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Jamaika: Yeah mon, No Problem

Sportunterricht auf Jamaika von Giorgia Trabattoni

Freiwillige auf dem Weg zum Sport mit ihrer Klasse

Als ich diesen Februar im letzten Flugzeug saß, sprach mich eine Jamaikanerin an und sagte mir, dass ich Jamaika nach 15 Wochen nicht mehr verlassen wollen würde. Damals wusste ich noch nicht, was auf mich zukommen würde und wie Recht diese Frau behalten sollte. Projects Abroad entdeckte ich im Internet auf der Suche nach Auslandsaufenthalte und für Jamaika entschied ich mich, weil ich nicht an die gleichen Orte wie alle anderen Maturanden meiner Schule gehen wollte und ich gerne Zeit am Meer verbringe. Ich wusste praktisch nichts über dieses Land und assoziierte damit nur karibische Strände, Bob Marley, Usain Bolt und Reggae. Doch dies ist alles nur ein Bruchteil von dem, was ich später von Jamaika kennen lernen sollte.

Am Flughafen wurde ich sehr herzlich vom Taxi-Fahrer Andrew erwartet und zu meiner Gastfamilie gebracht. Da ich an einem Freitagabend ankam, verbrachte ich am Wochenende zunächst viel Zeit mit meiner Gastfamilie. Am ersten Morgen war ich etwas nervös, da ich mich zum ersten Mal so weit weg von zu Hause befand, dort niemanden kannte und mir vier Monate eine enorm lange Zeit erschien. Doch ich erkannte ziemlich bald, dass ich in einer unbeschreiblich guten Gastfamilie gelandet war, wodurch ich mich schon um einiges wohler fühlte.

Am Montagmorgen hatte ich meinen Einführungstag, an welchem ich von Stacey abgeholt wurde und sie mich in Mandeville herumführte. Dank ihr und dem ganzen Projects-Abroad Team auf Jamaika fühlte ich mich sehr gut aufgehoben, da sie gerne zuhörten und immer zu helfen versuchten. Sie sind auch für viele kulturelle Aktivitäten, wie zum Beispiel Reggae Dance Class, Patois & Culture Class und Cooking Class verantwortlich, an welchen ich immer viel Freude hatte und welche die Freiwilligen näher zusammenbrachten.

Die Schulklasse einer Freiwilligen in Jamaika

Im Sport-Praktikum unterrichtete ich gemeinsam mit der Sport-Lehrerin die Primarschulklassen 1-6. Bei meinem zweiten Projekt, dem Unterrichten, half ich in einer Klasse von 14-15 jährigen Schülern mit, indem ich ihnen Aufgaben erklärte und korrigierte. Ein paar Mal durfte ich sie auch alleine unterrichten, da die Lehrerin verhindert war. Dabei fand mich häufig von Kindern umringt, die mir eine neue Frisur verpassen, mir tausend Fragen stellen oder mich einfach nur umarmen wollten. Dies war eine völlig neue Situation für mich, gewöhnungsbedürftig aber auch schön, so viel Liebe zu erhalten. Einige Schüler sind mir unglaublich ans Herz gewachsen und ich vermisse sie sehr. Wir hatten sehr viel Spaß zusammen und wir stehen immer noch in Kontakt, welchen ich auf keinen Fall verlieren möchte.

Gruppe von Freiwilligen nach einem Kultur-Workshop

Zu einem Aufenthalt in Jamaika darf die Erkundung des Landes natürlich auch nicht fehlen, wofür wir Freiwillige jedes Wochenende losfuhren. Die karibischen Strände sind einfach traumhaft schön und Platz ist immer ausreichend vorhanden. Den Blue Mountains Peak haben wir auch erklommen und viele andere wunderschöne Touristenattraktionen, wie die Glistening Waters, Blue Hole, Pelican Bar, Bob Marley Museum, etc. besucht. Außerdem wurde ein riesengroßer Traum von mir wahr, als wir doch tatsächlich in einem Nachtclub Usain Bolt antrafen und zusammen mit ihm und seinen Freunden in die Nacht hineinfeierten. An Leichtathletik-Events ergatterten wir auch Fotos zusammen mit Yohan Blake, Elaine Thompson und Andre Degrasse.

Auf Jamaika habe ich mich die meiste Zeit über sehr frei gefühlt, was durch die oft gehörte Antwort “Yeah mon, no problem“ noch untermauert wurde. Das Leben dort ist total anders, viel lockerer, und offener, überall wird getanzt und zusammen gelacht und bei der Rückkehr in die Schweiz war die zurückhaltende Art der Schweizer sehr deutlich zu spüren. Ich weiß, dass die Informationen im Internet zum Thema Sicherheit auf Jamaika manchmal einschüchternd wirkend und obwohl Risiken nie unterschätzt werden sollten, fühlte ich mich dennoch jederzeit sicher und wohl.

Bild einer Lagune in Port Antonio von einer Freiwilligen

Ich bin extrem froh, mit Projects Abroad nach Jamaika gereist zu sein, da ich mich sehr schnell in die Kultur einleben konnte und ich ansonsten viele notwendige Informationen nicht gewusst hätte. An den Wochenenden sah ich oft Touristen und dachte mir immer wieder, wie schade es ist, dass sie die wahre Schönheit des Landes, der Kultur und der Menschen durch ihre Isolation als Touristen nicht miterleben können. Ich kann es jedem empfehlen mit Projects Abroad nach Jamaika zu reisen und seine eigenen Erfahrungen zu machen. Das Geld ist diese Reise ganz bestimmt wert, die Erfahrungen sind unbezahlbar und neue Freunde – sowohl Jamaikaner als auch Freiwillige – findet auch jeder. Als ich aus Jamaika zurückkam, flog ich gleich nach Norwegen, um meine erste Gastschwester auf Jamaika zu besuchen. Mit vielen anderen bin ich auch im Kontakt und wir werden uns ganz bestimmt wieder treffen.

Mi miss u Jamaica #OneLove #SoonCome

Giorgia Trabattoni

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