You are from: United States, Go to our American website.

aide humanitaire
Ruf’ uns an:
+49 ­(0)30 2345 7223
info@projects-abroad.de

Williamswood High School

  • GRUPPE: Williamswood High School
  • Kambodscha 2015
  • ALTER: 16-17 Jahre
  • GRUPPE: 9 Schüler
  • PROJEKT: Sozialarbeit & Community Work
  • ZIELLAND: Phnom Penh, Kambodscha

Vor der Abreise

Williamswood High School

Williamswood High School

Williamswood High School

Williamswood High School

Williamswood High School

Williamswood High School

Williamswood High School

Im Sommer 2014 beschlossen neun von uns Schülern der Williamswood High School in Glasgow, sechs Jungen und drei Mädchen, nächsten Sommer etwas besonders zu machen. Ein Mitschüler kannte jemanden, der schon mal mit Projects Abroad unterwegs war und so entschlossen wir uns, das zweiwöchige Projekt Sozialarbeit und Community Work in Kambodscha anzupeilen. Ungefähr ein Jahr lang gaben wir uns Zeit, einzeln und als Gruppe Geld für unsere Reise zu sammeln. Wir haben einen Bücherverkauf, eine Tombola und eine Wellness-Nacht veranstaltet und viele, viele Kekse gebacken. In der Vorbereitungsphase haben wir außerdem regelmäßigen Kontakt mit Projects Abroad via E-Mail, Anrufe und persönlichen Gesprächen gehalten. Wir konnten alle unsere Fragen stellen und insgesamt lief der ganze Planungsprozess sehr einfach ab.

Unser Projekt

Und dann kam endlich der Tag der Abreise. Nach einem langen und ermüdenden Flug erreichten wir Kambodscha und wurden von unseren Betreuern für die nächsten zwei Wochen empfangen. Die Teamleiter waren immer vor Ort und da sie so nett waren, wirkten sie wie ein Teil unserer Gruppe.

Das erste, was einem in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh auffällt, ist der völlig chaotische Straßenverkehr. Ganze Schwärme aus Motorrädern füllen die Straßen, und manchmal sind ganze Familien darauf gestapelt. Ich habe während meines gesamten Aufenthaltes nur zwei Ampeln bemerkt. Wir haben schnell gelernt, dass man als Fußgänger immer aufmerksam bleiben muss und nicht zögern darf, dann passiert einem auch nichts.

Unsere Unterkunft lag fünf Minuten Fußweg von der Projects Abroad Unterkunft entfernt und ich war überrascht, wie komfortabel sie war. Nach einem Tag Eingewöhnung ging es abends in ein nahegelegenes Restaurant, um die anderen Freiwilligen im Projekt kennenzulernen.

Es waren Leute aus der ganzen Welt dabei, zum Beispiel Frankreich, Shanghai, Japan und Hong Kong. Wir haben uns mit allen schnell angefreundet und der Abschied nach zwei Wochen war wirklich emotional.

Unser Projekt befand sich in einer Kindertagesstätte auf der Insel Koh Dach im Mekong, eine Stunde Fahrt von der Stadt entfernt. Schnell wurde uns klar, wie viel einfacher das Leben dort auf der Insel im Vergleich zur Stadt Phnom Penh ist. Aber es war schön zu sehen, dass die Kinder eine Betreuungseinrichtung haben und wir haben uns gefreut, ein Teil davon zu sein. Die Kinder waren ungefähr zwischen vier und sechs Jahre alt und ganz entzückend. (Wenn auch ohne die nötigen Sprachkenntnisse etwas schwer von frisch gestrichenen Wänden fernzuhalten)

Unsere Aktivitäten in der Kindertagesstätte umfassten den Bau eines Spielplatzes, das Anlegen eines kleinen Gartens, das Bemalen von Wänden sowie das Spielen und Unterrichten der Kinder. Am Anfang hat jeder aus unserer Gruppe alles ausprobiert und nach einer Weile konnte sich jeder auf eine Arbeit konzentrieren, die ihm besonders lag. Die Gestaltung des Spielplatzes und der Garten lagen allein in unserer Verantwortung. Es war ein tolles Gefühl, unsere Pläne in die Tat umzusetzen und die Freude der Kinder über das Resultat zu beobachten. Wegen der Hitze in Kambodscha war die Arbeit teilweise körperlich anstrengend, aber sie hat sich dennoch absolut gelohnt!

Sightseeing

In unserer Freizeit wurden wir auf tolle Sightseeing – Ausflüge mitgenommen. Erwähnenswert sind vor allem die berühmten tausende Jahre alten im Urwald gelegenen Tempel. Ihre Größe, Architektur und künstlerische Gestaltung waren beeindruckend und führen vor Augen, wie groß das Reich gewesen sein muss, das einst von Kambodscha aus regiert wurde. Die riesige Anlage Angkor Wats ist besonders beeindruckend und man kann sich fast nicht mehr davon losreißen. Außerdem besuchten wir die berüchtigten Schlachtfelder der Roten Khmer und deren größtes Gefängnis. Das war erschütternd anzusehen aber es hat sich gelohnt und wir haben sogar mit einigen Überlebenden des Regimes gesprochen. Der Ausflug hat uns verständlich gemacht, wie gut sich das Land in so kurzer Zeit seitdem entwickelt hat.

Unser letzter Tag

Unser Abschied war bittersüß. Wir haben eine Party für die Kinder in der Tagesstätte mit Speisen und Geschenken organisiert und versucht, ein bisschen schottische Kultur mit Butterkeksen und Flaggen einzubringen. An dem Abend beendeten wir das Projekt mit einer Bootsfahrt auf dem Fluss bei Sonnenuntergang, die keiner von uns mehr vergessen wird. Am nächsten Tag hieß es abschied nehmen von allen liebgewonnen Menschen, mit denen wir und den vergangenen zwei Wochen zusammengearbeitet haben.

Rückblick

Unsere Reise war eine fantastische, bereichernde Erfahrung, die uns nicht nur mit einem Gefühl der Zufriedenheit über unsere Arbeit erfühlt hat, sondern uns auch näher zusammengebracht und mit Menschen und einer Kultur verbunden hat, die wir sonst nie auf diese Weise entdeckt hätten.

Erfahre mehr über Sozialarbeit und Community Work in Kambodscha!

Weitere Erfahrungsberichte

Meldet euch bei uns!

Lass uns gerne näher über eure Einsatzmöglichkeiten sprechen! Telefonisch erreicht ihr uns unter: 0049 (0) 30 23457223 oder per Email via: info@projects-abroad.de. Natürlich kannst du auch das Online Formular (siehe unten) verwenden um direkt eine Anfrage zu stellen.

Mit * gekennzeichnete Felder müssen ausgefüllt werden.

Bitte lass deinen Browser während des Sendevorgangs geöffnet.

Nach oben ▲