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Medizin - Praktikum in Sri Lanka von Leon Wödl

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Das Medizin - Praktikum in Sri Lanka war das spannendste und eindrucksvollste Erlebnis meines bisherigen Lebens! Dabei kann ich nicht mal genau sagen, warum ich mich für Sri Lanka entschieden habe. Das einzige, was für mich klar war, war, das ich ein Medizin-Praktikum machen wollte, da ich schon lange mit dem Gedanken spielte Medizin zu studieren. Ich war mir aber unsicher, was mich erwartet. Sri Lanka habe ich ausgewählt, weil ich so gut wie nichts über das Land wusste und einfach mal etwas komplett Neues kennenlernen wollte.

Zunächst war ich bei einer Gastfamilie in einem kleinen Ort namens Horana untergebracht. Die Gastfreundschaft der Menschen war riesig. Ich habe noch nie so viel leckeres Essen bekommen wie hier. Nichts geht über Rice & Curry oder einen leckeren Bananarotti (ist so etwas ähnliches wie ein Pfannkuchen), um nur zwei kleine Beispiele zu nennen.

In der Gastfamilie lernt man unglaublich schnell andere Freiwillige kennen und schließt neue Freundschaften. Mit diesen Leuten hab ich jedes Wochenende das Land erkundet und es in vollen (sehr vollen) Zügen (oder Bussen) genossen.

Aber zunächst erstmal zum Krankenhaus. In Horana gibt es ein kleines Base Hospital. Am Anfang sind das sehr viele neue Eindrücke. Es scheint ein heilloses Durcheinander zu herrschen und immer die richtige Station zu finden ist eine Kunst für sich, aber man gewöhnt sich schnell daran. Auch den englischen Akzent der Singhalesen zu verstehen, erfordert eine ganze Weile, aber sobald man ein gewisses Gehör dafür entwickelt hat, werden die Konversationen mit den Ärzten immer ausschweifender und sehr lehrreich. Die meisten Ärzte sind mit viel Elan dabei, dir möglichst viel über Symptome, verschiedene Diagnosen, Krankheiten und Behandlungsmöglichkeiten beizubringen. Gerne vergleichen und erörtern sie auch die Unterschiede zu westlichen Ländern oder möchten einfach nur etwas über die Kultur eines europäischen Landes wissen.

Ab der Hälfte meines dreimonatigen Aufenthalts bin ich dann nach Galle umgezogen und dort in das Karapitiya Teaching Hospital gegangen. Dieses Krankenhaus ist deutlich größer als das in Horana und somit gibt es auch noch viel mehr verschiedene Stationen, die man sich anschauen kann. So war ich hier in der Kinderchirurgie, Neurochirurgie, Herz- und Thoraxchirurgie und bei der Urologie. In Deutschland hätte ich wahrscheinlich nur mit sehr vielen Umständen die Möglichkeit gehabt, einen Einblick in diese Fachbereiche zu erhalten. Dabei hab ich sehr viele Operationen gesehen, wobei die eindruckvollste eine Bypassoperation in der Herz- und Thoraxchirurgie war.

Meine Freizeit habe ich mit Surfen verbracht oder mich mit anderen Freiwilligen in Galles wunderschönem alten Fort auf einen Tee oder einen Mangosaft getroffen. Am Wochenende ging es dann entweder zu einem der unendlich vielen Strände zum Entspannen, ins Hochland zum Wandern oder zu einer der drei alten Königsstädte, um die tausend Jahre alten Ruinen zu erkunden. Zu meinen Favoriten zählt eindeutig die Wanderung durch den Regenwald zu einem Wasserfall, um dann unter diesem baden zu gehen, und das Schnorcheln mit Haien an der Ostküste.

Insgesamt war alles sehr gut organisiert und die Mitarbeiter von Projects Abroad halfen mir immer gerne weiter, wenn ich diese benötigte, so z.B. bei der Visaverlängerung oder bei meinem Umzug von Horana nach Galle.

Ich habe nicht nur viele neue Bekanntschaften gemacht und unglaublich viel erlebt, ich bin mir jetzt auch sicher, dass ich Medizin studieren möchte. Zudem werde ich den Ärzten dort ewig dankbar sein, für den tiefen Einblick, den sie mir in ihren Alltag und die Welt der Medizin gewährt haben.

Leon Wödl

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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