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"Meine Zeit in Äthiopien"

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Sozialarbeit in Äthiopien von Elisabeth Blutsch aus Wien

Endlich war ich in Äthiopien angekommen! Für ein Monat sollte Addis Abeba nun meine Heimat werden. Schon auf der nächtlichen Fahrt vom Flughafen zum Projects Abroad Büro bemerkte ich, wie anders diese große Stadt im Vergleich zu westlichen Städten war. Am nächsten Tag holte mich Weini von Projects Abroad zu einer Stadtrundfahrt ab, auf der sie mir alle möglichen Plätze zeigte, unter anderem das Hauptpostgebäude und das Nationalmuseum. Am Nachmittag wurde ich dann zu meiner Gastfamilie gebracht, wo ich besonders freundlich mit einer traditionellen Kaffeezeremonie empfangen wurde. Der Kaffee schmeckt einfach köstlich! Mein erstes Injera, ein traditionell äthiopisches Gericht, bekam ich an diesem Tag auch. An den säuerlichen Geschmack musste ich mich zwar erst gewöhnen, nach einiger Zeit hat es mir aber richtig gut geschmeckt. Ich bin sehr froh, dass ich in so einer netten Gastfamilie gelandet bin. Meine Gastmutter Chuna sorgte sich immer um mein Wohl und das der anderen Freiwilligen, die während meines Aufenthalts mit mir zusammen wohnten. Sie war immer für uns da und versicherte uns, dass wir zu ihr kommen könnten, wenn wir irgendwelche Probleme hätten.

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Da ich im Januar in Äthiopien war, hatte ich das Glück, das äthiopische Weihnachten und Timkat, zu Deutsch den Dreikönigstag, dort zu verbringen. Der Umzug war ein ganz tolles Erlebnis. Es war sehr schön zu sehen, wie die Äthiopier diese traditionellen Feste feiern. An Weihnachten nahmen wir sogar an einem katholischen Gottesdienst teil, der ein bisschen anders als in Österreich zelebriert wird.

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Am zweiten Tag wurde ich vom Mitarbeiter Bikesegn zu meinem Arbeitsplatz gebracht. Der Hill Side Kindergarten ist sehr schön angelegt und eher wie eine Schule aufgebaut. Jeder Schultag beginnt mit der Line up-Zeremonie, bei der die Kinder begrüßt werden und außerdem noch gesungen und ein bisschen getanzt wird. Die Kinder werden auf Englisch unterrichtet und haben auch Unterrichtsfächer wie Zahlen, Sachunterricht oder die Landessprache Amharisch. Die Kinder hatten Snack- und Lunch-Pausen und hielten auch ein Mittagsschläfchen. Meine Kolleginnen dort waren sehr herzlich und die Kinder unglaublich süß. Ich habe in einer Nursery Class mit 30 Dreijährigen gearbeitet, was manchmal ein wenig anstrengend sein konnte. Trotzdem will ich diese Erfahrung um nichts missen. Meine Aufgabe bestand darin, der Lehrerin in meiner Klasse zur Hand zu gehen, zum Beispiel Geschichten vorzulesen oder beim Unterrichten zu helfen. Am Anfang war es schwer, sich die Namen der Kinder zu merken, vor allem da sie sich teilweise natürlich sehr ungewöhnlich anhörten. Doch auch das hat nach ungefähr einer Woche funktioniert und ich war traurig, als ich am Ende meines Aufenthaltes die Kinder wieder verlassen musste.

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Die Stadt Addis Abeba fand ich persönlich wahnsinnig beeindruckend und wunderschön. In keiner anderen Stadt bisher habe ich so viele Geschäfte gesehen. Überall bekommt man an Ständen das Nötigste wie Wasser, Toilettenpapier, Duschgel und so weiter. In Bäckereien kann man außerdem unglaublich leckere Baguettes kaufen. Was man auf keinen Fall verpassen darf, ist Merkato, der wahrscheinlich größte Markt Afrikas. Dort wimmelt es nur so vor Leuten und die verschiedenen Impressionen sind wundervoll. Die herumlaufenden Packesel können einen auch schon mal rempeln, wenn man nicht aufpasst. Überhaupt hat Addis Abeba sehr schöne Sehenswürdigkeiten zu bieten. Meine Gastmutter hat mir sehr viele tolle Plätze gezeigt. An den Wochenenden habe ich mit ihr und den anderen Freiwilligen, die bei ihr wohnten, fast immer Tagesausflüge in die Umgebung gemacht. Wir sagten, wo wir hin wollten, und meine Gastmutter organisierte es. So habe ich zum Beispiel auch eine 1600 Jahre alte, in einen Felsen gehauene Kirche am Rand von Addis Abeba besucht.

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Als der Tag meiner Abreise kam, war ich sehr traurig. Ich konnte gar nicht glauben, dass die wunderbare Zeit, die ich in Addis Abeba verbracht habe, schon vorbei war. Ich bin sehr froh, dass ich mich dazu entschieden habe, diesen Auslandsmonat im Rahmen eines sozialen Jahres, welches ich in Wien absolviere, zu machen. Außerdem bin ich sehr dankbar, dass ich so viele nette Leute kennen lernen durfte. Hoffentlich kann ich sie bald wieder in Äthiopien besuchen.

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Elisabeth Blutsch

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