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"Jamaica – Jamaica – IRIE!!! "

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Sport – Projekt auf Jamaika von Amelie Gliem

Egal, wie oft und wie viel ich meiner Familie und Freunden von der tollen Zeit in Jamaika erzählte, hatte ich das Gefühl, dass man mit Worten nicht beschreiben kann, wie sehr mich diese viel zu schnell vergangenen zwei Monate geprägt und beeindruckt haben.

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Nach einer gefühlten Ewigkeit im Flugzeug landete ich endlich, an einem heißen Samstagabend, in Kingston. Mit meinem riesigen Koffer und viel zu schwerem Handgepäck kämpfte ich mich zum Ausgang, wo ich von einem Mitarbeiter von Project Abroad abgeholt und zu meiner Host Family gebracht wurde. Ich wurde mit offenen Armen empfangen und die anfängliche Schüchtern- und Unsicherheit legte sich relativ schnell in den ersten paar Tagen. Das Zusammenleben von meinen zwei Gastgeschwistern, Gasteltern und den beiden anderen 2 Volunteers, die auch dort wohnten, klappte reibungslos. Daher kann ich, bis auf das manchmal eintönige und fade Essen, keinerlei Kritik äußern. Es gab Reis und Hühnchen in jeglichen denkbaren Variationen.

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Am Montag wurde ich von Bridgette, dem jamaikanischen Projects Abroad Boss, abgeholt und mit ins Zentrum von Mandeville genommen, wo ich auf andere Volunteers traf, die auch ein paar Tage zuvor angekommen waren. Nach einem 1 ½ stündigem Lauf quer durch die City stärkten wir uns, wie sollte es anders sein, mit Reis und Hühnchen. Für den heutigen Tag waren alle wichtigen Erledigungen, wie Geldwechseln und Handysimkarte kaufen, geschafft. Abends lag ich im Bett und konnte kaum einschlafen, da mich die Gedanken an meinen morgigen, ersten Arbeitstag einfach nicht zur Ruhe kommen lassen wollten.

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Blonde Haare, helle Haut, mir war bewusst, dass ich auffallen würde, doch mit so viel Aufmerksamkeit hatte ich nicht gerechnet. Kaum das Schulgelände betreten stand eine große Schar von Schülern vor, neben und hinter mir und löcherte mich mit Fragen: Wo kommst du her, wird deine Haut rot, wenn du in die Sonne gehst, darf ich deine Haare mal anfassen u.s.w. Die Pausenglocke klingelte und allmählich leerte sich der Schulhof, sodass ich Zeit fand zum Direktor zu gehen, um meinen Stundenplan entgegennehmen konnte. Mit einem Lächeln stellte ich fest, dass ich fast jeden Tag ’’erst’’ um 8 in der Schule sein musste. (Denn die Schule fängt offiziell um viertel vor 7 an.) Schnell stellte ich auch fest, dass Sportunterricht in Jamaika in keiner Weise mit dem in Deutschland verglichen werden kann. Die Kinder waren oft sehr grob und aggressiv im Umgang mit anderen Mitschülern. Somit war eine meiner Aufgaben, darauf zu achten, dass sie sich nicht gegenseitig die Köpfe einschlagen. Am einfachsten war dies, indem man mit ihnen Spiele spielte, wie Feuer - Wasser - Luft oder irgendwelche Ring- und Tanzspiele. Sportarten wie Volleyball, Basketball oder Fußball waren an dieser Schule nur selten möglich, zum einen, da das Equipment der Schule aus drei Bällen bestand und zum anderen die Klassen meist nicht weniger, als 45 Schüler zählten. Dennoch war jeder Tag super lustig und schön, besonders dann, wenn man am Ende der Stunde von jedem noch mal eine Umarmung bekam.

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So schön die Zeit an der Schule auch sein konnte, freute ich mich riesig, wenn es hieß: Wochenende! Da alle Volunteers in Mandeville und Umgebung untergebracht sind, lernt man schnell alle kennen, trifft sich abends noch auf ´nen Drink und plant gemeinsam die Wochenenden. Wochenende das heißt Koffer packen, ab in den Bus und auf geht´s zu Sonne, Strand Meer und Party. Resümierend kann ich wirklich sagen, dass Jamaika die perfekte Kombination aus Arbeit und Spaß ist!!!!

Amelie Gliem

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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