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Pura Vida

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Sozialarbeit in Costa Rica von Franziska Seidel

Die Idee, eine Auszeit zu nehmen, kam mir gegen Ende meines Studiums. Ich war schon immer daran interessiert, andere Länder und fremde Kulturen zu entdecken. Aber ich wollte dies nicht nur während eines kurzen Urlaubs tun. Außerdem hatte ich das Bedürfnis, allein etwas zu erleben und eine Pause vom Alltag in Deutschland zu nehmen. Der Gedanke, sich gleichzeitig in einem sozialen Projekt zu engagieren, machte die Idee perfekt! Und so entschied ich mich, mit Projects Abroad für dreieinhalb Monate nach Costa Rica zu gehen.

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Ich wusste nicht viel über das kleine Land in Mittelamerika und konnte auch kein Spanisch. Der Empfang in meiner Gastfamilie, die kein Englisch sprach, war dennoch sehr liebevoll und ließ kein Heimweh aufkommen. Wir fanden immer Hilfsmittel um uns zu verständigen und so wuchs mein spanischer Wortschatz mit jedem Tag!

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Mein soziales Projekt fand im Kindergarten San Roque statt, nur zehn Gehminuten von Zuhause entfernt. Dort betreute ich, zusammen mit einer Tica (so werden die Frauen in Costa Rica genannt) eine Gruppe von etwa 25 Kindern im Alter von fünf bis sechs Jahren. Ich muss zugeben, ich war sehr aufgeregt an meinem ersten Tag im Kindergarten! Die neugierigen Blicke der Kleinen, die keinerlei Berührungsängste hatten, ließen meine Aufregung aber schnell verschwinden. Die Erzieherin der Gruppe sprach gut Englisch, sodass Sie die vielen Fragen, die die Kinder an mich hatten, übersetzen konnte. Ab dem nächsten Morgen wurde ich dann täglich mit Umarmungen und Küsschen von den Kindern empfangen. Die Arbeit hat mir viel gegeben. Nicht nur ich habe den Kindern englische Lieder beigebracht, sondern sie haben mir mit Hilfe von Plastikfrüchten oder ähnlichem spanische Worte beigebracht. In den drei Monaten habe ich eine enge Bindung zu den Kindern aufgebaut, sodass mir der Abschied sehr schwer fiel. An meinem letzten Tag gab es mir zu Ehren sogar eine kleine Party. Einige Kinder brachten ihre Eltern mit, da sie mich kennenlernen wollten.

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Toll war auch, dass ich unglaubliche viele verschiedene und interessante Menschen getroffen habe. Ich knüpfte Kontakte und fand neue Freunde. Da Costa Rica so unglaublich viel zu bieten hat, war fast jedes Wochenende verplant und ich erlebte viel Neues. Aber auch ein Wochenende am Strand, beim Surfen oder Schnorcheln ließ keine Langeweile aufkommen.

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Der Aufenthalt in Costa Rica hat mir sehr viel gebracht und ich habe die Entscheidung, dieses Projekt zu machen, mit noch keinem Gedanken bereut. Die Uhren dort ticken langsamer, Pünktlichkeit und Genauigkeit spielen eine eher untergeordnete Rolle. Ich lebte ruhiger und entspannter, meist war dies aufgrund der hohen Temperaturen auch nicht zu vermeiden. Ich habe mich jedenfalls darauf eingelassen und die langen Busfahrten durch das Land genutzt, um abzuschalten oder nachzudenken. Das war eine einmalig Erfahrung! Ich habe gelernt, Dinge, die in Deutschland alltäglich sind, viel mehr zu schätzen. Außerdem habe ich gemerkt, wie überflüssig Manches ist.

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Leider muss ich noch einen „negativen“ Punkt anführen... Mein Fernweh wird seit meiner Rückkehr immer stärker! Costa Rica wird auf jeden Fall nicht meine letzte Reise gewesen sein. Ich stehe noch in engem Kontakt mit anderen Freiwilligen, die ich während meiner Zeit dort kennengelernt habe und wir sind uns einig, dass wir dieses kleine, uns vorher unbekannte Land in Mittelamerika bald wieder besuchen möchten. Pura Vida!

Franziska Seidel

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Dieser Erfahrungsbericht enthält eventuell Bezüge zu Arbeit in oder mit Waisenhäusern. Projects Abroad’s aktuellen Standpunkt zu Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern und Kinderheimen und Informationen über unseren Schwerpunkt auf gemeindenahe Kinderbetreuung kannst du hier nachlesen.

Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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