Feedback
You seem interested in our projects! Care to tell us more?
Das mache ich gern! Nicht jetzt, danke.

You are from: United States, Go to our American website.

aide humanitaire
Ruf’ uns an:
+49 ­(0)30 2345 7223
info@projects-abroad.de

“Meine Zeit in Kapstadt war eine große Bereicherung für mein Leben“

Südafrika Journalismus Shoppen

Surf – Projekt und Journalismus in Südafrika von Caroline Wegner

Am 1. September standen mir 5 Monate Südafrika bevor. Einen Tag später war ich in Kapstadt und bester Laune. Am Flughafen wurden noch ein paar andere Freiwillige und meine Wenigkeit von Denver Flowers, dem Projects Abroad „Driver“, in Empfang genommen und in unsere Gastfamilien aufgeteilt. Ich wurde in Wynberg abgeliefert. Die untere Hauptstraße war sehr „afrikanisch“und die obere Hauptstraße erinnerte sehr an England, was der Oldtimer Club oder die kleinen Cafés nur unterstrichen. Ich jedenfalls wohnte in einem Security Court, in einer sehr kleinen Wohnung, bei einer Frau, welche umgehend zu meiner 2nd Mom wurde. Wir haben uns von Anfang an einfach nur gut verstanden, zwar war sie Moslem und ich musste auf ein paar geliebte Nahrungsmittel verzichten und auch hatte sie manchmal sehr andere Ansichten, aber das war eigentlich egal. Zusammen haben wir sehr schöne Feierabende in Kalk Bay (Strandort am indischen Ozean, ca. 20 Minuten mit dem Auto) oder beim Shoppen verbracht. Auch konnte man sich Stunden mit ihr unterhalten, wobei meistens sie erzählte, sie war von Beruf Tourguide. Jedenfalls habe ich eine Menge von ihr gelernt, vor allem, was den Genuss des Lebens angeht. Ich teilte mein Zimmer mit einem anderen Mädchen aus Kanada, auch wir haben uns von Anfang an sehr gut verstanden.

Südafrika Surfen Warm-up

Kommen wir zu meinem Alltag, dem „everyday life“. Den September über verbrachte ich mit Surfen in Muizenberg, ca. 30 Minuten mit der Bahn von Wynberg. Es fing erst mittags an und deswegen verbrachte ich den Vormittag meistens damit, die Gegend zu erkunden und Freundschaften zu knüpfen. Gegen 14 Uhr trudelten dann die Kinder aus dem Township Capricorn ein und wir fingen mit dem Surfen an. Anzüge austeilen, Warm ups und dann das Surfbrett geschnappt und ab in die Brandung. Es war noch ziemlich kalt und die Kinder waren es schließlich, die einen immer wieder dazu brachten, doch mit ins Wasser zu kommen, denn obwohl deren Neoprenanzüge verschlissen, zu groß und gar nicht warmhalten konnten, rannten sie Tag für Tag wie die Lemminge ins Wasser und blieben auch gut und gerne an sehr kalten Tagen bis zu einer halben Stunden drin. Danach hieß es für sie immer schnell aufwärmen, d.h. auf den Boden in die Sonne legen, denn in Muizenberg weht so gut wie immer eine steife Brise, welche auch heiße Tage kalt macht und Handtücher waren viel zu wenig vorhanden, dreckig und nass. Wir Freiwilligen mussten vorm Umziehen die Boards und Neoprenanzüge waschen, alles in die Surfschule bringen, danach Sandwiches austeilen und nebenbei noch die Kids unterhalten. Um ca. 5 Uhr konnte ich dann immer die Bahn zurück in Richtung Wynberg nehmen. Zuhause schnell in die heiße Badewanne gehüpft und dann das leckere Abendessen wörtlich hinuntergeschlungen, weil Surfen macht wirklich hungrig.

Südafrika Surfen Training

Danach konnte der Abend weiter geplant werden, denn Feiern kann man in Kapstadt wirklich exzellent und preiswert. Dank der Projects Abroad „Taxi Driver List“ hatten wir unsere zuverlässigen Fahrer, die uns zu einem guten Kurs Downtown und wieder zurück brachten. Auch ausgiebige Shoppingtrips, eine Winetour und viel Sightseeing kann ich zu meinem ersten Monat in Kapstadt zählen.

Südafrika Journalismus Büro

Die nächsten 3 Monate vergingen wie im Fluge, jetzt stand nicht mehr Surfen, sondern Jounalismusprojekt auf dem Programm, von morgens um 9 bis nachmittags 16 Uhr saß ich im Büro in Wynberg, 10 Minuten Fußweg von unserer Wohnung entfernt. Natürlich saß ich nicht nur im Büro. Pressekonferenzen, Recherchearbeiten außerhalb, Interviews und Workshops waren immer eine willkommene Abwechslung. Und auch konnte man nach der Arbeit noch eine Menge anstellen, mit Freunden ein Barbecue veranstalten oder noch an den Strand, wenn das Wetter gut genug war. Außerdem hatte ich mir während meines Journalismuspraktikums eine Woche Urlaub genommen, wo wir die Garden Route machten:

Südafrika Journalismus Parlament

Wir Freiwilligen hatten uns einfach 4 Autos gemietet und sind die Küste hoch und natürlich auch wieder runter gefahren. Vom hohen Komfort und der liebevollen Einrichtung der ganzen Lodges waren wir sehr positiv überrascht, es war ein äußerst gelungener Trip. Zu den weiteren Highlights meines Aufenthalts in Kapstadt 2010 zählt das Fußballspiel Bafana Bafana (Südafrika) gegen die USA, noch eine Winetour und ein Braai im Township Mzoli's. Fast jeden Samstag ging es auf die heiß geliebte „Old Bisciut Mill“, mit einem Angebotsmix aus kulinarischen Köstlichkeiten vor allem aus Europa, aber auch handwerklichen und modischen Verlockungen.

Südafrika Journalismus Kap

Meine Zeit in Kapstadt war eine große Bereicherung für mein Leben, ich habe so viele neue Eindrücke gewonnen, Freundschaften geschlossen aber vor allem eine ganz andere Weltanschauung. Zwar war es dort wirklich sehr europäisch und ich musste nichts missen, bis auf die deutsche Pünktlichkeit, jedoch war mir auch noch nie so bewusst, wie gut es mir geht.

Caroline Wegner

Mehr zum Surf – Projekt u.a. Sport – Praktika in Südafrika

Mehr zum Journalismus –Praktikum in Südafrika

Mehr zum Sport - Praktikum

Mehr zum Journalismus - Praktikum

Mehr zu Südafrika

Weitere Erfahrungsberichte

Ruf' uns an:
+49­ (0)30 2345 7223
Global Gap Auslandsjahr
Nach oben ▲