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„Die Arbeit im St. Elizabeth Hospital hat mir wahnsinnig gut gefallen!“

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Medizin – Praktikum in Tansania von Dominique Lea Fischer aus Zürich

Nachdem ich erfolgreich die Matura in Zürich abgeschlossen hatte, war für mich klar, dass ich noch ein Zwischenjahr machen möchte, und zwar in Afrika! So habe ich mich auf die Suche nach einer geeigneten Organisation gemacht und bin schlussendlich auf Projects Abroad gestossen - eine sehr empfehlenswerte Organisation! Alles hat super geklappt, und ich flog nach Tansania, um dort im St. Elizabeth Hospital zu arbeiten. Vor der Abreise dachte ich noch, dass ich in der Gastfamilie wahrscheinlich am Boden essen werden muss, kein fliessendes Wasser habe und in einfachsten Lebensverhältnissen leben muss, was sich aber ganz und gar nicht bestätigte. Ich lebte für afrikanische Verhältnisse sehr komfortabel und wohlbehütet. In meiner Familie gab es neben den verschiedenen Hausmädchen noch drei Kinder: Willness (9 Jahre), Angel (4 Jahre) und Wilson (1 Jahr) - alle drei wahnsinnig süß und aufgeschlossen! Von den Hausmädchen und der Gastmutter wurden wir, meine Zimmergenossin und ich, hervorragend untergebracht und versorgt, auch wenn das Essen manchmal etwas gewöhnungsbedürftig war.

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Die Arbeit im St. Elizabeth Hospital hat mir wahnsinnig gut gefallen! Ich habe in diesen zwei Monaten mehr erreicht, als ich mir je gedacht hätte und bin mit unendlich vielen, neuen Eindrücken und Erfahrungen nach Hause zurück gekehrt. Ich habe in dieser Zeit auch sehr viel über mich selbst erfahren und gelernt. Wie das Leben eben ist, habe ich nicht immer nur Schönes und Erfreuliches gesehen. Traurige Dinge und Schicksale waren ebenso an der Tagesordnung. Neben Geburten sah ich auch viele Menschen sterben, doch das sehe ich nicht nur negativ! Es hat mich dem Zugang zur Quelle des Lebens deutlich näher gebracht! Ich durfte Menschen in schweren Zeiten begleiten, ihnen meine Zuneigung schenken, und vorallem für sie da sein, was mir unheimlich viel gegeben hat!

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Zwar hatte ich schon ein bisschen Erfahrung im medizinischen Bereich, da ich vorher schon in einem Krankenhaus als Pflegeassistentin arbeitete, aber ich hätte mir niemals träumen lassen, dass ich so viele Dinge, wie zum Beispiel Spritzen vorbereiten und verabreichen, Gipse entfernen, Puls- und Blutdruck messen und dokumentieren, Medikamente verteilen, Wundversorgung und noch Vieles mehr machen dürfte. Das absolute Highlight war dann aber, als ich insgesamt zweimal bei einem Kaiserschnitt assistieren durfte! Auch mit dem Personal baute ich sehr schnell eine freundschaftliche Beziehung auf und vermisse sie alle jetzt schon sehr.

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In meiner Zeit in Tansania habe ich gelernt, dass es ganz viele kulturelle Unterschiede gibt. So musste ich mich sehr schnell daran gewöhnen, dass, wenn man dort mit einem Einheimischen eine Verabredung hat, er praktisch nie zur abgemachten Zeit erscheint. Somit muss man eben ein Buch mitnehmen, um sich die Wartezeit etwas zu verkürzen. Außerdem sind die Tansanianer praktisch nie direkt! Wenn man sich über eine Person aufregt, dann geschieht das hinter dem Rücken des Betreffenden. Man möchte ja schließlich einen Freund nicht verletzen. Genau das hat mir oft etwas Mühe bereitet, aber mit der Zeit habe ich mich auch daran gewöhnt und es nicht weiter als störend empfunden.

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Dominique Lea Fischer

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