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Shanghai – das „Big City Life“ erleben

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Wirtschaftspraktikum in China von Hanna Fischer

Die Entscheidung, für vier Wochen nach China zu gehen, habe ich spontan getroffen. In meinen zwei Monaten Semesterferien wollte ich etwas Außergewöhnliches tun, und als ich im Internet über die Projects Abroad Seite stolperte, zögerte ich nicht lange, und mit ein paar Klicks war die Sache erledigt, und ich war für ein Wirtschaftspraktikum angemeldet.

Erst ein paar Tage vor meiner Abreise realisierte ich wirklich, dass ich alleine in ein fremdes Land gehen werde, von dem ich nicht allzu viel wusste, außer, dass ich die Sprache nicht ansatzweise verstehe. China hat mich schon lange fasziniert und vor allem die kulturellen Unterschiede wollte ich kennenlernen und meine eigenen Erfahrungen in diesem Land machen. Im Vorfeld hatte ich bei einem chinesisch Onlinekurs ein paar Brocken gelernt. Besonders gefreut habe ich mich auch auf Shanghai, denn in Deutschland gibt es keine solche Megastadt, und ich wollte unbedingt einmal das „Big City Life“ erleben.

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Als ich dann am Flughafen in PuDong ankam, wurde ich gleich von einem Projects Abroad Mitarbeiter abgeholt und mit dem Taxi zu meinem Apartment gebracht. Daraufhin wurde mir gleich noch die Umgebung gezeigt, damit ich das wichtigste wie die U-Bahn-Haltestelle, Post oder Supermarkt gleich schon mal kenne.

Mein erster richtiger Tag in Shanghai war schon mein erster Arbeitstag und wieder wurde ich abgeholt und zu meiner Arbeitsstelle gebracht. Einen besonderen Eindruck hat das Gebäude auf mich gemacht, das in der Nähe der Altstadt steht. Um von der U-Bahn-Haltestelle dorthin zu gelangen, lief ich jeden Tag durch schmale Gassen, in denen das Leben viel auf der Straße stattfand und z.B. Essen direkt vor den Häusern gekocht wurde. Dieser Gegensatz zu dem modernen Hochhaus, in dem sich mein Büro im 23. Stock befand, war jeden Tag aufs Neue sensationell.

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Da ich Tourismusmanagement studiere, habe ich mich besonders gefreut, dass ich auch in diesem Bereich eingesetzt werden konnte. Für die Reise-Homepage des Unternehmens, für das ich arbeitete, suchte ich das Internet nach verschiedenen Städten und den jeweiligen Sehenswürdigkeiten ab, die dann auf die Homepage kamen. So konnte man dort als Interessierter im Vorfeld einer Reise schon ein paar Eindrücke und Tipps gewinnen. Diese Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht, da ich so viele neue potenzielle Reiseziele entdeckt habe! Des Weiteren war ich beispielsweise dafür zuständig, Kontaktpersonen und Kontaktdaten einzelner Unternehmungen herauszufinden, mit denen das Unternehmen an einer Zusammenarbeit interessiert war.

Die Mitarbeiter bei der Firma haben mich sehr freundlich aufgenommen und schon morgens freute ich mich auf die Mittagspause, in denen wir immer in kleine Restaurants gingen, die so richtig urchinesisch und gemütlich waren. Das Essen dort war sehr lecker, und relativ schnell hat es dann auch geklappt, mit Stäbchen zu Essen.

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Die Sorge meiner Eltern, ich würde in Asien an Gewicht verlieren, war völlig unbegründet. Denn auch abends nach getaner Arbeit trafen wir uns oft mit anderen Praktikanten von Projects Abroad zum Essen oder Feiern. Es war total aufregend, in einer internationalen Gruppe unterwegs zu sein, die sich ständig durch Neuankömmlinge erweiterte, und in der wir uns alle irgendwie verbunden fühlten, durch die Erfahrungen, die wir zusammen machen durften. So habe ich Leute kennen gelernt, die ich in kurzer Zeit ins Herz geschlossen habe, und denen ich dankbar bin, für das, was wir alles zusammen erlebt haben.

In besonders guter Erinnerung sind mir die Mittwochabende geblieben, an denen in sehr vielen Locations Ladies Night war, was für uns bedeutete: „Sekt for free“. So war es jedes Mal wieder sehr lustig. Aber auch all die verschiedenen Restaurants, die wir ausprobierten, haben mir sehr gut gefallen, beispielsweise das japanische All you can eat, bei dem der Koch die Speisen direkt von unseren Augen zubereitete.

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Auch die von Projects Abroad organisierten wöchentlichen Events haben mir sehr gut gefallen, da man so immer neue Leute kennenlernen und die „Neuen“ willkommen heißen konnte. So bildete sich ein Kreislauf, manche gingen, andere kamen, aber alle waren immer sehr herzlich und es entwickelte sich schnell ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Auch bei meinen Arbeitskollegen habe ich mich wohl gefühlt und sie halfen mir auch privat, wenn ich Fragen oder Probleme hatte.

An den Wochenenden war immer Sightseeing angesagt, da es in Shanghai sehr viel zu entdecken gibt. Doch auch zum ausgiebigen Shoppen fand ich Zeit und ab und an gönnten wir uns auch eine chinesische Massage, die ich sehr empfehlen kann.

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Die Gelegenheit, für ein Wochenende nach Beijing (Peking) zu fahren, bot sich mir ebenfalls sehr spontan, und ich bin froh darüber, dass ich sie genutzt habe und dann auch die chinesische Mauer und die verbotene Stadt anschauen konnte.

Meine Zimmernachbarin war so wie ich blond, und so war es immer wieder ein Spaß, zu sehen, wie sich alle Chinesen überrascht und fasziniert zu uns umdrehten und sogar Bilder von uns machten. Vor allem in der U-Bahn war ich damit sehr auffällig, da diese besonders in der Hauptverkehrszeit komplett überfüllt war und von Touristen meist nicht genutzt wurde. Umso mehr waren meine Mitreisenden erstaunt über meine Haare.

Vor der Sprachbarriere hatte ich mich zu Anfang etwas gefürchtet, jedoch haben wir eine kostenlose Mandarinstunde von Projects Abroad bekommen, in der wir das Allerwichtigste gelernt haben, und so klappte es dann auch mit der Kommunikation mit dem Taxifahrer.

Es war eine sehr ereignisreiche und schöne Zeit, die ich so schnell nicht vergessen werde. Und so ist für mich jetzt schon klar: Ich komme bald wieder nach Shanghai!

Hanna Fischer

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