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Heimkehr: Umgekehrter Kulturschock

Freiwilliger in einem Transporter zusammen mit Gastfamilie und Einkaufstasche in Marokko

Es kann aufregend aber auch schwierig und manchmal frustrierend sein, sich an eine neue Kultur mit all ihren Aspekten wie der landestypischen Küche, der Lebensart und nicht zuletzt an die Gastfamilie zu gewöhnen. In den Wochen vor der Abreise versuchen wir darum, unsere Freiwilligen bestmöglich auf den Kulturschock nach ihrer Ankunft vorzubereiten.

Auch die Zeit unmittelbar nach deiner Rückkehr in dein altes Leben kann anfangs schwierig sein. Viele Freiwillige reisen mit gemischten Gefühlen nach Hause, weil sie sich einerseits auf das Wiedersehen mit Freunden und der Familie freuen und andererseits etwas traurig über die Abreise aus dem Projektland sind, indem sie gerade erst eingelebt haben. Dieses Wiedereinleben in der Heimat nach einer Zeit im Ausland nennt man umgekehrten Kulturschock.

Zwei Projects Abroad Freiwillige mit Rucksäcken auf dem Flughafen

Wie vor einer langen Reise hegen viele Menschen auch kurz vor der Heimkehr bestimmte Erwartungen an den Empfang durch Freunde und Familie und hoffen, dass einfach alles ist wie an dem Tag, an dem sie abgereist sind. Dieser Unterschied zwischen Erwartungen und der Realität kann frustrierend sein.

Du kannst am besten mit einem umgekehrten Kulturschock umgehen, indem du deine gemischten Gefühle wie das Fernweh, eine anfängliche Entfremdung von Familie und Freunden und den Konflikt des hin- und hergerissen seins zwischen der Ferne und der Heimat zulässt und dich nicht unter Druck setzt. Viele Freiwillige durchleben diese Phase und das ist nach einer längeren Fernreise völlig normal. Sie fühlen sich an ihrer Reise gewachsen und auf aufregende Weise erfahrener aber das heimische Umfeld scheint in dieser Zeit im Stillstand verharrt zu sein. Dich an deinen alten Lebensstil zu gewöhnen kann dir anfangs vielleicht schwierig und etwas komisch vorkommen, aber es gibt viele Wege, dir den Prozess des Wiedereinlebens etwas zu erleichtern.

Vielleicht hast du das Gefühl, dass deine Freunde und Familie gar nicht verstehen können, wie sehr dich deine Auslandserfahrung beeinflusst und bewegt hat. Aber sie werden sich sehr freuen, wenn du versuchst, deine Erlebnisse und Fotos mit ihnen zu teilen und ihnen Geschichten erzählst, die du auf der Reise erlebt hast. Das gilt ganz besonders für deine Eltern! Sie interessieren sich dafür, was du getan hast, wen du alles getroffen und welche Orte du alles besucht hast.

Freiwilliger auf dem Flughafen während der Heimreise nach seinem Projekt

Du kannst deine Auslandserfahrung auf vielfältige Weise in deine Leben zurück in der Heimat integrieren. Du kannst dich weiterhin mit entwicklungs- oder umweltpolitischen Themen beschäftigen, andere mit deinen spannenden Geschichten für einen Freiwilligendienst im Ausland motivieren oder dich in deiner Heimatstadt weiter gemeinnützig engagieren. Wenn dich diese Optionen interessieren, dann informiere dich auf diesen Seiten weiter: Globale Themen zum Nachdenken, Motiviere und begeistere Andere und Engagiere dich weiter.

Auch Kontakt halten mit Freiwilligen, die du in deinen Projekten getroffen hast, kann dir beim Einleben helfen. Sie werden sich sicher ähnlich fühlen wie du nach deiner Heimkehr und es tut immer gut, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Wenn du zusätzlich Kontakt mit Freunden aus dem Ausland hältst, bleibst du über Neuigkeiten aus deiner temporären Heimat auf dem Laufenden und kannst beide Welten in dein Leben integrieren.

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