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Kochkurs auf einer Dachterrasse und Siam Reep auf den Rücken der Pferde

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Sozialarbeit in Kambodscha von Eva-Maria Mayer

Der Flug nach Kambodscha war ein richtiges Abenteuer. Ich habe schon in Japan gewohnt und einen Urlaub in Indien gemacht. Trotzdem war ich gespannt, was mich in Kambodscha erwarten würde. Ich hatte mich relativ kurzfristig entschieden, einen Monat mit einer Freundin Kinder in Phnom Penh zu unterrichten. Wir hatten bereits in Tansania zusammen unterrichtet und waren daher ein eingespieltes Team. Trotzdem war ich ziemlich aufgeregt!

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Ich hatte alles erwartet, aber nicht, wie nett, freundlich und herzlich die Menschen, die ich traf, waren! Bei unserer Ankunft lernten wir gleich den wuseligen Verkehr Phnom Penhs kennen. Am Anfang hatte ich sehr viel Respekt vor dem Fahrstiel der Fahrer. Ich muss jedoch gestehen, dass ich nach der Rückkehr in den deutschen Verkehr das Hupen und den Fahrtwind beim Tuktuk-Fahren vermisse!

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Anschluss fand ich in den Apartments sehr schnell, da ich viele gleichgesinnte Freiwillige traf. Ich wurde sofort zum Abendessen oder zu Ausflügen eingeladen, welche meist in großen Gruppen stattfanden. Das Essen habe ich dort wirklich genossen. Ich kann sehr empfehlen, einen Kochkurs in Kambodscha zu machen. Bei „Frizz“ kann man einen eintägigen Kurs belegen. Auf einer Dachterrasse haben wir typische Khmer-Gerichte gekocht und etwas über die Geschichte Kambodschas gelernt. Ein kleines Kochbuch habe ich auch bekommen – für das Nachkochen zuhause.

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An einem Wochenende waren wir in Siam Reep und haben uns die wunderbaren Tempelanlagen und die Floating Villages angeschaut. Das absolute Highlight dieses Ausflugs war die Tour durch die Landschaft um Siam Reep auf Pferden! Wir waren mit drei anderen Freiwilligen dort und sind auf Empfehlung eines Freundes mit dem Tuktuk zur Happy Valley Ranch gefahren, welche kurz außerhalb Siam Reeps liegt. Die Anlage und die Pferde waren in einem außergewöhnlich guten Zustand, und die Pferde wurden den Reitkünsten entsprechend zugeteilt. Dann ging es drei Stunden lang durch Reisfelder, kleine Dörfer und zur Krönung zu einem kleinen, versteckten Tempel. Die Führer sprachen alle super Englisch und kannten sich gut aus in der Gegend. So habe ich viel gelernt über das alltägliche Leben, einheimische Pflanzen und ihre Verwendung.

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Die Menschen, die ich in Kambodscha getroffen haben, erlebte ich als sehr freundlich und hilfsbereit. Sie lachten viel und gingen alles entspannt an – was verständlich ist bei der Hitze! Was mich aber am meisten beeindruckte, war, wie aufmerksam die Kinder waren, die ich unterrichtet habe.

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Die Schule steht genau neben einem Müllberg. Die Eltern der Kinder in der Schule arbeiteten meist auf diesem Müllberg, suchten nach Flaschen oder anderem Abfall, der noch verkauft werden konnte. Oft kamen die Kinder nur morgens oder nachmittags in den Unterricht, weil sie ihren Eltern helfen mussten. Trotzdem waren sie sehr herzlich und freuten sich wirklich, zu lernen und in den Pausen mit uns zu spielen. Unsere Sonnenbrillen waren eine Attraktion und wanderten in der Pause von Nase zu Nase. Es war aber selbstverständlich, dass sie am Ende des Tages wieder bei uns waren. Das ist etwas, was mich immer noch beeindrukt: die Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit, die diese Kinder zu Tage gebracht haben.

Eva-Maria Mayer

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Dieser Erfahrungsbericht enthält eventuell Bezüge zu Arbeit in oder mit Waisenhäusern. Projects Abroad’s aktuellen Standpunkt zu Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern und Kinderheimen und Informationen über unseren Schwerpunkt auf gemeindenahe Kinderbetreuung kannst du hier nachlesen.

Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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