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Ein Alltag zwischen Sand und Kokosnüssen

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Sport auf den Fidschi-Inseln von Jana Meierfrankenfeld

Nadi ist die fünftgrösste Stadt der Fidschi-Inseln, und kaum war ich dort gelandet, bemerkte ich schon die enorme Gastfreundlichkeit. Ich wurde bei Ankunft von einer live Band mit Gitarren und Trommeln begrüsst und hörte von allen Seiten ein herzliches ‚Bula‘ - Hallo.

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Die erste Nacht verbrachte ich noch in Nadi. Am nächsten Morgen bin ich mit dem Bus weiter nach Suva gefahren, wo ich dann von der Busstation zu meiner Gastfamilie gebracht wurde.

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Schnell habe ich Kontakt zu den anderen Freiwilligen geknüpft. Wir haben uns wöchentlich getroffen. Als die Ferien begannen, haben wir auch in der holiday school jeden Tag zusammen verbracht und sind an den Wochenenden entweder zu einer der traumhaften Inseln gefahren oder feiern gegangen. Dadurch sind wir eine richtig tolle Gruppe geworden.

Auch auf den Inseln zeigte sich wiederum die Gastfreundlichkeit, zum Beispiel kletterten die Einheimischen auf die Palmen, um uns frische Kokosnüsse zu pflücken, die wir dann genüsslich am Strand ausgetrunken oder aufgegessen haben. Manche haben uns auch zu der ein oder anderen Kava- Zeremonie eingeladen. Die Kava-Zeremonie ist eine südpazifische Eigenheit. Vor allem auf den Fidschi-Inseln ist sie noch heute Bestandteil des traditionell geprägten Dorflebens. Ich erlebte besonders auf den Inseln ein ganz anderes Lebensgefühl. Jeder lebte nach „fiji-time“, was bedeutet, dass man nicht viel Wert auf Pünktlichkeit legte, sondern dann kam, wenn es einem gerade am besten passt. So ist es manchmal ganz normal, dass man auf das Abendessen, das für acht Uhr geplant war, bis neun oder halb zehn warten musste.

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Nicht nur mein Verhältnis zu den anderen Freiwilligen war super, sondern auch das Verhältnis zu meiner Gastfamilie: Gasteltern und drei erwachsene Kindern im Alter von 25 und 30. Jedes Wochenende war das komplette Haus voll mit Freunden oder Verwandten. Einige Abende habe ich dann auch mit ihnen verbracht, wir haben dann bis in die frühen Morgenstunden getrunken und über Gott und die Welt gequatscht.

Da Schulferien waren, hatte ich in meinem eigentlichen Praktikum, dem Cricketverein, nicht viel zu tun und bin dann zu den anderen Freiwilligen in die holiday school gegangen. Dort waren wir auf uns alleine gestellt, denn es gab keine Lehrer. Jeden Morgen wurde ich schon von weitem von den Kindern mit „Good morning Miss Jana“ oder „Good morining Madame“ begrüßt. Nachdem sich die anfängliche Schüchternheit gelegt hatte, hatten wir zusammen viel Spaß beim Basteln, Rechnen oder Buchstabieren. Ein besonderes Highlight war der letzte Schultag. Wir haben zusammen mit den Kindern eine Art x-factor nachgestellt, wo jeder sein Talent in Gruppen oder alleine vorstellen durfte. Dabei wurde sofort deutlich wie sehr sie das Singen mit rhythmischem Klatschen im Blut haben. Danach übergaben sie uns sogar kleine Geschenke und wollten Fotos mit uns machen. Ich kann also sagen, dass mir die holiday school sehr gut gefallen hat, da ich einfach jeden Tag Spaß hatte und ich auch die Kinder sofort in Herz geschlossen habe.

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Die zwei Monate sind einfach so schnell vergangen. In der kurzen Zeit habe ich so viele tolle Menschen kennengelernt, was ich vorher so nicht erwartet hätte. Auch jetzt, einen Monat nach meiner Heimkehr, würde ich am liebsten direkt wieder in den nächsten Flieger Richtung Fidschi steigen.

Allein schon dadurch, dass in allen Straßen, in den Einkaufszentren und in den Bussen laute Musik läuft und dass man stehts mit einem „Bulalächeln“ begrüßt wird, ist gute Laune und Fröhlichkeit überall verbreitet. Besonders bemerkenswert finde ich vor allem, dass viele Leute nur wenig haben, aber alles geben und immer hilfsbereit sind.

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In den letzten Tagen vor meiner Heimreise gab es reichlich Tränen von allen Seiten: von den Freiwilligen, meinen einheimischen Freunden und vor allem von meiner Gastfamile.

Ich könnte noch stundenlang weiter schwärmen, denn ich habe einfach so viele tolle Sachen erlebt und wundervolle Menschen kennengelernt. Es war eine unvergesslich schöne Zeit und ich kann es jedem empfehlen dorthin zu gehen. Ein Erlebnis, woran ich mich immer zurück erinnern werde.

Jana Meierfrankenfeld

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