Feedback
You seem interested in our projects! Care to tell us more?
Das mache ich gern! Nicht jetzt, danke.

You are from: United States, Go to our American website.

aide humanitaire
Ruf’ uns an:
+49 ­(0)30 2345 7223
info@projects-abroad.de

"In Bolivien ist nichts unmöglich"

Freiwillig, Bolivien, Rebekka

Sozialarbeit im Waisenhaus von Rebekka Balser

"Tía Rebeeeeeekka!' schallt es mir entgegen, als ich am Tor des Mädchenwaisenhauses 'Hogar de Niñas Maria Cristina' ankomme. Nie werde ich diese herzliche Begrüßung vergessen. Die vier Wochen in Bolivien gingen viel zu schnell für mich um, und ich fühlte mich auch durch die gute Betreuung von Projects Abroad so gut aufgehoben, dass ich gar nicht mehr zurück nach Deutschland wollte.

Freiwillig, Bolivien, Cochabamba

Bolivien - das bedeutet wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaften, indianische Traditionen, unglaubliche Gastfreundschaft der Einheimischen, aber auch Armut, viele Straßenkinder und Kriminalität. In Bolivien ist nichts unmöglich, und das merkte ich schon, als ich das Haus meiner Gastfamilie betrat, in dem ich mir wie eine Fürstin vorkam. Es gibt in diesem Land eine große Kluft zwischen arm und reich, und meine Familie gehörte eindeutig zur Oberschicht.

Freiwillig, Bolivien, Fluss

Das Waisenhaus, in dem ich arbeitete, beherbergt etwa 60 Mädchen von 6 bis 18 Jahren. Vormittags gingen die Mädchen in die Schule und erst am frühen Nachmittag fuhr ich in eines der ärmeren Viertel der riesigen Stadt Cochabamba, in dem das Heim vor 60 Jahren gegründet wurde. Schon am ersten Tag kamen die Mädchen auf mich zugerannt und wollten mich gar nicht mehr loslassen. Man spürt sofort, wie groß das Bedürfnis der Kinder nach Liebe und Zuneigung ist, auch die Leiterinnen des Heims kümmerten sich zu wenig um sie.

Freiwillig, Bolivien, Girls

Jeden Tag half ich den Mädchen zuerst beim Hausaufgaben machen, und erst danach wurden andere Aktivitäten gemacht. Die Mädchen waren schnell zu begeistern, doch wenn Langeweile aufkam, wurden sie manchmal auch aggressiv und fingen sogar mal an, sich mit Steinen zu bewerfen. Das Heim wird staatlich finanziert und es war nicht zu übersehen, dass es trotzdem überall an Geld mangelte. Auch die Hygiene ließ oft zu wünschen übrig.

Die Verständigung klappte besser als erwartet. In Bolivien wird ein sehr verständliches Spanisch gesprochen, und alle Einheimischen waren immer geduldig mit mir. Ich bin sicher, dass ich eines Tages wieder einmal dorthin gehen werde. Die Erfahrung war wirklich einmalig, und ich kann so einen Aufenthalt nur weiterempfehlen. Um das Land richtig kennen zu lernen, braucht man aber auf jeden Fall viel mehr Zeit als einen Monat.

Rebekka Balser

Mehr zur Sozialarbeit in Bolivien

Mehr zur Sozialarbeit

Mehr zu Bolivien

Dieser Erfahrungsbericht enthält eventuell Bezüge zu Arbeit in oder mit Waisenhäusern. Projects Abroad’s aktuellen Standpunkt zu Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern und Kinderheimen und Informationen über unseren Schwerpunkt auf gemeindenahe Kinderbetreuung kannst du hier nachlesen.

Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

Weitere Erfahrungsberichte

Ruf' uns an:
+49­ (0)30 2345 7223
Global Gap Auslandsjahr
Nach oben ▲