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Maisha ni safari – das Leben ist eine Reise

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Sozialarbeit in Tansania von Laura Wanner

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Im September ging es für mich für 7 Monate nach Tansania, wo ich an einer Schule unterrichten wollte. Schon wenige Wochen nach meiner Ankunft habe ich mich als festen Teil meiner Gastfamilie gefühlt, die mich sehr herzlich empfangen hat. Mit meinen Gasteltern habe ich viel über die Unterschiede im alltäglichen Leben unserer Kulturen geredet und mit meiner 11-jährigen Gastschwester habe ich viel gespielt und gemalt. Es war so schön zu sehen, dass mir meine Familie nach und nach immer mehr vertraut hat und vor allem meine Gastschwester mich als ihre „Dada“ (Schwester) gesehen hat.

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Durch meine Arbeit an der Schule wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie gut wir es in Deutschland haben und gleichzeitig mit wie wenig sich die Kinder in Tansania zufrieden geben und trotzdem sind sie glücklich! Jeden Morgen ging mir das Herz auf, als ich in das Klassenzimmer kam und die Freude den Schülern ins Gesicht geschrieben stand. Ich bin sehr froh, jeden einzelnen Schüler kennengelernt und seine Entwicklung begleitet und beobachtet zu haben. Die Schüler sind mir mit der Zeit sehr ans Herz gewachsen und nach kurzer Dauer haben sich sie auch an mich gewöhnt und mich als einen Teil der Schule gesehen. Das hat mich sehr stolz und glücklich gemacht und mich immer wieder aufs Neue motiviert, in die Schule zu gehen.

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Während meiner Zeit in Tansania habe ich Freundschaften fürs Leben geschlossen. Man ist nie alleine und das ist meiner Meinung nach auch sehr wichtig. Falls es Probleme gab, egal, ob es um das Projekt oder um Heimweh ging, konnte man immer mit den dort gewonnen Freunden reden und sich austauschen, denn sie hatten ja meist die selben Probleme. Mit einer Lehrerin von der Schule habe ich mich auf Anhieb besonders gut verstanden. Sie hat mich oft zu sich oder ihrer Familie eingeladen, hat mir Arusha gezeigt, mich ihren Freunden vorgestellt und mir beigebracht, wie man typisch tansanianische Gerichte zubereitet. Durch sie konnte ich noch intensiver in die fremde Kultur eintauchen.

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Neben dem Unterrichten hatte ich auch viel Zeit, Arusha zu entdecken und mit anderen Freiwilligen Tages- und Wochenendausflüge in die Umgebung zu unternehmen. Ich habe viele Ausflüge in die atemberaubend schöne Natur Tansanias unternommen. Auf Safari zu gehen und die faszinierende Tierwelt einmal hautnah zu erleben war eine traumhafte Erfahrung. Oder einfach mal auf Sansibar die Seele baumeln lassen! Ein besonderes Highlight war, als ich mit einer kleinen Gruppe von Freiwilligen auf den Kilimanjaro gewandert bin. Die 6-Tage-Wanderung hat sich mehr als gelohnt und für die Strapazen, die sie mit sich bringt, wurde ich großzügig belohnt- wer kann schon von sich behaupten, „On top of Africa“ gewesen zu sein?

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Das Afrika, wie ich es kennen gelernt habe, mit den Straßenlädchen, den vielen Menschen, dem Chaos auf den Straßen, den vollgestopften Dala Dalas und meinen Kids in der Schule werde ich immer in meinem Herzen haben und die Erinnerungen werden mich sicher mein Leben lang begleiten. Außerdem veränderte die Zeit in einem der ärmsten Länder der Welt meinen Blick auf die Welt. Wenn man wieder Zuhause ist, merkt man, wie gut es einem doch geht und wie ungerecht die Welt sein kann. Während an einem Teil unserer Erde die Menschen täglich ums Überleben kämpfen und sich Sorgen machen, ob das Geld reicht, um die Schulgebühren für ihre Kinder zu zahlen und um Lebensmittel zu kaufen, machen wir uns hier in Deutschland Gedanken um ganz andere Dinge. Auch das war meiner Meinung nach eine sehr wertvolle Erfahrung- zu sehen, wie unterschiedlich die Welt ist, aber auch wie man lernt, Schritt für Schritt mit den örtlichen Gegebenheiten umzugehen.

Laura Wanner

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Dieser Erfahrungsbericht enthält eventuell Bezüge zu Arbeit in oder mit Waisenhäusern. Projects Abroad’s aktuellen Standpunkt zu Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern und Kinderheimen und Informationen über unseren Schwerpunkt auf gemeindenahe Kinderbetreuung kannst du hier nachlesen.

Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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