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Peru - Meine zweite Heimat

Beim Besuch in Machu Picchu

Sport-Praktikum und Regenwald-Projekt in Peru von Svenja Kirst

Nach meinem Abi entschied ich mich für 5 Wochen ans andere Ende der Welt, nach Peru, zu fliegen. Das mag einerseits an der Sprache gelegen haben, die ich während der Schule lieben gelernt habe. Andererseits war ich wohl auch einfach neugierig auf diese vermutlich vollkommen andere Kultur, die so stark durch die Inkas geprägt wurde.

Ich begann meinen Aufenthalt in Peru mit meinem Sportpraktikum im Heiligen Tal in Calca. In meine Gastfamilie könnte ich mich ziemlich schnell einleben, was auch an meinen guten Spanischkenntnissen gelegen hat. Zusätzlich lebte noch ein australischer Freiwilliger dort. Da er kaum Spanisch sprach, half ich ihm bei der Verständigung mit unserer Familie.

Meine Fußballer

Mein Sportpraktikum bestand aus Fußballtraining für den ansässigen Sportverein. Die meiste Zeit trainierte ich die kleinsten Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren. Ich habe dabei entweder in Calca oder in Lamay, ein Ort ca. 5 bis 10 min mit dem Bus entfernt, gearbeitet. Das Training durfte ich dabei in Calca alleine oder mit zwei anderen Freiwilligen gestalten. Nach einem Monat merkte man wirklich, wie die Kinder sich verbessern hatten.

In Lamay trainierte ich zusammen mit einem peruanischen Trainer und einem anderen Freiwilligen. Es war nicht immer ganz einfach, die Kinder dazu zu bringen, das zu machen, was ich wollte. Man muss sich also darum bemühen, den Kindern Ordnung und Disziplin zu vermitteln und sie dabei auch immer auf Trab zuhalten. Mit guten Spanischkenntnissen fällt einem auch dies leichter, da man den Kindern viele Übungen besser erklären kann.

Beim ersten Training wurde ich noch komisch angeguckt - eine Frau beim Fußballtraining, und dann noch nicht mal eine peruanische, das war für die Kinder nichts Alltägliches. Mit der Zeit erarbeitete ich mir aber den Respekt der Kinder - und wir haben uns alle schnell ins Herz schließen können.

Meine Gastfamilie und ich

Die Freizeit in Calca verbrachte ich oft mit den anderen Freiwilligen vor Ort. Wir hatten viele Ideen für unseren freien Tage, so wanderten wir auch schon mal in den Bergen, um die Inka-Ruinen zu sehen, oder besuchten Machu Picchu.

Meine Woche beim Umweltprojekt in Taricaya war eine ganz eigene Erfahrung. Man lernt eine ganz andere Landschaft Perus kennen und auch lieben.

Im Reservat kümmerten wir uns um die Tiere, beobachteten und studierten die Tiere und Pflanzen im Regenwald, reinigten die Tierkäfige und pflegten die Pfade, die durch den Regenwald führen.

Es gab immer wieder etwas Neues zu tun, so dass ich auch nach einer Woche das Gefühl hatte, noch längst nicht alles kennen gelernt zu haben.

Insgesamt habe ich in meinen 5 Wochen in Peru viele liebe Menschen kennen gelernt, super interessante Erfahrungen machen können, meine Grenzen neu entdeckt und meine Spanisch- und Englischkenntnisse auch noch erheblich verbessern können.

Svenja Kirst

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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