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"Wenn ich könnte, würde ich in den nächsten Flieger nach Costa Rica steigen"

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Englisch Unterrichten in Costa Rica in den Sommerferien von Julia Helming

Schon immer hat mir die Arbeit mit Menschen, insbesondere mit Kindern, viel Freude bereitet. So beschloss ich in den Sommerferien für einen Monat nach Costa Rica zu gehen, um dort Englisch zu unterrichten. Warum die Wahl genau auf Costa Rica gefallen ist, muss wohl daran liegen, dass ich so viele Dinge gelesen und auf dem Infotag gehört habe, die mich begeisterten und nach meinem Aufenthalt kann ich sagen: Ich habe die richtige Entscheidung getroffen.

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Ich lerne in der Schule Spanisch, so war ich von Anfang an in der Lage mit meiner Gastfamilie und den Ticos auf Spanisch zu kommunizieren, auch wenn sich die Sprache, insbesondere die der Kinder, sehr von meinem gelernten Spanisch unterscheidet. Mit Händen und Füßen ist ohnehin alles möglich. Ich wurde sehr herzlich empfangen. Vor allem meine Gastgeschwister waren froh um einen neuen Spielgefährten. So verbrachten ich und eine andere Freiwillige, die mit mir zusammen wohnte, viele Stunden mit Spielen, Basteln, Kochen europäischer Spezialitäten und der Vorbereitung für eine kleine Geburtstagsfeier unseres Gastbruders. Doch alles, was ich an Zeit und Aufwand investierte, sei es zur Vorbereitung des Unterrichts, zum Kochen oder Spielen gewesen, bekam ich allemal zurück.

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Zum Unterrichten brauchte ich zwei Anläufe. Da die Kommunikation mit der Englischlehrerin, mit der ich anfangs unterrichtete, nicht gut klappte, organisierte mir Projects Abroad innerhalb eines Tages einen neuen "Arbeitsplatz". Ich wurde sofort integriert und so verbrachte ich die Pausen mit Spielen oder Unterhaltungen mit den anderen Lehrern. Anfangs hatte ich große Zweifel, ob ich mit 16 Jahren wirklich der Aufgabe gewachsen war, Kinder in Englisch zu unterrichten, aber mit Mühe und der Hilfe anderer funktionierte wirklich alles sehr gut. Natürlich war es schwierig unter anderem Kinder zu unterrichten, die gerade mal 1 Jahr jünger waren als ich, aber mit Unterstützung klappte dies dennoch ganz gut. Nebenbei unterrichtete ich zwei Mal pro Woche Erwachsene in Englisch, wobei wir neben den Grammatikübungen auch viel zu lachen hatten.

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An den Wochenenden machte ich mit anderen Freiwilligen viele Ausflüge. So fuhren wir zum Vulkan Arenal, an verschiedenste Strände (Playa Grande und Playa Conchal sind meine Favoriten), nach Tamarindo, um zu surfen oder machten eine "Erlebnistour" mit Klettern, Tubing und Reiten im Nationalpark Rincón de la Vieja. Alle Ausflüge waren eine Reise wert. Leider hat es zeitlich nicht mehr gereicht, die Karibikseite Costa Ricas zu erkunden.

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Nicht nur die Wochenenden waren voller Action, sondern auch unter der Woche verbrachte ich neben dem Unterrichten viel Zeit mit anderen Freiwilligen aus verschiedensten Ländern. Wir gingen ins Kino oder trafen uns im Café Liberia oder in der wohl beliebtesten Bar unter den Freiwilligen – im Palermo – und tauschten uns aus oder planten unsere Wochenenden.

Meine Zeit in Costa Rica war wohl die bisher eindrucksvollste Erfahrung meines Lebens. Ich habe viel über Land und Leute gelernt, mein Spanisch verbessert und darüber hinaus Englisch unterrichtet, was ich mir anfangs gar nicht zugetraut hatte. Der Heimreiseantritt viel mir wirklich schwer und wenn es mir zeitlich möglich gewesen wäre, hätte ich meinen Aufenthalt mit Sicherheit verlängert. Ich vermisse das Land, die Leute, die Schüler und besonders meine Gastfamilie. Ich kann sagen, dass es wirklich die beste Entscheidung war, die ich treffen konnte, und wenn ich könnte, würde ich in den nächsten Flieger nach Costa Rica steigen.

Julia Helming

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