Feedback
You seem interested in our projects! Care to tell us more?
Das mache ich gern! Nicht jetzt, danke.

You are from: United States, Go to our American website.

aide humanitaire
Ruf’ uns an:
+49 ­(0)30 2345 7223
info@projects-abroad.de

„Ich wünsche allen eine tolle Zeit in diesem tollen Land!“

nepal-physiotherapie-freiwillige

Physiotherapie in Nepal von Katja Klingner

Drei Monate Nepal, davon zwei als Freiwilliger mit Projects Abroad und das erste Mal in Nepal - kurz gesagt: viele Erwartungen und absolut keine Ahnung!

Die erste Überraschung ließ nicht lange auf sich warten- als ich Anfang Januar ankam, war es kalt. Doch zum Glück gab es ausreichend warme Decken, so dass man besonders in der Nacht nicht frieren musste.

nepal-physiotherapie-physiotherapie

Meine Gastfamilie war sehr herzlich und dank guter Englischkenntnisse hatten wir keinerlei Kommunikationsprobleme. Auch mein Zimmer, das ich mir mit einer anderen Freiwilligen zusammen teilte, war groß und in Ordnung.

Mit Projects Abroad funktionierte alles einwandfrei - pünktliche Abholung vom Flughafen, informative Einweisung und eine Einführungstour durch Thamel mit Tipps zu wichtigen Einrichtungen wie Restaurants und Internet-Cafés. An meinem zweiten Tag war ich bereits unterwegs nach Bharatpur, Chitwan, wo ich die nächsten zwei Monate leben und arbeiten sollte.

nepal-physiotherapie-ball

Die 6-stündige Busfahrt war eine besondere Erfahrung - Serpentinenstraßen und Überholmanöver, wann immer es möglich war, also auch am Berg, in Baustellen oder in Kurven! Bis zum Ende meiner Zeit in Nepal hat sich daran nichts geändert- die Busreisen waren immer wieder ein besonders aufregendes und abenteuerliches Erlebnis.

Meine Projektarbeit teilte ich zwischen einem Heim für behinderte Kinder, einem kleinen Krankenhaus und einer Abteilung für Querschnittsgelähmte auf. Es gab immer etwas zu tun und ich konnte mir meine Zeit selbst einteilen. Was mir besonders gefiel, war, dass ich den Patienten helfen und mich um sie kümmern konnte, solange ich wollte! Dass ich beim Therapieren oft von 2 – 10 (!) Angehörigen und anderen zufällig Anwesenden (andere Patienten und deren Angehörige, Krankenschwestern) beobachtet wurde, machte mich anfangs doch etwas nervös, mit der Zeit fand ich es aber sehr lustig und unterhaltsam und hätte zu gern mal ein Foto von dieser Situation geschossen.

nepal-physiotherapie-kind

Schnell merkte ich, dass mir auch auf den Straßen oder wo immer ich gerade unterwegs war, besondere Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Am Anfang mag das vielleicht etwas irritierend sein, aber es dauert nicht lange, bis man sich auch daran gewöhnt hat. Wenn man die Straße entlang läuft und Kinder aus dem Haus gerufen werden, um dir zuzuwinken, wenn Gespräche verstummen und Radfahrer anhalten, um dich anzustarren - dann hat man keinen Spinat zwischen den Zähnen oder Zahnpasta auf der Wange, man ist einfach nur weiß und groß und vielleicht auch noch blond! Kuriosität Europäer! Aber alles immer in einer sehr freundlichen Atmosphäre, und man ist immer mit Winken und "Hallo"-Rufen beschäftigt - da wird der Spaziergang nicht langweilig!

Tja, und wenn alles neu und fremd und aufregend ist, dann vergeht die Zeit natürlich wie im Flug. Dinge, über die ich anfangs erschrocken war, wie zum Beispiel schmutzige Straßen, der Verkehr oder nepalesische Höflichkeitsregeln, wurden sehr schnell zum Alltag und waren am Ende normal für mich geworden. Ich fand und finde bis heute, dass das Leben in Nepal viel spannender und aufregender ist als bei uns im geregelten Deutschland. Besonders der Verkehr - in seiner scheinbaren Regellosigkeit - funktioniert überraschend problemlos und viel entspannter als daheim, ganz ohne Fluchen und Wutanfälle. Und eine Fahrt mit dem Tuktuk ... außen an der Tür hängend ... nepalesischer kann man seinen Tag nicht beginnen.

Ich wünsche allen eine tolle Zeit in diesem tollen Land!

Katja Klingner

Mehr zur Physiotherapie in Nepal

Mehr zum Physiotherapie

Mehr zu Nepal

Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

Weitere Erfahrungsberichte

Ruf' uns an:
+49­ (0)30 2345 7223
Global Gap Auslandsjahr
Nach oben ▲