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Südafrika: Alte Gewohnheiten gegen unvergessliche Erfahrungen eintauschen

Naturschutz – Projekt in Südafrika von Florian Bender

Dumela"...So wird man in Botswana an jeder Ecke von den Einheimischen begrüßt. Einfach ein schönes Gefühl in einem Land mit so viel Gastfreundschaft zu sein.

Freiwilliger im Naturschutz – Projekt in Südafrika

Wieso ich hier bin? Nachdem ich mit dem Abitur fertig war, stellte sich natürlich auch mir die Frage, wie es für mich weiter geht. Nach längeren Überlegungen wollte ich es mit einem Auslandsaufenthalt ausprobieren. Durch eine Bekannte stieß ich auf Projects Abroad und hatte auch sonst nur Gutes von der Organisation gehört. Nachdem für mich persönlich feststand im Bereich des Naturschutzes zu arbeiten, entschied ich mich für das Projekt in Südafrika/ Botswana.

Selbstverständlich war ich aufgeregt. Ein komplett neues Land und dazu auch noch für zwei Monate. Doch mit dem Gedanken dort etwas Gutes zu tun, gar kein Problem mehr.

Elefant im Naturschutz – Projekt Projects Abroad

Die ersten 24 Stunden waren schon mit super viel Abenteuer gepackt. Eine regnerische Fahrt vom Flughafen in Polokwane zum Camp, mit so viel Regen, wie ich es von zu Hause in Deutschland überhaupt nicht gewohnt war. Müde kam ich im Camp an und bekam gleich ein super leckeres Abendessen auf den Tisch gezaubert. Im Anschluss ging ich direkt in mein Zelt zum Schlafen, welches für die nächsten zwei Monate mein zu Hause sein sollte. Und dann die erste Nacht. Ein paar Stunden nachdem ich unter dem Gezwitscher der Vögel einschlief, hörte ich ein neues, ungewohntes Geräusch vor meinem Zelt. Da stand doch tatsächlich ein Elefant und fraß ganz entspannt von einem der Büsche, welche um mein Zelt wuchsen. Adrenalin pur, die Reise hatte sich an diesem Zeitpunkt schon mehr als gelohnt.

In den nächsten Tagen wurde mir bewusst, wie nah man der Natur hier, mitten im Busch, kam. Die unterschiedlichsten Arten von Tieren sieht man tagtäglich und es ist jedes Mal aufs Neue interessant und wird nie langweilig. Ein ganz besonderes Erlebnis war das Sichten von Wildhunden in der Nähe des Camps. Da es nur noch knapp 6.000 Wildhunde in ganz Afrika gibt, ist es sogar unwahrscheinlicher einen Wildhund zu sehen, als zum Beispiel einen Leoparden.

Aber auch den Spaziergang einer Elefantenfamilie oder das ruhige Grasen von Impalas zu beobachten, bleibt immer wieder faszinierend.

Auch bei den Tätigkeiten gab es immer wieder neue und anspruchsvolle Aufgaben.

Eine meiner persönlichen Lieblingsaufgaben war der sogenannte „Mammal-Census". Man fuhr mit dem Land Rover durch den Busch und notierte alle Säugetiere, denen man auf dem Weg begegnete. Es machte nicht nur Spaß die Tiere zu beobachten, sondern man lernte auch unheimlich viel über die gesamte Natur, hier im Tuli-Block.

Schild zur Anti-Wilderei

Eine ganz besondere Arbeit meiner Zeit vor Ort war das Errichten einer „Anti-Poaching Unit" (Anti-Wilderer Einheit), welche dem Zweck dient, mit der Hilfe weiterer Angestellter, noch stärker gegen die Wilderei vor Ort zu kämpfen. Selbstverständlich liefen auch wir als Freiwillige einmal pro Woche durch den Busch, um die Drahtfallen der Wilderer zu finden und zu entfernen.

Da man sich die meiste Zeit im Camp befindet, wurden ab und zu Ausflüge in die Zivilisation organisiert. Der erste, größere Schritt zurück in die Zivilisation stand bei mir nach sechs Wochen an. Für eine Nacht fuhren wir in die nächst gelegene Lodge nach Selebi-Phikwe, um die Kultur kennen zu lernen sowie auch mal übers Internet Kontakt zu Freunden und Familie aufzunehmen. Dennoch kann ich ein Fazit aus diesem Ausflug ziehen: Ohne Internet lebt es sich viel schöner und angenehmer!

Sonnenuntergang Landschaft in Botswana Südafrika

Die zwei Monate vergingen wahnsinnig schnell. Kaum angekommen hieß es für mich auch schon wieder tschüss" sagen. Nachdem ich ein letztes Mal den wunderschönen Sonnenaufgang vom Frühstückstisch aus genießen konnte, musste ich mich von den Leuten verabschieden, welche innerhalb der zwei Monate wie eine Familie für mich geworden sind.

Ich kann nur jedem, welcher der Natur Afrikas so nah wie möglich kommen möchte und zudem noch was für den Naturschutz in Botswana tun will, die Reise wärmstens empfehlen. Das Abschalten, weg von allen Gewohnheiten, ist einfach eine super Erfahrung und wird man in seinem Leben sicherlich nicht vergessen.

Ich werde mit Sicherheit wieder zurückkommen!

Florian Bender

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