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Tanzania, Tanzania nakupenda!

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Unterrichten in Tansania von Viola Amweg aus Allschwil (Schweiz)

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Eigentlich kann ich mich gar nicht mehr an die Zeit erinnern, in der ich nicht nach Afrika reisen wollte. Jahrelang schon pflastern afrikanische Impressionen mein Zimmer und die eine oder andere CD steht auch schon eine Weile im Regal. Endlich war es so weit, der Flug war gebucht, die Koffer gepackt und ab ging‘s für drei Monate nach Arusha, Tansania. Mit Verspätung kam ich am Kilimanjaro Airport an, das Gepäck war auch nicht im gleichen Flugzeug, und ich hatte schon Angst, dass mich niemand abholen würde. Aber nein, Robert von Projects Abroad hatte ganze drei Stunden auf mich gewartet! Ich war total erleichtert! Die erste Fahrt durch Tansania hat mich auch schon gleich für das Land begeistert. Die Natur, die kleinen Dörfer, die Massai… alles war überwältigend.

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Mein neues Zuhause auf Zeit hiess Daraja mbili, ein „Vorort“ von Arusha. Die Straßen waren ungeteert, sandig, holperig, links und rechts gab es kleine Geschäfte und Leute, überall Frauen, Männer, Kinder, Schüler und nicht zu vergessen Ziegen und Hühner. Und genau so mag ich es! Mama Stella hieß mich willkommen und zeigte mir das Haus. Elise und Juliet, zwei weitere Freiwillige, lebten im Nachbarzimmer, so war ich nicht alleine. Mama Stella und das Hausmädchen konnten nur wenig Englisch, so war es anfangs etwas schwierig mit der Verständigung, aber nach ein paar Wochen ging es dann ganz gut.

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Am nächsten Tag wurde uns „Neuen“ Arusha gezeigt. Arusha ist eine Touristenstadt mit Hotels, Restaurants und einer grossen Shoppingmall. Ich war froh, als Freiwillige auch die weniger touristischen Orte zu sehen. Aber natürlich haben wir immer wieder die Vorzüge eines guten Restaurants genossen. Allen voran sei das Africafe zu erwähnen, wo es die besten Burger, Sandwiches und sogar Schwarzwälder Kirschtorte Arushas gibt!

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Ich arbeitete in einem kleinen Waisenhaus, ca. 20 Minuten zu Fuss von Mama Stellas Haus entfernt. Von neun bis elf Uhr war Unterricht für die Drei- bis Sechsjährigen, und dazu kamen auch Kinder aus der Nachbarschaft. Die älteren Kinder gingen auswärts in die Schule. Hier konnte ich sogleich mithelfen. Da die Kinder kein Englisch reden, war es manchmal etwas schwierig. Wir haben ihre Übungen kontrolliert, neue Aufgaben gegeben, sie aufgemuntert und Wörter vorgelesen, die die Kinder dann nachlesen sollten.

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Die Kleinen konnten für ihr Alter überraschend gut rechnen und lesen! Sie haben sich immer gefreut, wenn ich ihnen ein Smiley ins Heft malte, je ausgefallener desto besser. Das haben sie dann ihren Klassenkameraden gezeigt und verglichen. Das Tollste war, als Adili, einer unserer Jungs, mir ein eigenes Smiley gezeigt hat. Das hat sich dann zu einer Smiley-Kreativ-Stunde entwickelt!

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Nach der Schule sind die Nachbarskinder wieder nach Hause und sechs Waisenkinder sind übriggeblieben. Dann haben wir gekocht, gemalt, Bücher angeschaut und rumgetobt. Das war dann meist die beste Zeit – nicht mehr ganz so viel los und ich konnte mir für jedes Kind Zeit nehmen.

Am Nachmittag hab ich meist andere Freiwillige getroffen und wir sind in die Stadt oder zum Massaimarkt, um Souvenirs zu shoppen. Aber Achtung, das kann echt süchtig machen! Ich hab so viel gekauft, dass ich mir noch einen zweiten Koffer besorgen musste! Am Anfang ist Einkaufen vielleicht noch etwas schwierig, weil man für alles handeln muss und die Preise noch nicht kennt, aber mit den Tipps von erfahrenen Freiwilligen klappt’s dann immer besser.

Einmal wöchentlich hat Projects Abroad ein Treffen organisiert. Teils war das ein Ausflug, aber meist ein Abendessen, wo sich alle Freiwilligen versammeln, Erfahrungen austauschen und Safaripläne besprechen. So findet jeder Leute, mit denen er auf Safari gehen kann. Und das kann ich nur empfehlen! Wer in Arusha ist, muss einfach auf Safari gehen. Das war einer meiner top Höhepunkte! Und wir hatten echt Glück, wir haben einfach alle Tiere gesehen. Und auch Ausflüge nach Moshi, auf eine Kaffeeplantage, zu den Massai oder zum Kilimanjaro kann ich empfehlen, egal ob man ganz nach oben wandert oder wie wir nur bis zur ersten Etappe. Das Erlebnis ist super!

Ich hatte in Tansania eine grossartige Zeit und habe viele tolle Leute kennengelernt, eine Menge Spaß mit meinen Kids gehabt und Abenteuer erlebt. Arusha bietet einen guten Kontrast zwischen dem traditionellen und dem modernen Leben und ist deshalb gut für einen afrikanischen Einstieg geeignet. Ich denke immer noch viel an meine Kids und werde meine Zeit dort nie vergessen.

Viola Amweg

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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