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Jambo Tansania

Sozialarbeit in Tansania von Carolina Reteaca

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Schon seit ich denken kann, gehört Reisen zu mir, wie die Luft zum Atmen. Ich habe immer versucht, viel rumzukommen, trotz Schule, Ausbildung, Arbeiten und Studium. Nach fünf Jahren Arbeit in meiner Firma wollte ich aber etwas besonderes machen. Da kam mir Afrika in den Sinn. Aber einfach nur nach Afrika? Nein, da musste schon etwas Außergewöhnliches her. Nach einiger Suche bin ich auf Projects Abroad gestoßen, und habe mich auch schnell entschieden: Tansania, Kilimandscharo, Praktikum in einem Kindergarten und eine Safaritour.

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Ich freute mich riesig.

Schon die Fahrt vom Flughafen zu meinem Hotel (da ich zuerst den Kilimandscharo besteigen wollte) war wunderschön und genauso wie man sich Afrika vorstellt: Eine unglaublich weite Landschaft, viele unterschiedliche Menschen.

Ich habe es bis auf die Spitze des Kilimandscharo geschafft und darauf bin ich sehr stolz. Nach dieser ereignisreichen 5-tägigen Tour ging es dann auch schon los zu meinem Praktikum.

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Ich wurde von einem Projects Abroad Mitarbeiter abgeholt und nach Arusha zu meiner Gastfamilie gefahren.

Der Anfang war ersteinmal ein Schock, obwohl ich im Nachhinein viel Glück mit meiner Familie hatte. Das Leben dort ist einfach ein anderes: Es ist einfacher und nicht so luxuriös, wie wir es kennen. Da gibt es keine richtige Dusche, kein warmes Wasser, keine Waschmaschine, keinen Herd. Es laufen auch mal kleine Käfer im Zimmer umher, und dann gibt es kein Toilettenpapier. Das meine ich mit Schock. Nach zwei Tagen war es aber für mich völlig normal und ich habe mich wohl gefühlt, denn meine Gastfamilie hat mich sehr herzlich aufgenommen.

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In Arusha habe ich in einem Kindergarten gearbeitet, mit ca. 15-20 Kindern zwischen 1-6 Jahren. Die Kinder sind unglaublich toll und suchen ständig die Nähe.

Ich habe mit den Kindern sehr viel gespielt und hatte viel Freude mit den kleinen Rackern. Wenn ich mit neuen Spielen kam, waren sie ganz aus dem Häuschen und machten super mit. Leider konnte ich für die Kinder keine Geschenke mitbringen, weil mein Rucksack so vollgepackt war von meiner Kilimandscharo –Tour – aber ich denke, das brauchen die Kinder gar nicht. Sie freuen sich, wenn du dich mit ihnen beschäftigst und ihnen ihre volle Aufmerksamkeit schenkst.

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Neben dem Arbeiten hatte ich auch viel freie Zeit, die ich nutzte, um das Leben in Arusha besser kennenzulernen. Ich lief viel umher, schaute beim Kochen zu, machte eine Safaritour mit (die Tiere so hautnah zu sehen war ein berauschendes Gefühl), besichtigte eine Kaffeeplantage und einen Wasserfall. In diesen drei Wochen sammelte ich so viele Eindrücke, wie schon lange nicht mehr. Es waren nicht nur gute Eindrücke:

Es ist auch schwer die Menschen so leben zu sehen. Du siehst Frauen am Straßenrand Wasser holen, viele Arbeitslose, Kinder in dreckigen Klamotten. Aber die guten Dinge bleiben einem eher im Gedächtnis. Die Gastfreundlichkeit, das frische Obst, die bunten Kleider der Frauen, die Gerüche, die Sonne und die unendliche Weite des Landes.

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Als ich wieder in Deutschland war, sah ich die Dinge mit anderen Augen. Mir war plötzlich auch bewusst, wie gut es mir und meiner Familie geht. Einige Menschen dort müssen Hunger leiden, oder haben kein Wasser. Und wir duschen jeden Tag, haben alle paar Meter einen Supermarkt vor der Tür. Tansania wird mich nie wieder loslassen. Meine Gastfamilie würde ich auch sehr gerne wieder besuchen, weil sie mich so herzlich aufgenommen haben und mir immer das Gefühl gegeben haben, dazuzugehören.

Carolina Reteaca

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Dieser Erfahrungsbericht enthält eventuell Bezüge zu Arbeit in oder mit Waisenhäusern. Projects Abroad’s aktuellen Standpunkt zu Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern und Kinderheimen und Informationen über unseren Schwerpunkt auf gemeindenahe Kinderbetreuung kannst du hier nachlesen.

Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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