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„Freitags war Couscoustag!“

Marokko Unterrichten Johanna

Englisch unterrichten in Marokko von Johanna Heinemann

Nach fast sechs Monaten im Unterrichts-Projekt in Indien bin ich mit nur zwei Wochen Pause zu Hause vom heißen Indien über das eiskalte Deutschland in das frühlingshafte Marokko geflogen. Auch hier wurde ich von Projects Abroad abgeholt. Adil brachte mich zu meiner Gastfamilie, die in der Medina in Rabat wohnte. Meine Gastmutter Rabbia hatte 3 Töchter und einen Sohn, ihr Mann war vor einem Jahr verstorben, doch es waren immer ein paar Cousins und Cousinen oder diverse Onkel und Tanten im Haus.

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Am nächsten Morgen zeigte mir Asmaa von Projects Abroad meinen Arbeitsort. Dieser befand sich in der Nachbarstadt Salé, die direkt an Rabat grenzt. Um dorthin zu gelangen, musste ich ein Taxi nehmen. Taxis zählen zum öffentlichen Nahverkehr und es gibt Petit Taxis, die für drei Personen zugelassen sind und die Grand Taxis für sechs Personen. An warmen Tagen gleichen sie einer Sauna.

Zusammen mit Hassan, meinem Supervisor sowie Gründer und Leiter der Schule Top Mark Center, unterrichtete ich Englisch. In der Schule wurden auch Naturwissenschaften unterrichtet. Alle Fächer waren entweder prüfungsvorbereitend oder Kurse für Erwachsene.

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Mit Hassan hatte ich immer jemanden, der noch mal etwas auf Arabisch erklären konnte, wenn es Probleme gab. Bei einigen Vokabeln wechselten meine Schüler/innen schon mal ins Französisch, aber nach ein paar Wochen konnte ich schon einige arabische Wörter, besonders die Essvokabeln! Manchmal entstanden sehr spaßige Vokabelmischungen aus Arabisch, Englisch und Französisch. Da ich in der Medina wohnte, ging ich jeden Tag durch den belebten Markt, um zum Taxistand zu gelangen und wieder nach Hause zu kommen. Ich ging an frischem Fisch vorbei, stolperte über Kartoffeln und wich auch schon mal den hochgestapelten Eiern aus.

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Wie zuvor in Indien, wurde auch hier viel von Projects Abroad organisiert und so hatte ich viel Kontakt zu den anderen Freiwilligen. Was mich sehr freute, war, dass ich in meiner Gastfamilie sehr gut integriert war. Bei den vielen Treffen gab es immer viele Kekse, Kuchen und süßen Tee. Allgemein wird viel gegessen in Marokko. Auch an die Zeiten musste ich mich gewöhnen. Der Tee oder Kaffee wurde gegen 19 Uhr getrunken und Abendessen gab es meistens nicht vor 21:30 Uhr. Das Essenshighlight der Woche war immer freitags am Couscoustag. Dann gab es einen riesigen Teller voll mit Couscous und Gemüse. Marokkaner lieben Essen und auch ich habe die Gerichte sehr lieb gewonnen. Das Leben dort richtet sich sehr nach dem Islam. Überall habe ich Minaretten gesehen und den Muezzin rufen gehört. Meine Gastfamilie sah die Religion sehr liberal.

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Ich werde auf jeden Fall zurück kommen. Schließlich habe ich in beiden Ländern Freunde fürs Leben gefunden. Kaum aus Marokko zurück gekehrt, bin ich nach Belgien geflogen, um dort Freunde zu treffen, die ich durch Projects Abroad in Marokko kennen gelernt habe.

Hier zu Johanna Heinemanns Bericht über Englisch unterrichten in Indien

Johanna Heinemann

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