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„Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.“

Ghana-Sozialarbeit-multikulturell

Sozialarbeit in Ghana von Anne Lachner

Im Sommer ging meine Reise nach Ghana los. Bereits vor der Abreise habe ich mich intensiv mit dem Land und den Menschen beschäftigt. Im Flugzeug wollte ich schon mein „europäisches Denken“ ablegen und offen für die ghanaische Kultur sein.

Ghana-Sozialarbeit-Schule

Angekommen in Accra wurden ich von Projects Abroad abgeholt. Vom Flughafen aus fuhren wir mit dem Taxi zu meiner Gastfamilie.

Das Haus meiner Gastmutter befand sich in dem Stadtteil „Teshie-Nungua“ und war circa 20 Minuten von meiner Arbeitsstelle entfernt. Das Haus war sehr groß und geräumig. Während meines Aufenthaltes waren wir 10 Freiwillige u.a. aus China, Japan, Schottland, Italien, USA, Dänemark. Bereits nach dem ersten Tag fühlte ich mich wie zu Hause.

Ghana-Sozialarbeit-Freiwillige

Meine Arbeit im Waisenhaus „New Life Orphanage“ war für mich etwas ganz Besonderes. Vor allem die Kinder waren für mich Vorbilder: trotz unterschiedlicher Schicksalsschläge in der Vergangenheit strahlen diese Jungen und Mädchen sehr viel Lebensfreude und Begeisterung aus.

Hauptsächlich habe ich mit den Kindern gespielt, getanzt, ihnen bei den Hausaufgaben geholfen und mit ihnen gelesen, gerechnet oder Geschichten erzählt. Während die Kinder am Vormittag eine Ferienschule besuchten, machten wir uns an die Malerarbeit. Wir nahmen uns vor, die Wände rund um das Waisenhaus in verschiedenen Farben bunt zu streichen. Wir gingen manchmal auch mit in die Schule und halfen den Lehrern beim Unterrichten. Das hat sehr viel Freude bereitet.

Ghana-Sozialarbeit-Aktivitaeten

In den Straßen rund um Accra bin ich als Weiße immer aufgefallen und Rufe wie „Obruni Obruni“ (übersetzt: Weiße) oder „White Lady“ waren alltäglich. Dennoch habe ich mich stets Willkommen gefühlt und jeder war sehr freundlich und herzlich zu mir.

Ghana-Sozialarbeit-Freizeit

Das lokale Essen war sehr scharf, aber auch sehr lecker. Banku, ein Teigkloß, der aus gesäuertem Mehl hergestellt und zu soßigen Gerichten serviert wird, war mein absolutes Lieblingsgericht.

Als sich der Tag meiner Abreise näherte, hatte Cephas, der Heimleiter, eine große Abschiedsparty im Waisenhaus für mich organisiert. Wir haben getrommelt, getanzt, gesungen und gefeiert. Für mich einer der wohl emotionalsten Momente.

Am Tag meiner Abreise fragte mich Helen, eines der Waisenkinder, ob ich mit dem Flugzeug über das Waisenhaus fliegen würde, denn sie würde die Nacht im Freien verbringen und winken, wenn Sie ein Flugzeug sieht. Denn das könnte ich sein und ich versprach ich würde zurück winken.

Ghana-Sozialarbeit-Freundschaft

Zurück in Deutschland sehe ich nun viele Dinge anders. Täglich fließendes und vor allem warmes Wasser, Essen, Strom und eine Familie - dies sind alles Dinge, die für mich jetzt Luxus bedeuten.

„Jede Reise bringt einen Menschen weiter, man kommt nie so zurück, wie man losgefahren ist – man wird reifer, erfahrener, toleranter und weiser.“ -Unbekannt-

Anne Lachner

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