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Bauchkribbeln in Bolivien

Limberth und ich

Sozialarbeit von Mareike Blöm

Im letzten Sommer packte mich, nachdem ich Abi und ein FSJ hinter mir hatte, das Fernweh. Da ich Sonderpädagogik studiere und meine Arbeit im Ausland einen Bezug zu meinem Studium haben sollte, war für mich schnell klar, dass es irgendetwas im sozialen Bereich sein sollte. Und ein spanisch sprechendes Land, weil ich unbedingt mein Spanisch verbessern wollte. Und Südamerika hatte mich auch schon seit langer Zeit fasziniert. Eine gute Freundin erzählte mir dann, dass Bolivien eindeutig das ursprünglichste Land Südamerikas sei. Zwei Monate später saß ich dann voller Vorfreude, und natürlich auch mit Bauchkribbeln, im Flugzeug Richtung Cochabamba.

Im Kinderheim

In meiner Gastfamilie angekommen merkte ich, dass sie mindestens so aufgeregt war wie ich, was sich dann aber schnell legte. Ich wurde unglaublich liebevoll aufgenommen und sofort wie ein weiteres Familienmitglied behandelt. Neben mir hat dort noch ein anderes Mädchen aus Deutschland gewohnt, mit der ich mich auch von Anfang an sehr gut verstanden habe.

Ausflug mit Spanischlehrerinnen

Nach zwei Tagen Ruhepause stand mir dann mein erster Arbeitstag im "Hogar Maria Christina" in dem ca. 40 Jungen und Mädchen/Frauen im Alter von 6 bis 45 leben. Alle Bewohner sind in ihrer geistigen Entwicklung mehr oder weniger eingeschränkt. Gerade von den Kindern werden wir Freiwilligen mit voller Begeisterung aufgenommen und sofort in das Leben dort integriert. Die Freiwilligen helfen dort bei den täglichen Mahlzeiten, duschen, waschen etc.

Es bleibt jedoch auch sehr viel Zeit, um selbstständig mit den Kindern zu arbeiten und natürlich auch, um mit ihnen zu spielen. Ich denke, gerade das macht die Arbeit in Maria Cristina aus. - dass man einen großen Teil des Tagesablaufes selbst gestalten und so mit den Kindern immer wieder neue Sachen ausprobieren kann. Der eigenen Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt!

Doch auch außerhalb des Projektes war das Leben in Cochabamba ein Erlebnis. Da gibt es etwa den riesengroßen und quirligen Straßenmarkt "La Cancha" in dem es alles gibt, was man sich vorstellen kann, außerdem Kinos, Theater, schöne kleine Gassen mit Bars und noch viel mehr.

Ich hab mich in den drei Monaten in Cochabamba häufig mit den anderen Freiwilligen getroffen und immer neue Seiten dieser Stadt kennen gelernt. So, hat sich auch nicht nur mein Spanisch, sondern auch mein Englisch verbessert, die meisten Teilnehmer kamen nämlich aus England. Doch auch die Einheimischen, die Cochabambinos, waren immer aufgeschlossen und sehr daran interessiert zu erfahren, wie es so ist, in den Ländern, in denen wir leben.

Und wenn es einem in Cochabamba doch einmal zu langweilig wurde, konnte man immer noch einen Kurztrip in das nahegelegene Dschungelgebiet Chapare unternehmen oder in die Hauptstadt La Paz.

Jedenfalls bietet Bolivien unglaublich viel und obwohl ich das Gefühl hab, schon sehr viel gesehen zu haben, weiß ich auch, dass es noch mehr zu entdecken gibt und ich auf jeden Fall wieder kommen werde.

Mareike Blöm

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Dieser Erfahrungsbericht enthält eventuell Bezüge zu Arbeit in oder mit Waisenhäusern. Projects Abroad’s aktuellen Standpunkt zu Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern und Kinderheimen und Informationen über unseren Schwerpunkt auf gemeindenahe Kinderbetreuung kannst du hier nachlesen.

Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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