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„Es gibt noch viel zu tun im Park“

Naturschutz Costa Rica Park

Naturschutz in Costa Rica von Sabrina Leisner und Saskia Wied

Wir sind zwei Studentinnen der Geoökologie aus Deutschland, die ihr 8-wöchiges Berufspraktikum in Costa Rica absolvierten. Wir haben uns entschieden, mit Projects Abroad ein Naturschutzprojekt zu unterstützen.

Naturschutz Costa Rica Wasserfallen

An unserem Ankunftstag wurden wir in Nicoya von unserem Betreuer Richard Munday an der Busstation abgeholt. Von dort aus ging es 20 min. mit dem Taxi in den Barra Honda Nationalpark. Richard zeigte uns unsere Unterkunft und stellte uns die wichtigsten Personen vor. Zu Beginn war im Park der Anstieg des Hauptweges für uns sehr anstrengend, da wir uns erst an das Klima gewöhnen mussten. Aber schon nach den ersten Wochen meisterten wir den zwei Kilometer langen Anstieg ohne Pause.

Naturschutz Costa Rica Barra Honda Höhlen

Mit Hilfe von speziellen Sensorkameras machten wir eine Bestandsaufnahme aller im Park lebenden Säugetiere. Hierfür befestigen wir mitten im Wald die 7 Kameras an Bäumen. Außerdem hatten wir noch ein Schmetterlingsprojekt, bei dem wir Netze aufhängten und anschließend die gefangenen Schmetterlinge bestimmten und präparierten. Neben diesen Projekten leisteten wir auch viel körperliche Arbeit, indem wir Wege ausbesserten und neue schafften. Da Barra Honda noch mitten in der Entwicklungsphase steckt, gibt es in der Zukunft noch viel zu tun, um den Park für Touristen attraktiver zu gestalten.

Naturschutz Costa Rica Schmetterlinge

Die Besonderheit des Parks besteht in den vielen Karsthöhlen. Leider kann man nur eine Höhle besuchen, da die anderen nur für Profis geeignet sind, dennoch ist es ein wahres Erlebnis diese eine zu besichtigen. Man darf allerdings keine Höhenangst haben, denn der Einstieg muss mit einer 17 m langen Leiter bewältigt werden.

Unser Tagesablauf gliederte sich in vier Arbeitsstunden am Vormittag und zweieinhalb Stunden am Nachmittag. In der Mittagshitze hatten wir dreieinhalb Stunden Pause. Nach einem typisch costaricanischen Mittagessen (Reis mit Bohnen, Kochbananen und Fleisch), von unserer Köchin Meicel zubereitet, nutzten wir die Zeit zum relaxen. Zusammen mit den anderen Freiwilligen und unseren Betreuern spielten wir Spiele, schrieben unser Praktikumstagebuch oder hörten Musik.

Naturschutz Costa Rica Horseback Riding

Da wir zwei Tage in der Woche frei hatten, nutzten wir das Wochenende, um das Land zu erkunden. Costa Rica ist ein sehr schönes Land, welches sich durch seine abwechslungsreichen Landschaften auszeichnet. Wir waren in fünf verschiedenen Nationalparks, die alle unterschiedliche Regenwaldtypen aufwiesen. Da das Busnetz noch nicht so ausgereift ist, mussten wir für manche Anfahrt mehrere Stunden in Kauf nehmen. Dieses lohnte sich aber immer! Außerdem waren wir am Strand von Sámara, welcher sich sehr gut zum Surfen eignet. Besonders beeindruckend war der Vulkan Arenal, den man bei einem schönen Abendessen im Restaurant dabei beobachten kann, wie er seine Lava ausspuckt. Wer Lust auf einen Adrenalinkick hat, kann in Monteverde eine Canopy Tour machen, bei der man an Seilen hängend über die Baumkronen rasen kann. An den Wochenenden trafen wir viele interessante Menschen, mit denen wir nicht selten zu lateinamerikanischer Musik tanzten.

Dieses Praktikum war für uns nicht nur in beruflicher Hinsicht eine gute Erfahrung, sondern auch in anderen Lebensbereichen.

Sabrina Leisner und Saskia Wied

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