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Mit den Pflanzen innerlich gewachsen

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Naturschutz in Kambodscha von Alina Anselmann

Wen die Wanderlust gepackt hat und wer raus in die Welt möchte, ist hier genau richtig aufgehoben. Für mich persönlich stand es schon immer fest, nach meinem Abitur erst mal die Welt zu erkunden, nur wusste ich nicht so recht, wie. Ich bin durch Empfehlungen von Freunden auf die Organisation ,,Projects Abroad“ aufmerksam geworden und habe mich auch sehr schnell für eines der Projekte entschieden. Da ich Meeresbiologie studieren möchte, war die meeresbiologische Naturschutzarbeit auf der wunderschönen Insel Koh Rong Samloem genau das Richtige für mich.

Ganz alleine wollte ich also in ein völlig fremdes Land gehen. Ich war aufgeregt. Doch Projects Abroad hat super Betreuungsarbeit geleistet: Ich wurde immer pünktlich abgeholt und hatte immer einen Ansprechpartner. Mit dem kompetenten und zuverlässigen Personal vor Ort hatte ich schnell eine freundschaftliche Beziehung aufgebaut.

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Drei Monate war ich in Kambodscha und ich habe jeden Augenblick genossen. Das Arbeitsklima war friedlich und man fand sehr schnell Anschluss bei den anderen Freiwilligen. Man wurde schnell in den Arbeitsalltag integriert und wird Teil eines eingespielten Teams. Morgens um 7 Uhr gab es ein gemeinsames Frühstück. Um 8 Uhr dann den ersten Tauchgang und um 10.30 Uhr den Zweiten. Nach dem Mittagessen um 12 Uhr haben wir den Strand gesäubert oder mit den Kindern Englisch beigebracht. Es war auch möglich, dass man sogar 4 Tauchgänge an einem Tag machen konnte, was für mich ein Highlight war. Ich hatte schon immer viele Meeresdokumentationen gesehen, doch das alles mal hautnah mit zu erleben, war etwas ganz anderes und komplett überwältigend. Eines der unglaublichsten Taucherlebnisse erlebte ich bei meinem Tauchschein, den ich vor Ort gemacht habe. Wir sind als kleine Gruppe mit unserem Tauchlehrer 30 Meter tief abgetaucht und dort ist es, als wäre man in einer anderen Welt. Einfach unbeschreiblich.

Die Tierwelt hat mich auch unglaublich fasziniert. Thunfisch- und Barrakudaschwärme, die an einem vorbei ziehen oder Fischschulen, die einem plötzlich über den Weg schwimmen, meterlange Korallen und Haie, die man friedlich beobachten kann. Einfach faszinierend.

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Das Inselleben: Die anderen Freiwilligen und ich wurden immer in Bungalows für Vier eingeteilt. Das Zusammenleben hat sehr gut funktioniert und ich freundete mich dadurch sehr schnell an. Nach der Arbeit sind wir oft zum Strand gegangen oder haben Dschungel-touren mit gemacht. Es gab auch die Möglichkeit, einen „Fun Dive“ in einem der umliegenden Riffe zu machen. Auf der Insel gibt es kein Internet, kein fließend Wasser und nur zu begrenzten Zeiten Strom, doch dieser ganze Luxus rückte weit in den Hintergrund. Das einfache Leben war wunderschön und wir alle genossen es, einfach mal unerreichbar zu sein und einfach nur zu leben.

An den Wochenenden verließ ich manchmal die Insel, um Kambodscha zu erkunden. Durch Zufall hatte ich auf meinem Flug dort hin einen Khmer kennen gelernt, der mir viele gute Tipps gegeben hat und mit dem ich immer noch befreundet bin. Er lebt in der Hauptstadt Phnom Penh, die ich immer durch Busverbindungen erreichen konnte. Wenn ich nicht meinen Freund gehabt hätte, dann wäre ich auch in den Projects Abroad Unterkünften unter gekommen. Die gibt es in Phnom Penh und in Siem Reap. Auf meinen Reisen war ich so gut wie nie alleine. Andere Freiwillige oder Rucksacktouristen haben mich oft begleitet und zusammen haben wir z.B. Angkor Wat oder die Märkte in Kep erkundet.

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Kambodscha ist ein Land, das sich lohnt, erkundet zu werden. Es ist einfach herumzukommen, und die Menschen dort sind freundlich und hilfsbereit. Meine Zeit dort hat mich persönlich wachsen lassen und mich selbstständiger gemacht. Außerdem hat sich dadurch mein Berufswunsch definiert und ich habe einen Einblick in einen möglichen Berufszweig erhalten. Ich würde jedem Menschen empfehlen, so ein Projekt zu machen. Wenn man bei so etwas mit macht, ist das so, als würde man seinen Horizont nehmen und so weit werfen, wie man kommt. Ich habe viel darüber gelernt, was ich kann und was ich mir zutraue.

Für mich geht es vor dem Studium sogar nochmal weiter. Ich werde mit einer Freundin nach Thailand fliegen und nach Bali reisen, wo wir beide an einem weiteren Naturschutzprojekt teilnehmen werden. Ohne Projects Abroad wäre mir der Sprung ins Ungewisse sicherlich sehr schwer gefallen, doch da ich so gut vorbereitet wurde und ich immer einen Ansprechpartner hatte, konnte ich eine wunderbare und wichtige Erfahrung machen.

Alina Anselmann

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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