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"Ich komme wieder!"

Am Strand, in der Mitte bin ich

Sozialarbeit und Sportpraktikum in Südafrika von Christoph Hanger

Als ich meinen 9-monatigen Zivildienst in einem Krankenhaus beendet hatte, wollte ich Neues sehen und erleben, aber gleichzeitig dabei etwas für andere Menschen tun. Nach langer Suche entschied ich mich für das Surf Projekt in Südafrika. Mit diesem Projekt konnte ich die Jugendlichen unterstützen und gleichzeitig meine Leidenschaft fürs Surfen ausleben. Nachdem ich erfahren hatte, dass dieses Projekt jedoch nur von 3-6 Uhr am Nachmittag stattfindet, beschloss ich vormittags noch in einem Kindergarten zu helfen. Dies schien mir die perfekte Kombination zu sein, um Land, Leute und vor allem die Geschichten der verschiedenen Menschen zu erfahren und zu erleben.

Als ich in Kapstadt eintraf, war ich zuerst etwas eingeschüchtert und mir gar nicht mehr so sicher, ob das Praktikum hier in Südafrika auch wirklich die richtige Entscheidung war. Zu vieles wirkte ungewohnt, neu und vielleicht auch etwas bedrohlich. Diese Zweifel waren jedoch nach einem Tag wie weggefegt.

Meine Familie war die liebevollste, beste und offenherzigste Gastfamilie, die man sich vorstellen kann. Nach nur einem Tag fühlte ich mich wie zu Hause und schloss meine Gastmutter auch sofort ins Herz. Die Zeit bei meinen Gasteltern habe ich richtig genossen. Ich wurde behandelt wie ein Mitglied der Familie. Es war immer ein entspannte Atmosphäre, in der viel geredet und gelacht wurde. Mit den anderen Freiwilligen im Haus herrschte immer eine Art Jugendherbergsstimmung.

Mein erster Arbeitstag übertraf auch all meine Erwartungen. Der Kindergarten lag direkt in einem der townships. Die Arbeit mit den Kindern hat einfach nur Spaß gemacht. Ich wurde unterstützt von den anderen Freiwilligen und Lehrern. Alle waren immer freundlich, hilfsbereit und auch sehr liebevoll zu den Kindern.

Aufwärmübungen

Bei einer lokal organisierten Township Tour wurde mir schnell bewusst, wie schwer das Leben dort ist und wie gut wir Deutschen es haben. Auch wenn viele Menschen in den townships so gut wie gar nichts besitzen, so wird das Zwischenmenschliche dort ganz groß geschrieben.

Nach meiner Arbeit in dem Kindergarten ging es mit dem Zug zum Strand nach Muizenberg. Mit den vielen Jugendlichen und dem Spaß, den wir alle beim Surfen hatten, war es schon fast eine Art Urlaub. Das Surfen mit den Kids war jeden Tag ein großes Erlebnis und die Zeit verflog immer viel zu schnell. Von meinem Projektleiter, der ursprünglich aus Ruanda kam, habe ich viel lernen können und schloss auch schnell Freundschaft. Seine Erzählungen und die viele anderer waren mit das Beeindruckenste an meiner Reise.

Nach einem langen, aber schönen Arbeitstag ging es wieder mit dem Zug nach Hause, wo meist ein schöner Abend mit allen anderen Freiwilligen im Herzen von Kapstadt auf mich wartete.

Durch den abwechslungsreichen Alltag verging die Zeit in Kapstadt viel zu schnell. Was mir bleibt, sind unvergessliche Momente mit den Kids im Kindergarten und in Muizenberg, mit den Menschen aus den townships, mit meiner Gastfamilie und natürlich den anderen Freiwilligen, mit denen ich viele unvergessliche Momente genießen konnte. All die Menschen und Erfahrungen haben meinen Aufenthalt in Kapstadt zu etwas Einzigartigem werden lassen.

Alles in allem kann ich über diesen Aufenthalt nur Positives berichten. Ich habe Eindrücke gewonnen, die ich nie vergessen werde, ich habe Menschen getroffen, die einzigartig und stark sind, ich habe eine Stadt erlebt, die so schön und wunderbar ist, dass ich auf jeden Fall nächstes Jahr noch einmal hinreise werde.

Wer auf der Suche nach sich selbst ist, eine wunderschöne Stadt mit vielen interessanten Menschen erleben möchte und dabei noch einen Beitrag für ein glücklicheres Leben einiger Kinder leisten will, der ist in Kapstadt und vor allem mit dem Surf bzw. Sozialarbeit-Projekt an der richtigen Adresse.

Christoph Hanger

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