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Naturschutz-Praktikum in Nepal von Annabel Barteit

Noch bevor ich mein Abitur 2012 beendete war für mich klar "weit weg und so beeindruckend wie möglich!" Ich wollte "Aufs Dach der Welt!", denn was könnte beeindruckender sein - und das war die richtige Entscheidung, denn dieses Land war so beeindruckend, dass ich jetzt, Monate später, immer noch dabei bin, all das Erlebte und all die Eindrücke zu verarbeiten.

Und meine Angst, die ich vor Abflug hatte, dass mich niemand verstehen könnte, da mein einziges Wort, das ich kannte, "Namaste" war, kann ich heute kaum nach vollziehen. Denn schon am Flughafen von Kathmandu ging’s los: Mein Flug nach Pokahra ging 2 Stunden später, ich musste schnell zum nationalen Flughafen – dank Zeichensprache, Englisch und einem fröhlichem Lächeln klappte es!

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In Pokahra wurde ich dann am Flughafen abgeholt und in ein Hotel gebracht. Am Abend besuchten mich dann Raj von Projects Abroad, sowie Alex, ein weiterer Freiwilliger, der schon seit 3 Wochen in Ghandruk war. Dorthin fuhren wir am nächsten Tag, zum kleinen Hostel "Namaste". Dort angekommen hörte ich Didi (Nepali für große Schwester), meine Gastmutter für die nächsten 4 Wochen, schon warmherzig lachen.

An meinem erstem Morgen lernte ich erst mal die "Nepali Time "kennen. Eine Präsentation, die um 11 Uhr starten sollte, wurde um 2 Stunden verschoben, weil erst noch in Ruhe zu Mittag gegessen werden sollte. An meinem 2.Tag in Ghandruk ging es los zum Deurali- Trip. Wir wollten mit der ganzen Gruppe Infrarot-Kameras befestigen. Auf den Weg mussten wir über 3.000 Höhenmeter überwinden. Was für die anderen ein leichtes war, war für mich eine Herausforderung – genau das, was ich suchte – eine Herausforderung.

Obwohl ich oft zurück gehen wollte, weil der Weg mir zu weit erschien und zu schwer, lief ich den ganzen Weg von 8 Stunden, und das mit der Hilfe der gesamten Gruppe. Danach war ich unheimlich fertig – aber auch unheimlich stolz auf mich.

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Nachdem wir 2 Tage Kamerafallen aufgestellt hatten und die schöne Bergluft genossen hatten, traten wir den Rückweg an. Natürlich, wie immer, erschien der Rückweg leichter als der Hinweg. Und schon bald kamen wir wieder in unserem Hostel an, wo bereits Didi auf uns mit dem Essen wartete.

Nun fingen all die kleineren Projekte an, wie etwa unser Gartenhäuschen, das wir mit Möhren und Radieschen bepflanzten. Das Beobachten der Vögel – wir guckten, wieviele es gab und welche.

Obwohl ich Anfangs einen wirklichen Kulturschock erlebte und ich auch bald Reis und Kartoffeln nicht mehr sehen konnte, lebte ich mich relativ schnell ein, denn die ganze Gruppe war super nett und hilfsbereit. Am Ende meiner Reise aufs Dach der Welt muss ich sagen, dass ich froh bin über diese Erfahrung – ich würde diese Reise jederzeit wieder antreten.

Annabel Barteit

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