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Thailand – ein unvergessliches Erlebnis!

Thailand, Sozialarbeit, Gastmutter

Sozialarbeit in Thailand von Jana Marquardt

Von meiner Schule hier in Deutschland hatte ich die Vorgabe, ein Sozialpraktikum zu absolvieren und so entscheid ich mich nach langen Überlegungen, dieses im Ausland zu machen. Als ich die Seite von Projects Abroad fand, war für mich sehr schnell klar, dass ich nach Thailand gehen würde. Ich verbrachte dort einen Monat, in dem ich unglaublich viel erlebt habe.

Thailand, Sozialarbeit, Freiwillige

Als ich in Deutschland losflog, war ich voller Skepsis und hatte viele Bedenken. Doch schon bei meiner Ankunft in Krabi, als mich die Mitarbeiter empfingen, wusste ich, dass ich dort gut aufgehoben sein würde. Noch an diesem Abend lernte ich die ersten Freiwilligen und meine Gastmutter kennen, die mich sehr nett aufnahmen und mich direkt mit ganz vielen Tipps und Informationen überhäuften. Nach den vielen lieben Begrüßungen kam wohl die herzlichste Begrüßung, nämlich die der Kinder. Als sie erfuhren, wer ich war und ich mit ihnen zu spielen begann, leuchteten ihre Augen. Sie wussten, dass ich mir Zeit für sie nehmen und ich mich ganz auf sie konzentrieren würde. So wurden sie von Tag zu Tag zutraulicher und immer, wenn ich aus dem Bus ausstieg hörte ich diese zwei simplen Wörter, die mir bestätigten, dass sie mich mochten: „Hello teacher!“ Teilweise stürmten sie auf mich zu und umarmten mich.

Thailand, Sozialarbeit, Verstecken

Nach der Morgenzeremonie übergab die Lehrerin mir das Wort und ich sollte mich zu englischen Kinderliedern mit den Kleinen bewegen. Anschließend übte ich mit ihnen ein bisschen das ABC und die Zahlen auf Englisch, jeden Tag aufs Neue. Das erfordert viel Geduld, doch als ich nach einigen Tagen merkte, dass es wirklich was gebracht hat, war ich umso glücklicher. Ein ganz besonderes Erlebnis ist es, wenn die Kinder sogar beim Spielen die Zahlenwörter oder Buchstaben in den Raum werfen. Da merkte ich, dass es richtig war, als Freiwillige in ein anderes Land zu gehen. Wenn ich nicht mit den Kindern geübt habe, habe ich mit ihnen gespielt oder gebastelt und es war schön zu sehen, wie sie mir ganz stolz ihre Legoburg oder die ausgemalten Hände aus Papier gezeigt oder sogar geschenkt haben.

Thailand, Sozialarbeit, Tanzen

Ich hatte zwei verschiedene Gruppen: die ganz kleinen Kinder und die, die schon im Vorschulalter waren. Die Großen zeigten auch einen gewissen Respekt mir gegenüber und wenn ich ein „Machtwort“ sprach, war die Situation zumindest ein bisschen entspannter. Die Kleinen dagegen versuchten eher, das zu machten, was sie wollten. Doch böse sein konnte man ihnen nicht, wenn man sie ansah und sie einen anstrahlten.

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In den Mittagspausen war alles noch ein Stück ausgelassener, denn wenn kein Lehrer dabei war, konnten sie sich erst so richtig frei entfalten. Ich habe mit ihnen auf den Spielgeräten geturnt oder Ball gespielt und das alles ohne viele Worte, denn sie begriffen schnell, dass ich nichts von dem verstand, was sie mir sagen wollten. Es war sehr beeindruckend, wie sie mit Händen und Füßen versuchten, mich in ihr Spiel zu integrieren.

Thailand, Sozialarbeit, Mittagspause

Ich würde sagen, die Kinder haben mich ein Stück reifer werden lassen und mir gezeigt, dass man auch mit wenigen Dingen glücklich sein kann! Nach der Arbeit blieb noch genügend Zeit, mit den anderen Freiwilligen etwas zu unternehmen oder sich einfach in einem Café zu treffen. Es hat sich wirklich immer jemand gefunden, mit dem ich was machen konnte. Oft ging es auch einfach nur an den Strand nach Ao Nang, um etwas abzuspannen.

Thailand, Sozialarbeit, Ausflug

An den Wochenenden war es immer gut, aus Krabi wegzukommen und etwas zu erleben. So verbrachte ich zwei Wochenenden mit den anderen Freiwilligen in Ao Nang, von wo aus man exzellente Tagesausflüge machen kann oder wir fuhren nach Phuket oder Koh Phi Phi. Jedes Wochenende war voller besonderer Erlebnisse und total abwechslungsreich. Ich muss sagen, ich hätte noch so viel mehr erleben können, wenn ich nur mehr Zeit gehabt hätte!

Und wenn ich jetzt zurückblicke, wie viel Gedanken ich mir vor meiner Reise gemacht habe und wie viele Bedenken ich hatte… sie waren alle unbegründet! Wenn mich jemand fragen würde, ich würde es immer wieder tun. Ich habe wundervolle Menschen kennengelernt, eine Gastmutter gehabt, die nicht besser hätte sein können, eine Kultur kennengelernt, die so gastfreundlich ist, wie nur wenige, und mich mit Kindern beschäftigt, die für einen Luftballon so dankbar waren, dass sie kaum wussten, wie sie es ausdrücken sollten. Es war eben ein unvergesslicher Monat!

Jana Marquardt

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Dieser Erfahrungsbericht enthält eventuell Bezüge zu Arbeit in oder mit Waisenhäusern. Projects Abroad’s aktuellen Standpunkt zu Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern und Kinderheimen und Informationen über unseren Schwerpunkt auf gemeindenahe Kinderbetreuung kannst du hier nachlesen.

Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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