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Südafrika: Surfkurse mit Boerewors und die schönsten Facetten der Natur

Freiwillige in Südafrika

Surf-Projekt in Südafrika von Julian Hertrampf

Vor meinem Start an die Uni wollte ich die Zeit nutzen, um zu reisen und die Welt kennenzulernen. Dabei schien mir die Kombination mit einem Freiwilligendienst besonders interessant und sinnvoll. Nach umfangreichen Recherchen im Internet habe ich mich für Projects Abroad entschieden, da es hier problemlos möglich ist, unterschiedliche Projekte in verschiedenen Ländern miteinander zu kombinieren. So flog ich nach einem zehnwöchigen Naturschutzprojekt in Thailand weiter nach Südafrika, wo ich die nächsten zehn Wochen im Surf-Projekt verbringen wollte.

Als ich, nach einem knapp 24 stündigen Flug, endlich in Kapstadt ankam, begrüßte mich gleich, nachdem ich die Gepäckausgabe verlassen hatte, das freundliche Strahlen meines Projekts-Abroad-Fahrers. Meine Müdigkeit war sofort wie weggeblasen. Ich fühlte mich sehr willkommen geheißen und war neugierig auf das, was mich nun erwarten sollte. Während der halbstündigen Autofahrt zu meiner Gastfamilie, erzählte mir der Fahrer schon viel über Kapstadt, die anderen Freiwilligen und Wissenswertes zum Projekt.

Kapstadt in Südafrika

In meiner Unterkunft angekommen, hatte sich meine gesamte Gastfamilie versammelt, um mir einen sehr herzlichen Empfang zu bereiten. Natürlich hatte ich mir zunächst Gedanken darüber gemacht, bei wem und wie ich wohl unterkommen würde. Doch meine Erwartungen wurden sofort bei weitem übertroffen! Durch die liebevolle und offene Art meiner Gasteltern, -geschwister und der Gastoma fühlte ich mich gleich zugehörig und wie zu Hause. Gemeinsam mit drei anderen Freiwilligen teilten wir uns in einem kleinen zweistöckigen Nebenhäuschen zwei Schlafräume mit jeweils Dusche und WC sowie ein gemütlich eingerichtetes Wohnzimmer mit Fernseher und einer kleinen Küche mit Kühlschrank und Mikrowelle.

Das Essen wurde täglich von unserer Gast-Oma frisch zubereitet und abends mit der ganzen Familie gegessen. Dann herrschte immer eine fröhliche, ausgelassene Stimmung. Wir hatten die lustigsten aber auch interessantesten Gespräche. Alles wurde offen angesprochen und unsere Wünsche und Vorschläge gerne angenommen und umgesetzt. Ich vermisse diese besondere Atmosphäre jetzt noch.

Mit der Gastfamilie besuchten wir auch einen typisch südafrikanischen Gottesdienst, der eher einem Gospelkonzert glich. Das beste Geschenk, welches mir meine Gastfamilie machte, war einen überdimensionalen Frosch auf die Wand beim Pool sprayen zu lassen als Andenken an mich und den kleinen Frosch, den ich aus Versehen in meinem Kulturbeutel aus Thailand „importiert“ hatte.

 Sport in Südafrika

An meinem ersten Arbeitstag im Surf-Projekt wurde ich ähnlich positiv überrascht. Nach einer halbstündigen Fahrt nach Muizenberg, erwartete mich ein weiterer herzlicher Empfang meines Betreuers. Er zeigte mir das Surf-Office, ich hatte meine erste Surfstunde und bei einer anschließenden Einladung zu einer Boerewors Roll (einem südafrikanischen Hot Dog) besprachen wir die kommenden Tage. Danach ging es auch schon direkt los mit der eigentlichen Arbeit: Surfunterricht für eine High School - Klasse. Da ich aber gerade erst meine erste Surfstunde absolviert hatte, durfte ich am Klassenunterricht teilnehmen und mir von meinen zukünftigen Schülern zunächst ein paar Tipps abholen.

Nach wenigen Tagen im Wasser hatte ich den Dreh raus und konnte jede Welle, die ich mir aussuchte bekommen. Eins der besten Gefühle überhaupt!

Unsere Schüler kamen aus den Townships, von der High School oder aus Erziehungsheimen und aus den unterschiedlichen Altersstufen, was meine Arbeit in den folgenden Wochen äußerst abwechslungsreich machte. Kein Tag war wie der andere. Besonders lustig war es mit den drei- bis sechsjährigen Kindern, denen wir Schwimmen beibrachten. Zum Bodyboardkurs kamen die sechs- bis zehnjährigen, und die älteren Jugendlichen lernten das richtige Surfen.

Natur in Kapstadt Südafrika

In den Pausen herrschte auf der Surfbasis immer eine super Stimmung. Dann genoss ich es, in der Sonne zu liegen und zu lesen. Und mein Betreuer brachte mir das Ukulelespielen bei!

Neben unserer „Arbeit“ kam die Freizeit nie zu kurz und wir hatten ausreichend Gelegenheit, uns zu entspannen oder das Land ausführlich kennen zu lernen. Häufig trafen wir uns mit den anderen Freiwilligen in einer Bar in Muizenberg, wo ich schnell viele Leute kennen lernte und so auch der ein oder andere spontane Trip entstand wie z. B. eine Wanderung auf den Tafelberg, eine Weinprobe oder eine Schiffstour. Auch mehrtägige Touren waren möglich. Dabei unterstützte uns das Projects-Abroad-Team mit vielen guten Ideen und stand uns bei Fragen zur Organisation immer hilfreich zur Seite. So fuhren wir mit einem Mietwagen am Wochenende nach Simonstown zu den südafrikanischen Pinguinen und erkundeten anschließend den Nationalpark am Kap der Guten Hoffnung. Besonders eindrucksvoll war eine weitere Tour entlang der Gardenroute, wo ich das Land in seinen schönsten Facetten kennenlernen konnte. Hier besuchten wir verschiedene Nationalparks und probierten Wildwasserrafting aus. Ein unvergesslicher Moment war ein Delfinschwarm, der uns bei Sonnenaufgang am Jeffreys Bay überraschte! Diese Tour wird mir für immer in eindrucksvoller Erinnerung bleiben!

Meine Zeit in Südafrika war wirklich unvergesslich und eine große Bereicherung für mich. Ich habe so viele tolle, fröhliche und hilfsbereite Menschen kennengelernt und dabei viele Freundschaften geschlossen. Ich konnte neue Aktivitäten ausprobieren, ich hatte durch meine Arbeit einen echten Einblick in die Kultur und bin so viel offener und toleranter geworden. Schließlich habe ich ein einmaliges und wunderschönes neues Land kennengelernt, das ich in Zukunft auf jeden Fall noch einmal besuchen möchte!

Julian Hertrampf

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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