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"Über Nacht in eine andere Welt"

Mein Gastbruder und ich

Sport - Praktikum in Ghana von Marc Becker

Warum entschied ich mich, nach Ghana zu gehen? Es war eine spontane Entscheidung, die ohne große Überlegung getroffen wurde. Ich wollte eine Herausforderung, ein Abenteuer, etwas ganz besonderes. Ghana bot mir diese Möglichkeiten, da ich ganz auf mich allein gestellt war und auf eine völlig andere Kultur treffen würde. Das schöne Wetter und das Sport - Projekt waren weitere Gründe für Ghana. Doch als Freunde und Bekannte meinen Vorschlag hörten, klang die Sache ganz anders. "Wieso gehst du denn nach Ghana. Dort gibt es doch nur Krankheiten. Haben die Menschen dort überhaupt richtige Häuser?" Diese Sprüche waren wohl die Häufigsten, die ich zu hören bekam. Ich wurde nachdenklich, doch bei meiner Familie fand ich Zuspruch. Damit war klar, dass ich nach Ghana gehen werde!

Auf dem Flug nach Ghana wurde mir zum ersten Mal bewusst, auf was ich mich eingelassen hatte: In einem Flugzeug zu sitzen, ohne jemanden zu kennen und mir vorzustellen, in wenigen Stunden in Afrika zu sein, machte mich etwas unruhig. Doch nach gut überstandenem Flug und herzlichem Empfang durch einen Mitarbeiter von Projects Abroad wusste ich, dass es eine richtige Entscheidung war, nach Ghana zu gehen.

Mein Fußballteam

Auch in meiner Gastfamilie wurde ich sehr herzlich aufgenommen. Sie war die ganze Zeit über nett und hilfsbereit. Doch trotz dieser Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit fühlte ich mich anfangs noch etwas unwohl, da alles so fremd wirkte. Dies legte sich aber nach einigen Tagen, da ich nicht nur von der Gastfamilie, sondern auch von den anderen Freiwilligen und den Mitarbeitern von Projects Abroad Unterstützung bekam.

Wenige Tage nach meiner Ankunft begann ich mit meiner Arbeit beim Sportclub Dynamic FC. Der Sportplatz dieses Teams war nur wenige Meter von meiner Unterkunft entfernt. Meine Aufgabe war die des Co-Trainers, welcher die Leitung des Trainings hat. Die einheimischen Trainer sind für die taktischen Besprechungen sowie für die Aufstellung in den Trainingsspielchen verantwortlich. Die Zusammenarbeit zwischen mir und den Trainern klappte sehr gut, da sie (genau wie meine Gastfamilie) immer zuvorkommend und nett waren. Anfangs etwas mulmig, überraschte es mich, wie aufgeschlossen die Kinder schon waren. Bereits nach einigen Tagen waren mir einige von ihnen ans Herz gewachsen. Die Jugendlichen waren in drei Gruppen eingeteilt: Neben der U12 (unter12 Jahre alt) und der U14 gab es noch eine U17. In jeder Gruppe waren etwa 20 Spieler, von denen aber nicht alle spielberechtigt waren. Man merkte den Kindern an, wie sie sich auf das Training freuten und mit vollem Enthusiasmus dabei waren. An den Wochenenden begleitete ich die Mannschaft dann zu Spielen gegen andere Vereine in Accra und Umgebung.

Neben der Arbeit hatte ich auch genügend Zeit für andere Dinge - vor allem am Wochenende konnte ich mich beim Baden am Strand entspannen. Ich schloss auch schnell neue Bekanntschaften mit den anderen Freiwilligen. Auch mit den Einheimischen kam ich ins Gespräch und war überrascht, wie gut einige sogar Deutsch sprechen konnten.

Insgesamt kann ich sagen, dass mich mein Aufenthalt in Ghana zum Positiven verändert hat. Ich sehe einige Dinge anders und bin selbstbewusster geworden. Ich möchte sogar die schwierigen Situationen nicht missen, denn vor allem diese haben mich weiter gebracht.

Marc Becker

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