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"Mein Abenteuer Mexiko"

Mexiko, Freiwillig, Naturschutz, Amelke

Das Turtle Camp von Amelke Creusen

Direkt nach meinem Abitur beschloss ich, nicht gleich zu studieren und stattdessen ein Jahr im Ausland zu verbringen. Meine Wahl fiel sehr schnell auf Mexiko und das Turtle Camp, da mein Lieblingstier immer schon die Schildkröte war und ich mich für den Naturschutz einsetzen wollte. Die erste große Mutprobe war der Flughafen in Mexiko-City, welcher überwältigend groß ist. Ich war froh, als ich mein Flugzeug nach Guadalajara gefunden hatte. Dort angekommen, wurde ich herzlich von Danielle begrüßt, welcher mich zu meiner Gastfamilie für die erste Nacht brachte.

Am nächsten Tag fuhr ich dann gleich morgens zum "Office" in Guadalajara, um dort einen der Mitarbeiter zu treffen und mit ihm zum Camp zu fahren. Doch wie ich bereits jetzt feststellen musste, wird Pünktlichkeit in Mexiko nicht sehr groß geschrieben, und so war ich viel zu früh vor Ort und musste sehr lange ausharren. Endlich trafen der Mitarbeiter und eine Biologin ein. Wie sich heraus- stellte, sollten neben uns dreien noch unser Gepäck, Mengen an Lebensmitteln und zwei Strandmotorräder/ Beachbikes in dem Truck Platz finden. Letztendlich gelang es, alles unterzubringen, und wir fuhren los.

Mexiko, Freiwillig, Naturschutz, Camp

Wir kamen erst in völliger Dunkelheit im Camp an. Am nächsten Morgen konnte ich endlich das Camp in Augenschein nehmen und auch die Bewohner, die sich nach und nach, erschöpft von ihrer Nachtschicht, aus ihren Lagern pellten. Der erste Eindruck war einfach genial: Ich war mitten in der Wildnis. Die anderen Freiwilligen waren sehr hilfsbereit, erklärten mir alles und nahmen mich herzlich auf. Auch die "staff members" waren sehr freundlich. Für jeden Neuankömmling gibt es erst mal eine Menge neu zu lernen: Ein Leben ohne Strom und fließendes Wasser ist mach- bar, man muss nur wissen, wie. Als Kühlschrank z.B. benutzten wir eine Kühlbox, die mit etwas Eis gefüllt war. Wir kochten auf einem kleinen Gaskocher. Selbst auf ein getoastetes Brot musste man nicht verzichten, dafür wurde es einfach in einer Pfanne geröstet.

Schon am ersten Tag durfte ich tagsüber an einer Schicht am Strand teilnehmen, denn es war noch Regenzeit und somit verirrten sich auch tagsüber ab und zu ein paar Schildkröten an den Strand. Danach war ich zwar nass bis auf die Haut, weil wir in einen Schauer geraten waren, aber ich hatte das Glück gehabt, tagsüber eine ausgewachsene Schildkröte zu sehen, was nur sehr selten passiert. Ab der zweiten Nacht übernahm ich dann auch Nachtschichten. Die Arbeiten, die zu verrichten waren, wurden mir gut erklärt, so dass ich keine Probleme hatte, mich schnell ins nächtliche Leben einzuarbeiten. Es gab, über die Nacht verteilt, drei mögliche Aufgaben, die jeweils auf unterschiedliche Schichten aufgeteilt wurden.

Mexiko, Freiwillig, Naturschutz, Corral

Zum einen gab es die Radio-Schicht, die einzige Schicht, welche die ganze Nacht andauert. Hier gilt es, das Funkgerät zu überwachen und bei einem Notfall Alarm zu schlagen. In der zweiten Schicht patrouilliert man mit einem der Beachbikes über den Strand und hält nach frischen Schildkrötennestern Ausschau. Wenn man eins gefunden hat, gilt es, die Eier auszugraben und in die Umzäunung zu bringen. Dort übernimmt dann die dritte Schicht die Eier und gräbt sie an einem sicheren Ort wieder ein. Am Strand sind die Eier nämlich ungeschützt vor Räubern, daher bringt man sie in die Nähe des Camps.

Aber auch tagsüber, wenn man sich von der Nacht erholt hat, gibt es immer etwas zu tun. Man kann in der angrenzenden Lagune schwimmen oder im Wald spazieren gehen. Außerdem kann man immer bei der Verschönerung des Camps helfen. Ansonsten empfiehlt es sich aber auch, mit guten Büchern eingedeckt zu sein.

Alles in allem hat es mir sehr gut gefallen. Und ich würde es jedem empfehlen, der einen Sinn fürs Abenteuer hat.

Amelke Creusen

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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