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Leben mit den Giraffen

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Naturschutz in Kenia von Lenert Buschmann

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Vor meiner Reise konnte ich mir schlecht vorstellen, was mit „Camp“ gemeint oder wie weit die nächstgelegene Stadt entfernt ist. Aber schon in der ersten Nacht in einem Hostel irgendwo in Nairobi, Kenia habe ich die offene und freundliche Art der Kenianer gespürt. Nach dem Frühstück ging es dann mit einem vollgestopften Kleinbus etwa drei Stunden Richtung Reservat. Irgendwann wurden wir mitten im Nirgendwo an der Autobahn rausgelassen und von einem oder zwei Rangern im Jeep abgeholt.

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Nach etwa 30 Minuten Fahrt auf Sandpisten in der glühenden Sonne mit Blick auf die Giraffen, Zebras und Antilopen in der Steppe sind wir zum Camp gelangt, das nur zeitweise mit Strom durch einen Dieselgenerator versorgt wird. Die Mitarbeiter von Projects Abroad, die Ranger und die anderen Freiwilligen sind wie eine große Familie, in die man direkt aufgenommen wird. Wir haben zusammen gegessen, die Arbeit besprochen oder abends einen Film geguckt.

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In locker geregelten Arbeitszeiten werden in immer wieder neuen Gruppen bestimmte Aufgaben erledigt. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Untersuchung der Giraffenunterart, die in diesem Reservat lebt. Dabei werden die Herden mit dem Jeep aufgesucht und die einzelnen Exemplare mit einer Identitätsmappe bestimmt.

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Weiterhin habe ich Vögel früh am Morgen bestimmt, die Kameras im Reservat kontrolliert und in der Baumschule gearbeitet.

Mit diesen unterschiedlichen Beschäftigungen und immer neuen Gesprächsthemen mit den Rangern z.B. über die völlig andere Kultur wurde mir nie langweilig.

Die freie Zeit am Wochenende habe ich für interessante Ausflüge genutzt, wie die Besteigung eines Vulkans, eine Fahrt an den Victoriasee oder eine Safari in andere Reservate mit anderen Tierarten.

Inspiriert durch die Erzählungen meiner Eltern von Afrikareisen, habe ich mich für dieses Projekt entschieden, das mir einen tiefen Einblick in die Kultur und Lebensweise der Einheimischen eboten hat. In den zwei Monaten bin ich persönlich gewachsen, die Erlebnisse im Naturschutzreservat waren einmalig.

Lenert Buschmann

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