quirlig und sehr liebenswürdig, und ich hatte wunderbare Erlebnisse mit ihnen. Zum Beispiel habe ich einem Jungen das Laufen beigebracht, was für mich ein sehr prägendes Ereignis war.

sri-lanka-medizin-aufstieg

Nach zwei Monaten wechselte ich dann aus Neugier spontan mein Projekt, was keinerlei Probleme bereitete und reibungsfrei funktionierte. Ich konnte sehr schnell in einem nahegelegen Krankenhaus anfangen. Jeweils zwei Wochen habe ich auf jeder Station verbracht. Besonders gut gefiel mir die Neurochirurgie, da der Chirurg besonders nett und aufgeschlossen war und uns sehr freundlich alles genau erklärte. Dank ihm konnten wir einige spektakuläre Operationen mitansehen, wie zum Beispiel die Entfernung eines Gehirntumors!

sri-lanka-medizin-sonnenaufgang

In der Pädiatrie konnten wir wirklich mithelfen, da dort viele Medizinstudenten waren, die uns alles zeigten, was sie eben erst gelernt hatten. Durch die täglichen Bettrunden mit den Ärzten und den Studenten konnte ich gute erste Einblicke gewinnen. Diese zwei Monate im Krankenhaus haben mich so fasziniert und beeindruckt, dass ich mich entschieden habe, Medizin zu studieren!

sri-lanka-medizin-safari

Mit meiner Gastfamilie verstand ich mich sehr gut. Vor allem mit den Kindern hatte ich sehr viel Spaß, zum Beispiel als sie uns beibrachten, mit den Händen zu essen, was bei ihnen sehr gekonnt und einfach aussah, aber doch einiger Übung bedarf! Mein Gastvater hat mir viel über den Buddhismus und der Lebensart vor Ort beigebracht, und von meiner Gastmutter habe ich viele Rezepte mit nach Hause genommen. Ich habe mich dort sehr wohl und von Anfang an wie ein Familienmitglied gefühlt.

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An den Wochenenden erkundete ich mit den anderen Freiwilligen die Insel. Ausgestattet mit möglichst wenig Gepäck fuhren wir mit Zug und Bus durch ganz Sri Lanka. Auf diesen kleinen Reisen erlebte ich tolle Momente, wie den Sonnenaufgang auf dem Adam's Peak, oder Weihnachten am Strand. Zu zweit sind wir auch in den weniger touristischen Norden Sri Lankas gefahren. Die Menschen, die wir dort trafen, waren alle sehr hilfsbereit und freundlich. Sie haben uns zum Beispiel oft aus der Klemme geholfen, wenn wir den letzten Bus verpasst oder uns verfahren hatten und plötzlich mitten im Nichts standen.

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Das Ende kam viel zu schnell, und es fiel mir sehr schwer, Abschied zu nehmen. Sri Lanka hat mich positiv beeinflusst. Ich glaube ich konnte viel von der positiven und unkomplizierten Lebenseinstellung mitnehmen. Außerdem habe ich Leute aus aller Welt kennengelernt und viele Freundschaften geschlossen. Auf jeden Fall werde ich noch mal zurückkommen und meine Gastfamilie besuchen, und – wer weiß – vielleicht einmal als Ärztin im Krankenhaus arbeiten!

Hanna Knoch

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