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Meine Reise nach Kambodscha

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Englisch Unterrichten in Kambodscha von Rebecca Baier

Da ich mir eine Auszeit nehmen und meine Zeit sinnvoll verbringen wollte, entschied ich mich, nach Kambodscha zu reisen, um dort zu unterrichten. Als ich in meiner Unterkunft ankam, wurden mir die Abläufe und Regeln erklärt, die es für das Zusammenleben im Haus gab. Aber ich war viel zu abgelenkt, um zuhören zu können. Ich ging erstmal schlafen, und als ich wieder aufwachte, gab es Abendessen, bei dem ich mich mit den Mitbewohnern anfreundete. Die Angestellten waren zwei wirklich süße Khmer-Frauen, die ich bis zum Ende versuchte, mit meinen Khmer-Sprachkentnissen (sprich 3 bis 4 Worte) zu beeindrucken.

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Ich lernte schnell, dass Phnom Penh riesig ist, aber auch wunderschön. Die Stadt gefiel mir sehr, und obwohl ich mich an die Aufmerksamkeit, die mir die Leute schenkten, erstmal gewöhnen musste, fand ich am Ende auch das ständige „Hey Lady Lady, Tuktuk“ sehr amüsant. Das Tuktuk- und Moto-Taxi-Fahren war am Anfang mit Abstand das Beste der Reise. Und das war auch so extrem günstig! Manchmal holte ich mir ein Moto-Taxi, nur um ein bisschen herumzufahren.

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Die Kinder im Waisenheim waren die süßesten, fröhlichsten und motiviertesten Kinder, die ich je gesehen habe. Jeden Morgen zupften sie mich am Rock und sagten „Year 2“ oder „Year 1“ weil sie fragen wollten, ob ich sie an dem Tag unterrichten würde. Und jeden Tag erklärte ich ihnen, dass sie später am Nachmittag an der Reihe waren. Da es nicht wirklich einen Unterrichtsplan gab, setzte ich mich mit meiner Freundin jeden Abend ins Café und plante den Unterrichtsstoff für den kommenden Tag. Für die 6. Klasse war das ein bisschen schwieriger, da sie oft nicht lernen wollten oder „zu cool“ für Spiele waren. Doch als ich ihnen vorschlug, Khmer zu lernen, wenn sie Englisch lernten, fanden sie das lustig und machten alle wieder mit.

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Die Erfahrung, in einer Klasse zu unterrichten, war wirklich spannend. Auch die Aushilfslehrer, die mir oft mit Übersetzungen halfen, waren lustig. Wenn ich nicht alleine unterrichten wollte, dann nahm ich einfach eine Freundin oder einen Freund mit. Denn zu zweit machte das Ganze noch ein bisschen mehr Spaß!

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Nicht nur das Unterrichten war klasse: Wir hatten ein paar Tage frei und sind mit einem Bus für 8 Dollar nach Vietnam gefahren. Ja, nur 8 Dollar! Nicht zuletzt wegen der günstigen Hostels und lustigen Busfahrten, all-inclusive Tagesausflügen und 3 Dollar Rayban Sonnenbrillen, ist ein Ausflug nach Vietnam oder in nahegelegende Orte wirklich zu empfehlen! Auch Siem Reap war wunderschön und beeindruckend, wenn auch deutlich touristischer.

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Ich werde in einem halben Jahr wahrscheinlich zurück nach Kambodscha reisen, da ich es so toll fand, insbesondere die Happy-Hour-Cocktails und die frittierten Bananen, die man am besten den Damen am Straßenrand abkauft. Zu empfehlen sind auch die Tempel, in denen man meditieren kann. Vielleicht habt ihr so viel Glück wie ich und kommt mit einem Mönch ins Gespräch!

Rebecca Baier

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