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Im Land der Fröhlichkeit

Sommerferien Special Sozialarbeit auf den Fidschi Inseln von Anna Kielwein

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Ich habe in meinen Ferien (zwei Wochen) auf den Fidschi-Inseln so unglaublich viele und schöne Erfahrungen gemacht:

Angefangen hat alles damit, dass ich mal wieder auf der Suche nach einem neuen Ferienabenteuer war. Möglichst weit weg und je „unbereister“, desto besser. Als ich dann auf Projects Abroad gestoßen bin und dort das 2-Week-Special auf den Fidschi-Inseln entdeckt habe, war klar: Da muss ich hin. Gesagt. Getan.

Als es dann endlich soweit war, war ich doch aufgeregt. Schließlich herrscht auf den Fidschi-Inseln doch eine ganz andere Kultur und Lebenseinstellung als in Deutschland.
Bei meiner Ankunft am Flughafen in Nadi wurden alle meine Zweifel beseitigt. Ich und andere Freiwilligen, die mit mir ankamen, wurden überaus herzlich begrüßt, wie ich es aus Deutschland nur mit lange verschollenen Freunden kannte.
Die Gastfreundschaft dieses Landes wurde mir schon bewusst, als ich aus dem Flugzeug zur Passkontrolle kam und von einem riesigen Plakat mit der Aufschrift „Welcome Home“ empfangen wurde. Und als ob das nicht genug wäre. Unter dem Plakat stand eine kleine Gruppe Einheimischer, die nach jeder Landung das traditionelle Willkommenslied spielte.

Bei meiner Gastfamilie angekommen wurde mir zum ersten Mal richtig klar, was zu den Fidschi-Inseln außer blaues Meer, weiße Strände und immer gutes Wetter, gehört. Die Fahrt durch Nadi und das Haus meiner Familie zeigte mir, wie arm die Menschen dort seien müssen, trotzdem scheinen sie alle überaus lebensfroh und glücklich zu sein.
Etwas was mich bis heute noch fasziniert ist, dass sie trotz ihres sehr starken Traditionsbewusstseins eine große Offenheit für fremde Menschen und deren Kulturen haben.

Die Arbeit im Kindergarten war etwas Neues für mich, da ich bisher nur mit älteren Kindern gearbeitet habe. Allerdings fand ich mich schnell zurecht und hatte sehr viel Spaß mit den Kindern. Wir malten, bastelten oder spielten draußen. Sie waren alle so unglaublich clever und immer fröhlich, obwohl sie doch – in meinen Augen – in erbärmlichen Verhältnissen lebten.
Es war wunderschön mit anzusehen, wie manche Kinder eine sehr starke Beziehung zu uns aufbauten und gar nicht mehr heimgehen wollten.
Rückblickend kann ich sagen, dass dieser Lebensmut einer meiner wichtigsten Erfahrungen auf den Fidschi-Inseln war. Ich lernte wieder die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen: Gesundheit, Familie, Freunde, ein Dach über dem Kopf und auch das Privileg eine gute Schulbildung zu bekommen (und kontinuierlich warmes Wasser aus der Dusche). Mir wurde klar, wie froh wir in Deutschland doch sein können, denn selbst der ärmste Deutsche ist wohlhabender als die meisten Fijians und trotzdem sind sie doch allesamt fröhlicher, offener und herzlicher als die meisten Deutschen.

Als Außenstehender könnte man meinen, dass wir nicht wirklich viel zu dem Wohlergehen der Menschen dort beigetragen haben, außer einen Teppich zu verlegen und den Kindergarten bunt anzumalen. Wenn man allerdings dort ist erfährt man eine unglaubliche Dankbarkeit von den Menschen einfach nur dafür, dass man da ist und bereit ist zu helfen.

Auch die anderen Freiwilligen vor Ort haben einen großen Teil dazu beigetragen, dass ich mich dort sehr wohl gefühlt habe. Wir sind wie eine große, internationale Familie zusammengewachsen. (Polen, Belgien, England, USA, Kanada, Hongkong, Südkorea, Neuseeland) Ich vermisse bis heute noch jeden einzelnen von ihnen, ebenso wie unsere Ansprechpartnerin von Projects Abroad, die für unsere Zeit auf den Fidschi-Inseln wie eine Mutter war. So gehört unser Wochenendtrip nach Mana Island mit zu den schönsten Tagen, die ich auf den Fidschi-Inseln verbracht habe. Niemals zuvor bin ich soweit draußen im Meer in so kristallklarem, tiefblauem und reinem Wasser geschwommen. Gleichzeitig konnten wir die komplette Insel einmal zu Fuß umrunden und auf „ihren Berg“ steigen, von dort konnte man viele andere kleine Inseln sehen und sonst nichts als wunderbares blaues Meer. Eine Freundin dort sagte einmal: „Ist euch eigentlich klar, dass das hier alles und unser Zuhause auf der gleichen Welt ist?“ Ich denke, dieser Satz beschreibt ziemlich gut, wie (wortwörtlich) unglaublich schön die Fidschi-Inseln sind.
Für nichts auf der Welt möchte ich diese Erfahrungen missen und ich hoffe, sehr bald auf die Fidschi-Inseln zurückkehren zu können. Dieses Land ist eine zweite Heimat für mich geworden und die Leute dort eine zweite, wunderbare, riesengroße Familie. Die Kinder und ihre Fröhlichkeit werde ich nie vergessen, ebenso wenig wie die atemberaubende Schönheit und Vielfalt dieser Inseln.

Ich empfehle jedem, der die Möglichkeit hat als Freiwilliger auf die Fidschi-Inseln zu gehen, es zu tun und jede einzelne Sekunde zu genießen. Zusammenfassend kann ich nur sagen: Vinaka Vaka Levu Fiji (=Vielen Dank Fidschi) für diese wunderschöne Zeit.

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Dieser Erfahrungsbericht enthält eventuell Bezüge zu Arbeit in oder mit Waisenhäusern. Projects Abroad’s aktuellen Standpunkt zu Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern und Kinderheimen und Informationen über unseren Schwerpunkt auf gemeindenahe Kinderbetreuung kannst du hier nachlesen.

Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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