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Mein Abenteuer in Tansania

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Unterrichten in Tansania von Viktoria Quickenstedt

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Ich bin Viktoria, bin 16 Jahre alt und komme aus Berlin. Da ich sehr weltoffen und abenteuerlustig bin, habe ich mich entschieden, in meinen Sommerferien ins Ausland zu gehen. Früher habe ich 3 Jahre in Nigeria gelebt, daher habe ich mich wieder für ein afrikanisches Land entschieden: Tansania! Da sollte es also für einen Monat hingehen. Ich wollte in die Hauptstadt Dar es Salaam, da sie am Meer liegt, und ich viel Interessantes über sie gehört hatte.

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Meine Unterkunft lag direkt im Zentrum. Zusammen mit meiner Mitbewohnerin Fanny (eine sehr nette 21-jährige Französin), meinen Gasteltern, ihrem Sohn (2 Jahre alt) und dem Hausmädchen lebten wir in einer geräumigen Wohnung. Die Wohnung war nur ca. 20 min von dem Kinderheim entfernt, in dem ich arbeitete. Im Kinderheim lebten Kinder im Alter von nur ein paar Monaten bis hin zu 17 Jahren. Fanny und ich spielten, malten und lernten mit den Kindern. Sie waren alle sehr aufgeschlossen, nett und zuneigungsbedürftig. Die meisten Kinder lebten in dem Heim, weil ihre Eltern gestorben oder im Gefängnis waren, oder weil sie von der Regierung von der Straße geholt wurden.

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Wir versuchten, den älteren Kindern Französisch und Deutsch beizubringen und sie zeigten uns, was sie in der Schule gelernt hatten. Zum Mittag kochten wir mit den Hausmüttern das Mittagessen. Nach dem Essen wurde gemeinsam abgewaschen. Am Nachmittag wurde wieder gespielt oder auch einfach nur erzählt. Ein großes Erlebnis war für die Kinder ein Ausflug an den Strand.

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Die Arbeit mit den Kindern hat sehr viel Spaß gemacht, und mir sind alle sehr ans Herz gewachsen. Ich habe gemerkt, dass den Kindern noch viel mehr geholfen werden muss, und dass jede freiwillige Hand gebraucht wird.

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Ein sehr interessantes und ergreifendes Ereignis war, als eine Mutter mit ihren 17- bis 20-jährigen Töchtern ins Heim kam. Sie haben uns in einem sehr ausführlichen Gespräch erzählt, dass ihre jüngste Tochter fortgeschrittenen Krebs hat und sie ins Kinderheim kommen, um gemeinsam mit den 48 Kindern zu beten. Damit erhofften sie sich, dass Gott sie besser erhören kann und hilft. Wir waren sehr überrascht und haben uns die Zeremonie angeschaut. Als dann alle gemeinsam gesungen und laut gebetet haben, hatte ich Tränen in den Augen und bekam eine Gänsehaut.

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An den meisten Nachmittagen haben sich die Freiwilligen am Strand oder in einer Bar getroffen, um sich über den Tag auszutauschen. Die Mitarbeiter von Projects Abroad, die immer für uns ansprechbar waren, organisierten für uns African Dance Abende, gemeinsame Abendessen und einen Strandausflug mit den Heimkindern. Zu Beginn meines 4-wöchigen Aufenthaltes waren wir 6 und am Ende waren wir ca. 20 Freiwillige aus aller Welt. Die Stimmung unter uns war toll und wir haben uns alle super verstanden. Jeden Mittwoch war direkt am Strand (Cocobeach) Karaoke angesagt. Dort haben wir natürlich auch gesungen, lecker Mishkaki (Fleischspieße) gegessen und Conjagy getrunken.

An unseren Wochenenden haben wir gemeinsame Touren unternommen. Wir waren für 3 Tage auf Sansibar oder haben eine Safaritour in den nahegelegenen Mikumi Nationalpark gemacht. Außerdem besuchten wir einen alten traditionellen Massai-Stamm.

Als die 4 wundervollen Wochen dann leider viel zu schnell vorbei waren, war der Abschiedsschmerz groß. Es fiel mir schwer, mich sowohl von den Heimkindern als auch von den anderen Freiwilligen, die mir sehr ans Herz gewachsen waren, zu verabschieden. Zu ihnen habe ich immer noch Kontakt. So ein tolles Abenteuer würde ich jederzeit noch einmal wiederholen.

Viktoria Quickenstedt

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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