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"Ein anderes Leben"

Das bin ich

Naturschutz in Thailand von Isabella Bachmann (Zürich, Schweiz)

Als ich in Thailand ankam, war es schon dunkel. Auf der Fahrt zum Haus sah ich folglich nicht sonderlich viel, aber ich konnte die Luft riechen. Warm, feucht, süsslich, anders. Alle anderen Freiwilligen begrüssten mich freundlich, tolle Leute. Ich glaube, als ich dann draussen sass und mit den Anderen redete, merkte ich erst so richtig, dass ich nicht mehr in der Schweiz war. Die Freiwilligen waren von überall her und sehr aufgeschlossen. Sie waren so vertraut mit der Kultur, dass man meinen konnte, dass es ihr Zuhause sei. Ich selbst fühlte mich noch als Ausländer. Aber das änderte sich schnell. Ich lernte die Sprache ein bisschen, die Musik wuchs mir ans Herz, so eine Mischung aus Drama und Poprock, und an die Schärfe im Essen gewöhnte ich mich auch (das Erste, was ich machte, als ich zurück in der Schweiz war, war Chili kaufen gehen).

Wunderschone Pflanzen in Thailand

Am ersten Montag danach lernte ich dann in Thailand auch das Tauchen. Zuerst machten wir ein paar Grundübungen im Pool. Am zweiten Tag gingen wir dann im Meer tauchen. Ich hatte vorher noch nie getaucht, deshalb war mir auch ein bisschen mulmig im Magen. Aber als ich dann unten auf dem Meeresgrund war, verflog alle Nervosität. Es war einfach umwerfend! Eine andere Welt, ein Paradies mit Gefahren, die einem aber nicht zum Verhängnis werden, wenn man die Finger bei sich lässt. Das Tauchen war mitunter meine neue Leidenschaft. Neben dem Tauchen machten wir im Projekt auch noch Beach-clean-ups, also Strandsäuberungen, pflanzten Mangroven und untersuchten, wie sie unter verschiedenen Bedingungen wachsen.

Daneben gab es auch noch die Freizeit, die wir eigentlich gestalten konnten, wie wir wollten, mit ein paar Regeln (wie z.B. kein Alkohol am Abend vor dem Tauchtag). Wir konnten Faulenzen, wandern oder klettern gehen. Eigentlich war ich noch nie sehr selbstbewusst im Klettern, aber eine Freundin half mir und anderen tatkräftig. Danach ging ich noch zwei weitere Male klettern. Und mit jedem Mal wurde ich besser. Neben den Tages-Aktivitäten gab es auch noch die Nacht. Ich ging noch nie so viel tanzen wie in Thailand, die "Luna Bar" wurde fast zu meinem zweiten Zuhause.

Hier wird getaucht

Nach dem Projekt ging ich noch zwei Monate alleine reisen. Das heisst, alleine ist man ja doch nie - man lernt immer wieder neue Leute kennen, mit denen man sich super unterhalten und Tage verbringen kann. Das Tollste am Alleinreisen ist, dass man machen kann, was man will. Man muss sich selbst um seinen Kram kümmern. Diese Reise hat mir extrem viel gegeben. Ich lernte fürs Leben. Wenn man noch nie alleine so weit weg war, ist solch ein Projekt der perfekte Einstieg, auch in eine fremde Kultur. Ich war ein anderer Mensch, ich führte ein anderes Leben. Noch heute habe ich Kontakt zu ehemaligen Freiwilligen und zu Thais. So einen Auslandsaufenthalt kann ich nur empfehlen und die Einheimischen mit ihrer freundlichen Art machen es einem wirklich leicht.

Einen weiteren Erfahrungsbericht zu diesem Projekt findest du hier

Isabella Bachmann

Mehr zum Meeresbiologie - Projekt in Thailand

Mehr zum Naturschutz.

Mehr zu Thailand

Weitere Erfahrungsberichte

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Naturschutz - Projekt im Ausland
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